Weiterbildung Kfz-Mechatroniker

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Die Suche nach der passenden Weiterbildung für Kfz-Mechatroniker/innen kann eine echte Herausforderung sein. Das liegt nicht an mangelnden Möglichkeiten, sondern an der Vielzahl der Qualifizierungen rund um die Kraftfahrzeugmechatronik. Vom kurzen Herstellerlehrgang zur Hochvolttechnik über den staatlich geprüften Techniker bis zum Kfz-Meister reicht das Spektrum. Wer sich weiterbildet, sichert nicht nur den eigenen Arbeitsplatz, sondern verbessert Verdienst und Aufstiegschancen deutlich, gerade weil die Elektromobilität das Berufsbild derzeit stark verändert.

Das Arbeitsamt, die Handwerkskammer (HWK), die Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie AZAV-zertifizierte Weiterbildungsanbieter sind kompetente Ansprechpartner und bieten eine fundierte Weiterbildungsberatung. Häufig lässt sich eine Weiterbildung sogar fördern, etwa über einen Bildungsgutschein oder das Aufstiegs-BAföG. Dieser Ratgeber ordnet die Optionen, Voraussetzungen, Dauer, Kosten und Fördermöglichkeiten und schafft so eine solide Entscheidungsgrundlage.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Die wichtigsten Aufstiegsfortbildungen sind Kfz-Techniker/in, Kfz-Servicetechniker/in und der Kfz-Meister; sie öffnen Führungspositionen und die Selbstständigkeit.
  • Hochvolt- und Elektromobilität sind derzeit die gefragtesten Anpassungsqualifizierungen, oft als kurze Herstellerlehrgänge.
  • Aufstiegsfortbildungen (Techniker, Meister) werden über das Aufstiegs-BAföG gefördert; Beschäftigte erhalten einkommensunabhängig Zuschüsse.
  • Bei Arbeitslosigkeit finanziert die Agentur für Arbeit Anpassungsqualifizierungen per Bildungsgutschein (§ 81 SGB III) zu 100 Prozent.
  • Der Verdienst steigt vom Gesellen (ca. 2.400 bis 3.200 € brutto/Monat) über den Techniker bis zum Meister und Werkstattleiter deutlich an.
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2.400-3.200 €Verdienstbrutto/Monat
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Aufstiegs-BAföGFörderungFür die Aufstiegsfortbildung

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Umschulung oder Weiterbildung per Fernstudium

Viele Umschulungen und Weiterbildungen lassen sich flexibel per Fernstudium absolvieren - bei Förderung bis zu 100 Prozent über den Bildungsgutschein. Fordern Sie kostenloses Infomaterial direkt bei den Anbietern an und vergleichen Sie in Ruhe: Die Lehrgänge unterscheiden sich in Dauer, Service und Preis.

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Inhaltsverzeichnis

Kfz-Mechatroniker bei der Arbeit an einem Fahrzeug in der Werkstatt

Das Berufsbild und der Arbeitsmarkt

Bevor es um zusätzliche Qualifizierungen geht, lohnt sich ein Blick auf das Berufsbild. Als Kfz-Mechatroniker/in widmet man sich der Wartung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Auch die Fahrzeugausrüstung, die Diagnose elektronischer Systeme und die Überprüfung der Fahrzeugtechnik gehören zum Aufgabenbereich. Der Beruf verbindet klassische Mechanik mit Elektronik und Informationstechnik, was ihn anspruchsvoll und zukunftssicher macht.

Die Vielseitigkeit zeigt sich schon in der Ausbildung, die in fünf Schwerpunkten möglich ist:

Bereits in der Ausbildung ist der jeweilige Schwerpunkt maßgebend für die spätere Qualifizierung und die daraus resultierenden Einsatzgebiete. Beschäftigung finden Kfz-Mechatroniker/innen unter anderem in der Automobilindustrie, in freien und markengebundenen Kfz-Werkstätten, bei Autohäusern, in Verkehrsbetrieben, bei Prüforganisationen wie TÜV oder DEKRA sowie bei Herstellern von Landmaschinen und Baumaschinen.

