Weiterbildung per Fernstudium: Wissenswertes zur beruflichen Weiterbildung per Fernstudium

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Wer sich beruflich weiterbilden möchte, steht zunächst vor der Frage nach der passenden Lernform. Neben klassischen Präsenzlehrgängen hat sich das Fernstudium als flexible Alternative etabliert, die sich gut mit Beruf, Familie und individuellen Lebenssituationen vereinbaren lässt. Ein Beratungstermin bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter hilft, sich zu orientieren und die eigenen Optionen samt Förderung auszuloten.

Im Zuge der Digitalisierung ist das Lernen längst online. E-Learning-Plattformen, Videovorlesungen und digitale Skripte sind die moderne Form des Fernstudiums und kommen so auch für die berufliche Qualifizierung in Betracht. Viele Menschen sind dennoch skeptisch, schließlich geht es im Job auch um praktische Kompetenzen. Es lohnt sich also, der beruflichen Weiterbildung per Fernstudium genauer auf den Grund zu gehen.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Ein Fernstudium im engeren Sinn führt zu einem akademischen Grad (Bachelor/Master), Fernkurse enden mit einem Zertifikat auf Lehrgangsniveau.
  • Der größte Vorteil ist die Flexibilität: freie Zeiteinteilung, örtliche Unabhängigkeit und gute Vereinbarkeit mit Beruf und Familie.
  • Die Kosten reichen von wenigen Hundert bis mehreren Tausend Euro; entscheidend ist immer die Anerkennung des Abschlusses.
  • Fördermöglichkeiten gibt es viele: Bildungsgutschein (§ 81 SGB III), Aufstiegs-BAföG, Qualifizierungschancengesetz, Weiterbildungsgeld sowie ZFU-geprüfte Anbieter.
  • Achten Sie auf die ZFU-Zulassung des Fernlehrgangs und - bei AZAV-Trägern - auf die Zertifizierung, damit eine Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich ist.
BildungsgutscheinFörderung§ 81 SGB III, AZAV-Träger
ALG läuft weiterWährend der MaßnahmeLebensunterhalt gesichert
AZAV-zertifiziertAnbieterKurssuche über KURSNET
BerufsberatungBeratungKostenlos beim Arbeitsamt

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Umschulung oder Weiterbildung per Fernstudium

Viele Umschulungen und Weiterbildungen lassen sich flexibel per Fernstudium absolvieren - bei Förderung bis zu 100 Prozent über den Bildungsgutschein. Fordern Sie kostenloses Infomaterial direkt bei den Anbietern an und vergleichen Sie in Ruhe: Die Lehrgänge unterscheiden sich in Dauer, Service und Preis.

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Inhaltsverzeichnis

Frau lernt am Laptop im Rahmen einer Weiterbildung per Fernstudium

Fernstudium und Fernkurs unterscheiden sich in Abschluss und Niveau

Zunächst sollten Interessierte klären, worum es sich bei einem Fernstudium überhaupt handelt, denn die Bezeichnung wird sowohl weit als auch eng ausgelegt. Im engeren Sinn ist ein Fernstudium ein akademischer Studiengang, der auf das Fernlernen setzt. Es finden keine dauerhaften Präsenzen an der Hochschule statt, sondern Videovorlesungen, digitale Lernumgebungen und ausführliche Skripte zu den einzelnen Modulen. Am Ende steht ein grundständiger Bachelor oder ein weiterführender Master.

Davon abzugrenzen sind Fernkurse beziehungsweise Fernlehrgänge. Sie greifen ebenfalls auf das Konzept des Fernlernens zurück, führen aber zu keinem akademischen Grad. Sie sind vielmehr auf dem Niveau von Seminaren, Fortbildungen oder Zertifikatslehrgängen angesiedelt und schließen mit einem Anbieter-Zertifikat oder einer öffentlich-rechtlichen Prüfung (etwa vor der IHK) ab. Zur Vereinfachung verwenden viele Anbieter die Bezeichnung Fernstudium als Oberbegriff für beides. Dieser Unterschied ist wichtig, um bei der Auswahl genau differenzieren zu können und den Abschluss richtig einzuordnen.

Für die berufliche Weiterbildung sind vor allem die Fernlehrgänge relevant, weil sie sich gezielt an Berufstätige richten und häufig auf anerkannte Abschlüsse wie den Wirtschaftsfachwirt, Betriebswirt oder branchenspezifische Zertifikate hinarbeiten. Wer einen kompletten Berufswechsel plant, findet in unserem Ratgeber zur Umschulung über das Arbeitsamt weiterführende Informationen. Grundsätzliches zum Aufbau eines Fernstudiums haben wir zudem im Ratgeber Fernstudium zusammengestellt.

