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Weiterbildung zum Ausbilder

Die Weiterbildung zum Ausbilder beziehungsweise zur Ausbilderin wird vielfach auch als Ausbildung der Ausbilder bezeichnet. Im Rahmen dieser Maßnahme werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt, ihr berufliches Wissen weiterzugeben.

Berufserfahrene haben so gro√üen Anteil an der Ausbildung des beruflichen Nachwuchses. Das ist nicht nur f√ľr den Fortbestand des Berufs wichtig, sondern bietet auch spannende Perspektiven.

Dass das Interesse an der Ausbilder-Weiterbildung gro√ü ist, ist somit nicht verwunderlich. Das Arbeitsamt bietet diesbez√ľglich eine ausf√ľhrliche Beratung, wobei eine eigenst√§ndige Recherche unbedingt erfolgen sollte.

 

 

Berufsbild Ausbilder/in РKarrierechancen und Verdienstmöglichkeiten

Als Ausbilder/in vermittelt man die Ausbildungsinhalte und sorgt daf√ľr, dass die Auszubildenden das notwendige Wissen erwerben. Dabei agieren sie nicht als Lehrkr√§fte an der Berufsschule, sondern begleiten die betriebliche Ausbildung.

Ihre zentrale Aufgabe besteht somit darin, die Auszubildenden an die √ľblichen T√§tigkeiten heranzuf√ľhren und ihnen die Fachkompetenz des jeweiligen Ausbildungsberufes n√§her zu bringen.

Karrierechancen f√ľr Ausbilder/innen ergeben sich √ľberall da, wo betriebliche Ausbildungen stattfinden. Da die duale Berufsausbildung eine wichtige S√§ule des deutschen Arbeitswesens ist, ergeben sich zahlreiche Perspektiven f√ľr Ausbilder/innen.

Dabei bleiben diese aber stets ihrem Fachbereich treu, da sie nur dort √ľber die notwendige Expertise verf√ľgen. Je nach Einsatzbereich, Position und Erfahrung kann das Einkommen variieren.

Wer sich dennoch einen Eindruck von den Verdienstmöglichkeiten verschaffen möchte, kann von einem durchschnittlichen Gehalt zwischen rund 40.000 Euro und 55.000 Euro brutto im Jahr ausgehen.

Weiterbildung per Fernstudium - bis zu 100% gefördert vom Arbeitsamt

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Doch die Wahl f√§llt oft schwer, denn insbesondere hinsichtlich Dauer, Kosten und Studieninhalte unterscheiden sich die Studieng√§nge meist zum Teil erheblich. Nutzen Sie daher die M√∂glichkeit und vergleichen Sie die Studienf√ľhrer der Fernschulen untereinander. So haben Sie alle relevanten Informationen auf einen Blick vorliegen und k√∂nnen sich in Ruhe entscheiden.

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Fernakademie (FEB)ZertifikatInfomaterial bestellen
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Per Weiterbildung Ausbilder/in werden

Wer den Wunsch hat, Ausbilder/in zu werden, kann beispielsweise √ľber die IHK oder HWK eine entsprechende Weiterbildung in Angriff nehmen.

Im Rahmen des Lehrgangs werden die Teilnehmenden umfassend auf die Pr√ľfung nach AEVO beziehungsweise den Ausbilderschein vorbereitet. Zu diesem Zweck werden die folgenden Inhalte vermittelt:

  • Ausbildungsvoraussetzungen pr√ľfen und Ausbildung planen
  • Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken
  • Ausbildung durchf√ľhren
  • Ausbildung abschlie√üen

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Ausbilder-Weiterbildung

Die Weiterbildung zum Ausbilder vermittelt pädagogische, didaktisch, organisatorische und soziale Kompetenzen.

Die Teilnehmenden an einem solchen Lehrgang können ihre fachlichen Kenntnisse so wunderbar ergänzen, um sich als Ausbilder/innen zu verwirklichen. Zunächst sollten sie aber den Rahmenbedingen der Maßnahme auf den Grund gehen.

Eine grobe √úbersicht √ľber die wichtigsten Eckdaten findet sich nachfolgend:

  • Voraussetzungen: in der Regel abgeschlossene Ausbildung und einschl√§gige Berufspraxis im betreffenden Beruf
  • Dauer: variiert je nach Lehrgangsform, beispielsweise vier Wochen bis sechs Monate
  • Kosten: variabel, beispielsweise 500 bis 2.000 Euro

Weiterbildungsm√∂glichkeiten f√ľr Ausbilder/innen

Ausbilder/innen in anerkannten Ausbildungsberufen verf√ľgen √ľber den sogenannten AdA-Schein in Verbindung mit umfassender Berufspraxis. Dadurch sind sie bestens gewappnet f√ľr eine Karriere in der betrieblichen Ausbildung.

Mit dem Ausbilderschein haben sie zwar eine wichtige Qualifikation erlangt, sollten das lebenslange Lernen aber dennoch nicht außer Acht lassen. Es ist wichtig, dass man sich kontinuierlich weiterentwickelt und dazu verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten nutzt.

Ausbilder/innen mit Weiterbildungswunsch sollten an Seminare denken und an passenden Kursen teilnehmen. Dabei kann es zum Beispiel um die folgenden Themen gehen:

  • Kommunikation
  • P√§dagogik
  • Lernberatung
  • Arbeitsrecht
  • Mediation
  • Organisation
  • Arbeitssicherheit
  • Qualit√§tssicherung

Wie steht es um die Anerkennung der Ausbilder-Weiterbildung?

Die Ausbilder-Weiterbildung f√ľhrt typischerweise zu einer Pr√ľfung vor der IHK oder HWK. Dementsprechend steht die Anerkennung der Ausbildereignung au√üer Frage.

Die Teilnehmenden verf√ľgen einerseits √ľber einen anerkannten Abschluss, k√∂nnen sich andererseits den Ausbilderschein beispielsweise auf die Meisterpr√ľfung anrechnen lassen.

Welche Alternativen gibt es zur Ausbilder-Weiterbildung?

Die Ausbilder-Weiterbildung bietet spannende Perspektiven und kann ein T√ľr√∂ffner sein. Wer daran interessiert, aber noch nicht festgelegt ist, sollte auch den m√∂glichen Alternativen Beachtung schenken.

Die folgenden Weiterbildungen sind dabei zu nennen und sollten in Betracht gezogen werden:

  • Gepr√ľfter Aus- und Weiterbildungsp√§dagoge / Gepr√ľfte Aus- und Weiterbildungsp√§dagogin
  • Fachkraft f√ľr Arbeits- und Berufsf√∂rderung
  • Lehrer/in an beruflichen Schulen

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Die Qualifizierung zum Ausbilder beziehungsweise zur Ausbilderin kann sehr vielversprechend sein. Wer diesen Weg einschlagen möchte, findet vor allem bei der HWK und IHK passende Lehrgänge.

Zugleich lohnt es sich, auch andere Optionen ins Auge zu fassen. Der folgende Tipp aus unserer Redaktion kann dabei sehr hilfreich sein.

Ziehen Sie ein einschlägiges Studium neben dem Beruf in Betracht!

All diejenigen, die bereits Ausbilder/innen sind und die zunehmende Akademisierung nutzen m√∂chten, sollten √ľber ein berufsbegleitendes Studium nachdenken.

Per Fernstudium oder Teilzeitstudium können sie beispielsweise Berufspädagogik studieren, um weiter voranzukommen. So lassen sich auch ambitionierte Karrierepläne in die Tat umsetzen.

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