Der Arbeitsmarkt ist stabil: Fachkräfte werden bundesweit gesucht, und der Umstieg auf Elektro- und Hybridfahrzeuge sorgt für einen zusätzlichen Qualifizierungsbedarf. Wer die Hochvolttechnik beherrscht und sich in der Diagnose vernetzter Fahrzeugsysteme auskennt, hat auf dem Arbeitsmarkt einen klaren Vorteil. Genau hier setzen die meisten Weiterbildungen an.

Anpassungsqualifizierungen halten das Fachwissen aktuell

Anpassungsqualifizierungen sorgen dafür, dass Kfz-Mechatroniker/innen ihr Know-how auffrischen, erweitern oder spezialisieren. Sie führen nicht zu einem neuen Berufsabschluss, sind aber unverzichtbar, um mit der schnellen technischen Entwicklung Schritt zu halten. Viele dieser Kurse dauern nur wenige Tage und werden von Herstellern, Innungen oder freien Bildungsträgern angeboten.

Kurse, Seminare und Workshops greifen unter anderem diese Themen auf:

Besonders gefragt ist derzeit die Hochvolt-Qualifizierung. Sie ist in mehrere Stufen gegliedert, von der Freischaltung bis zum Arbeiten unter Spannung, und wird in vielen Betrieben inzwischen vorausgesetzt. Wer die AU-Berechtigung oder die Klimaanlagen-Sachkunde erwirbt, erweitert das Leistungsspektrum der Werkstatt und macht sich für Arbeitgeber wertvoller.

Aufstiegsfortbildungen führen in Führungspositionen

Wer beruflich aufsteigen will, greift zu einer Aufstiegsfortbildung. Anders als lose Seminare führen diese zu einem bundesweit anerkannten Abschluss nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung. Sie schaffen die Grundlage für Führungsaufgaben, höheres Gehalt und die Selbstständigkeit. Für Kfz-Mechatroniker/innen kommen vor allem diese Qualifikationen in Betracht:

Der Kfz-Meister ist die klassische Aufstiegsfortbildung im Handwerk. Er berechtigt zur Ausbildung von Lehrlingen, zur Betriebsleitung und zur Selbstständigkeit mit eigener Werkstatt. Der staatlich geprüfte Techniker ist stärker technisch-planerisch ausgerichtet und in Industrie, Entwicklung und Konstruktion gefragt. Der Kfz-Servicetechniker ist eine schlankere Zusatzqualifikation, die sich gut als Zwischenschritt oder als Vorbereitung auf den Meister eignet. Eine ausführliche Gegenüberstellung der Meisterrichtungen finden Sie weiter unten im Kapitel zu den Meisterfortbildungen.

Die Voraussetzungen richten sich nach dem Ziel

Welche Zugangsvoraussetzungen gelten, hängt vom angestrebten Abschluss ab. Für Anpassungsqualifizierungen gibt es meist keine formalen Hürden, eine abgeschlossene Ausbildung genügt. Für die Aufstiegsfortbildungen sind die Anforderungen klarer geregelt.

Wer noch gar keine Kfz-Ausbildung hat, wird nicht per Weiterbildung Kfz-Mechatroniker/in, weil es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf handelt. Der passende Weg ist dann eine Umschulung zum/zur Kfz-Mechatroniker/in, die als verkürzte Zweitausbildung dient. Einen allgemeinen Überblick über die Zugangsregeln bietet unser Ratgeber zu den Voraussetzungen für eine Weiterbildung.

Dauer und Ablauf variieren je nach Lernform

Die Dauer hängt stark von der Qualifizierung und der gewählten Lernform ab. Anpassungslehrgänge dauern oft nur wenige Tage, Aufstiegsfortbildungen dagegen mehrere Monate bis Jahre. Fast alle Fortbildungen lassen sich in Vollzeit oder berufsbegleitend in Teilzeit absolvieren; einzelne Bausteine sind auch als Fernkurs möglich.

