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Veränderungsmitteilung an das Arbeitsamt

Wer Leistungen vom Arbeitsamt erh√§lt, ist diesem gegen√ľber in der Informationspflicht und muss relevante Ver√§nderungen umgehend mitteilen. Andernfalls kann es zu erheblichen Schwierigkeiten mit dem Amt kommen, die mit einem Leistungsstopp oder hohen Nachforderungen einhergehen k√∂nnen.

Um dies zu verhindern, sollte man sich gegebenenfalls um eine Ver√§nderungsmitteilung k√ľmmern.

Ver√§nderungsmitteilungen online ausf√ľllen und absenden

In Zeiten zunehmender Digitalisierung ist es heutzutage denkbar einfach, dem Arbeitsamt Ver√§nderungen mitzuteilen. Einen Termin vor Ort kann man sich vielfach sparen, denn es stehen Online-Formulare zur Verf√ľgung. Diese k√∂nnen am Computer ausgef√ľllt und direkt √ľber das Internet an das Arbeitsamt √ľbermittelt werden.

Welche Ver√§nderungen m√ľssen dem Arbeitsamt mitgeteilt werden?

Empf√§nger/innen von Arbeitslosengeld m√ľssen wesentliche Ver√§nderungen stets dem Arbeitsamt anzeigen.

Diejenigen, die sich fragen, welche Ver√§nderungen f√ľr das Amt von Bedeutung sind, finden nachfolgend eine √úbersicht √ľber die Ver√§nderungen, die umgehend dem Arbeitsamt mitgeteilt werden m√ľssen:

  • Aufnahme einer Arbeit beziehungsweise eines Nebenjobs
  • Umzug
  • Urlaub
  • neue Bankverbindung
  • Eintritt einer Arbeitsunf√§higkeit
  • Heirat
  • Ver√§nderung der Einkommenssituation
  • Aufnahme eines Studiums
  • Beginn einer Berufsausbildung
  • √Ąnderung des Aufenthaltstatus

Tritt eine der genannten Situationen ein, muss das Arbeitsamt informiert werden. Eine Veränderungsmitteilung ist dann der richtige Weg.

Was passiert nach der Veränderungsmitteilung?

Nachdem die Ver√§nderungsmitteilung eingereicht wurde, erfolgt eine umfassende Pr√ľfung. Leistungsempf√§nger/innen erhalten danach einen Bescheid dar√ľber, ob und inwiefern die Ver√§nderungen den Leistungsbezug beeinflussen. Wer wissen m√∂chte, welche Daten gespeichert werden, kann dies erfragen.

Sp√§testens zehn Jahre nach dem Leistungsbezug werden die Daten gel√∂scht. Gegebenenfalls k√∂nnen Leistungsempf√§nger/innen aber schon zuvor eine Sperrung oder L√∂schung ihrer Daten beantragen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen daf√ľr gegeben sind.

Wo findet sich die Rechtsgrundlage f√ľr die Ver√§nderungsmitteilung?

Dass das Arbeitsamt von Leistungsempf√§ngern eine Ver√§nderungsmitteilung verlangt, basiert auf offiziellen Rechtsgrundlagen und ist keineswegs willk√ľrlich. In den ¬ß¬ß 60 bis 67 SGB I finden sich die rechtlichen Grundlagen zur Ver√§nderungsmitteilung.

Im Zweifelsfall kann man hier noch einmal genauer nachlesen und sich auf die betreffenden Paragrafen berufen.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Dass die Bundesagentur f√ľr Arbeit Leistungen in Form von ALG 1 oder ALG 2 nur gew√§hrt, wenn die jeweiligen Voraussetzungen erf√ľllt werden, liegt in der Natur der Sache. Dementsprechend liegt es auch auf der Hand, dass das Arbeitsamt ein Recht darauf hat, von relevanten Ver√§nderungen der pers√∂nlichen Lebensumst√§nde zu erfahren.

Zu diesem Zweck gibt es die Veränderungsmitteilung. Der folgende Tipp sollte dabei unbedingt beachtet werden.

F√ľgen Sie der Ver√§nderungsmitteilung stets die betreffenden Nachweise bei!

Wer dem Arbeitsamt Ver√§nderungen mitteilt, sollte stets die betreffenden Nachweise beif√ľgen. Auf diese Art und Weise verhindert man Nachfragen, die die Pr√ľfung verz√∂gern und den Bearbeitungsprozess somit in die L√§nge ziehen.

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