WeiterbildungVollzeitTeilzeit / berufsbegleitend
Hochvolt-Lehrgang1 bis 5 Tagemeist als Blockseminar
Kfz-Servicetechnikerca. 3 bis 6 Monateca. 9 bis 12 Monate
Kfz-Meisterca. 9 bis 12 Monateca. 2 bis 3,5 Jahre
Staatlich geprüfter Technikerca. 2 Jahreca. 3 bis 4 Jahre

Die Vollzeitform bringt schneller zum Abschluss, bedeutet aber, dass in dieser Zeit kein oder nur ein geringes Einkommen fließt. Die Teilzeit- oder Abendform erlaubt es, weiter zu arbeiten und das Gelernte direkt in der Werkstatt anzuwenden; sie verlangt aber über einen längeren Zeitraum Durchhaltevermögen. Welche Variante passt, hängt von der finanziellen Situation und der Lebensphase ab.

Kosten und Förderung entscheiden über die Finanzierung

Die Kosten reichen von wenigen Hundert Euro für einzelne Herstellerlehrgänge bis zu mehreren Tausend Euro für den Meister oder Techniker. Ein Kfz-Meisterkurs kostet je nach Kammer und Bundesland meist zwischen 6.000 und 12.000 Euro inklusive Prüfungs- und Materialkosten. Diese Summen lassen sich in den meisten Fällen fördern, sodass Sie nur einen Bruchteil selbst tragen.

Bildungsgutschein bei Arbeitslosigkeit

Wer arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann bei der Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein nach § 81 SGB III beantragen. Damit übernimmt die Agentur die Lehrgangs-, Prüfungs- und Fahrtkosten in der Regel zu 100 Prozent, sofern der Kurs bei einem AZAV-zertifizierten Träger stattfindet und die Weiterbildung die Vermittlungschancen verbessert. Der Lebensunterhalt ist während einer Vollzeitmaßnahme über das Arbeitslosengeld oder das Grundsicherungsgeld abgesichert. Details erklärt unser Überblick zur Weiterbildung über das Arbeitsamt.

Qualifizierungschancengesetz für Beschäftigte

Auch Beschäftigte können gefördert werden. Über das Qualifizierungschancengesetz beteiligt sich die Agentur für Arbeit an den Lehrgangskosten und bezuschusst unter Umständen das Arbeitsentgelt während der Weiterbildung. Voraussetzung ist, dass die Qualifizierung über eine rein arbeitsplatzbezogene Anpassung hinausgeht. Antrag und Beratung laufen über den Arbeitgeber und den Arbeitgeber-Service der Agentur.

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Aufstiegs-BAföG für Meister und Techniker

So funktioniert das Aufstiegs-BAföG

Für Aufstiegsfortbildungen wie den Kfz-Meister oder den staatlich geprüften Techniker ist das Aufstiegs-BAföG (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz) die wichtigste Förderung. Es steht allen offen, unabhängig vom Einkommen und Alter.

Die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren werden zu 50 Prozent als Zuschuss übernommen, der Rest über ein zinsgünstiges Darlehen der KfW. Wer die Prüfung besteht, bekommt zusätzlich 50 Prozent des Restdarlehens erlassen. Wer sich mit einer eigenen Werkstatt selbstständig macht, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen sogar das gesamte Restdarlehen erlassen lassen. In einer Vollzeitmaßnahme gibt es außerdem einen einkommensabhängigen Zuschuss zum Lebensunterhalt.

Ein Studium eröffnet den akademischen Weg

Die zunehmende Akademisierung macht auch vor der Kraftfahrzeugmechatronik nicht halt. Wer Karriere machen möchte, kann statt oder nach einer klassischen Fortbildung ein Studium ins Auge fassen. Mit Meister- oder Technikerabschluss ist der Hochschulzugang auch ohne Abitur möglich. Berufstätige studieren berufsbegleitend als Fernstudium, Abendstudium, duales Studium oder Teilzeitstudium.

Für Kfz-Mechatroniker/innen bieten sich vor allem diese Fachrichtungen an:

Ein solcher Bachelor- oder Masterabschluss öffnet Türen in Entwicklung, Konstruktion, Qualitätsmanagement und technischem Vertrieb. Wer lieber im Handwerk bleibt, ist mit Meister oder Techniker aber meist besser bedient, weil diese Abschlüsse praxisnäher und in der Werkstattpraxis unmittelbar wertvoll sind.

Weiterbildung steigert das Gehalt spürbar

Die Verdienstmöglichkeiten sind für viele der stärkste Antrieb für eine Weiterbildung. Als Geselle liegt das Bruttogehalt je nach Region, Betrieb und Schwerpunkt grob zwischen rund 24.000 und 38.000 Euro im Jahr. Mit jedem Qualifizierungsschritt steigt das Einkommen: Kfz-Servicetechniker/innen und Techniker/innen verdienen mehr als Gesellen, und als Meister/in mit Führungsverantwortung oder als selbstständige/r Werkstattinhaber/in sind deutlich höhere Einkommen erreichbar.

Die folgenden Werte dienen der groben Orientierung; die tatsächliche Vergütung hängt stark von Tarifbindung, Region und Betriebsgröße ab:

QualifikationBrutto pro Monat (Orientierung)
Kfz-Mechatroniker/in (Geselle)ca. 2.400 bis 3.200 €
Kfz-Servicetechniker/inca. 2.900 bis 3.600 €
Staatlich geprüfte/r Techniker/inca. 3.300 bis 4.300 €
Kfz-Meister/inca. 3.500 bis 4.800 €

Neben dem reinen Gehalt zählt der Zugewinn an Verantwortung und Sicherheit. Meister/innen und Techniker/innen sind seltener von Personalabbau betroffen und haben mehr Gestaltungsspielraum, etwa bei der Werkstattorganisation, der Kundenberatung oder der Ausbildung von Nachwuchskräften.

Die richtige Meisterfortbildung im Vergleich

Dass der Meisterabschluss für ambitionierte Kfz-Mechatroniker/innen erstrebenswert ist und spannende Perspektiven eröffnet, liegt auf der Hand. In der Recherche stellt sich aber heraus, dass mehrere Meisterrichtungen infrage kommen können. Zur besseren Orientierung dient diese Übersicht:

Verwandt und interessant sind außerdem die Weiterbildungen zum/zur Mechatroniker/in sowie kaufmännisch-organisatorische Aufstiege wie der/die Betriebswirt/in, wenn Sie später eine Werkstatt oder Abteilung leiten möchten.

Anbieter und AZAV-Zertifizierung sind wichtig

Kfz-Mechatroniker/innen müssen nicht nur die richtige Qualifizierung finden, sondern auch klären, wo sie den gewünschten Abschluss erwerben. Als Anbieter kommen infrage:

Wer eine Förderung über den Bildungsgutschein nutzen möchte, muss darauf achten, dass Anbieter und Maßnahme AZAV-zertifiziert sind. Nur dann erkennt die Agentur für Arbeit die Weiterbildung an. Ein Blick in die Datenbank KURSNET der Bundesagentur für Arbeit hilft bei der Suche nach anerkannten Angeboten in Ihrer Region.


Beobachten Sie den Arbeitsmarkt vor der Kurswahl

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Interessierte an Qualifizierungen für Kfz-Mechatroniker/innen sollten stets auf dem Laufenden bleiben und das lebenslange Lernen verinnerlichen. Gerade für die Auswahl der richtigen Qualifizierung ist das wichtig.

Eine Weiterbildung, die an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes vorbeigeht, sollten Sie vermeiden. Lassen Sie sich daher einerseits vom Arbeitsamt beraten und recherchieren Sie andererseits selbst. Aktuelle Stellenanzeigen geben Auskunft über offene Stellen und die jeweiligen Anforderungen. So wird sichtbar, welche Qualifikation, etwa Hochvolttechnik oder eine Meisterrichtung, das eigene Profil sinnvoll abrundet.

Häufige Fragen

Welche Weiterbildung passt zu einem Kfz-Mechatroniker?
Das hängt vom Ziel ab. Wer im Handwerk aufsteigen und ausbilden will, wählt den Kfz-Meister. Wer technisch-planerisch in die Industrie möchte, den staatlich geprüften Techniker. Als schneller Zwischenschritt eignet sich der Kfz-Servicetechniker; für aktuelles Fachwissen sorgen Hochvolt- und Diagnoselehrgänge.
Wie lange dauert die Weiterbildung zum Kfz-Meister?
In Vollzeit dauert der Kfz-Meister etwa 9 bis 12 Monate. Berufsbegleitend in Teilzeit oder als Abendkurs dauert er meist 2 bis 3,5 Jahre, weil Sie parallel weiterarbeiten. Die genaue Dauer hängt von der Handwerkskammer und dem gewählten Kursmodell ab.
Was kostet eine Weiterbildung zum Kfz-Meister?
Ein Kfz-Meisterkurs kostet je nach Kammer und Bundesland meist zwischen 6.000 und 12.000 Euro inklusive Prüfungs- und Materialkosten. Über das Aufstiegs-BAföG werden 50 Prozent der Gebühren als Zuschuss übernommen; bei bestandener Prüfung wird zudem die Hälfte des Restdarlehens erlassen.
Zahlt das Arbeitsamt die Weiterbildung für Kfz-Mechatroniker?
Bei Arbeitslosigkeit oder drohender Arbeitslosigkeit kann die Agentur für Arbeit eine Weiterbildung per Bildungsgutschein nach § 81 SGB III fördern, in der Regel zu 100 Prozent der Lehrgangs- und Prüfungskosten. Voraussetzung ist ein AZAV-zertifizierter Anbieter und eine Maßnahme, die die Vermittlungschancen verbessert.
Welche Voraussetzungen gelten für den Kfz-Meister?
Grundlage ist die abgeschlossene Gesellenausbildung als Kfz-Mechatroniker/in. Berufserfahrung ist nicht mehr zwingend vorgeschrieben, aber für das Bestehen der Meisterprüfung dringend zu empfehlen. Die Meisterprüfung umfasst vier Teile: fachpraktisch, fachtheoretisch, betriebswirtschaftlich-rechtlich sowie berufs- und arbeitspädagogisch.
Lohnt sich der Techniker oder der Meister mehr?
Beide sind gleichwertige Fortbildungsstufen (DQR-Niveau 6), setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Der Meister ist ideal für Führung, Ausbildung und Selbstständigkeit im Handwerk. Der Techniker passt besser zu technisch-planerischen Aufgaben in Industrie, Entwicklung und Konstruktion. Die Wahl richtet sich nach dem angestrebten Arbeitsumfeld.
Kann man ohne Ausbildung Kfz-Mechatroniker werden?
Nicht per Weiterbildung, weil Kfz-Mechatroniker/in ein anerkannter Ausbildungsberuf ist. Quereinsteiger nutzen stattdessen eine Umschulung, die als verkürzte Zweitausbildung dient und ebenfalls über die Agentur für Arbeit gefördert werden kann. Sie schließt mit der regulären Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer ab.
Wie viel verdient man nach der Weiterbildung?
Das Einkommen steigt mit jeder Qualifikationsstufe. Techniker/innen und Meister/innen verdienen deutlich mehr als Gesellen; als Kfz-Meister/in mit Führungsverantwortung oder als selbstständige/r Werkstattinhaber/in sind grob 3.500 bis 4.800 Euro brutto im Monat und mehr erreichbar. Region, Betriebsgröße und Tarifbindung spielen dabei eine große Rolle.