Das Fernstudium punktet vor allem mit Flexibilität

Wenn die Entscheidung für oder gegen eine Weiterbildung im Raum steht, sollten Interessierte genau recherchieren und Vor- und Nachteile abwägen. Der größte Pluspunkt des Fernlernens ist die Flexibilität, die es für viele Lebenslagen überhaupt erst zur Option macht. Die Vorteile lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

Gerade für Berufstätige, die neben dem Job Karrierebausteine sammeln möchten, ist diese Flexibilität entscheidend. Das Fernstudium lässt sich in den Alltag integrieren, ohne dass eine Freistellung vom Beruf oder ein Umzug an einen Studienort nötig wird.

Die Nachteile liegen in Kosten, Selbstdisziplin und Praxisanteil

Dass das Fernlernen vielfach punktet, wird von den Anbietern gern hervorgehoben. Weiterbildungsinteressierte sollten das Ganze aber nicht zu blauäugig angehen und auch die Schattenseiten dieser Lernform ernst nehmen. Vor allem die folgenden Aspekte sind zu bedenken:

Diese Nachteile sind kein grundsätzliches Argument gegen ein Fernstudium, sondern eine Aufforderung zur ehrlichen Selbsteinschätzung. Wer sich bewusst macht, dass Fernlernen viel Eigeninitiative verlangt, kann gezielt gegensteuern, etwa durch feste Lernzeiten und Präsenzphasen, die viele Anbieter optional anbieten.

Nicht jeder Lerntyp kommt mit dem Fernlernen zurecht

Das Fernstudium ist nicht für jeden gleichermaßen geeignet. Es setzt einen bestimmten Lerntyp voraus, der mit einem hohen Maß an Eigenständigkeit während der gesamten Maßnahme zurechtkommt. Wer strukturierte Vorgaben, feste Termine und den unmittelbaren Kontakt zu Lehrenden braucht, um am Ball zu bleiben, tut sich im reinen Fernformat oft schwer.

Ein guter Prüfstein ist die eigene Erfahrung mit selbstorganisiertem Lernen: Wer sich in der Vergangenheit gut allein durch Fachliteratur oder Online-Kurse gearbeitet hat, bringt gute Voraussetzungen mit. Ebenso wichtig sind eine realistische Zeitplanung und die Bereitschaft, das Fernlernen trotz aller Freiheiten ernst zu nehmen und nicht zu unterschätzen. Blended-Learning-Formate, die Selbststudium mit gelegentlichen Präsenz- oder Live-Online-Phasen kombinieren, sind ein guter Kompromiss für alle, die etwas mehr Struktur brauchen.

Fünf Tipps machen das Fernlernen erfolgreicher

Wer sich für eine Weiterbildung per Fernstudium entscheidet, kann mit einigen einfachen Gewohnheiten viel für den Erfolg tun. Die folgenden fünf Tipps haben sich in der Praxis bewährt:

Ergänzend hilft es, sich früh mit den Prüfungsterminen vertraut zu machen und rückwärts zu planen. Wer weiß, bis wann welches Modul abgeschlossen sein soll, kann den Lernstoff realistisch portionieren und vermeidet den typischen Endspurt-Stress kurz vor der Prüfung.

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Bei der Anbieterwahl zählen Seriosität, Zulassung und Betreuung

Beim Fernstudium und beim Fernlehrgang kommen sowohl Hochschulen als auch private Bildungseinrichtungen als Anbieter in Betracht. Interessierte haben also die Qual der Wahl. Die folgende Checkliste zeigt, worauf es bei der Auswahl eines Fernstudienanbieters ankommt:

Besonders die letzten beiden Punkte sind aus förderrechtlicher Sicht entscheidend. Fernlehrgänge in Deutschland benötigen grundsätzlich eine Zulassung durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU). Wer die Maßnahme über die Agentur für Arbeit fördern lassen möchte, ist zusätzlich auf einen nach AZAV zertifizierten Träger angewiesen. Nutzen Sie das kostenlose Informationsmaterial mehrerer Anbieter, um Angebote in Ruhe zu vergleichen.

Die Kosten hängen stark von Anbieter und Bildungsgang ab

Beim Vergleich verschiedener Fernlernangebote geht es immer wieder um die anfallenden Gebühren. Je nach Anbieter und Bildungsgang kann es hier große Unterschiede geben: Zwischen wenigen Hundert Euro für einen kompakten Zertifikatskurs und mehreren Tausend Euro für ein akademisches Fernstudium ist alles möglich. Neben den reinen Lehrgangsgebühren sollten Sie auch mögliche Prüfungsgebühren, Kosten für Präsenzphasen und Lernmaterial einkalkulieren.

Ein realistischer Kostenrahmen für einen berufsbegleitenden Fernlehrgang mit IHK-Abschluss liegt häufig im mittleren vierstelligen Bereich, ein akademisches Bachelor-Fernstudium kann über die gesamte Laufzeit deutlich höher ausfallen. Umso wichtiger ist es, die Finanzierung frühzeitig zu klären und Fördermöglichkeiten zu prüfen. Fordern Sie das kostenlose Informationsmaterial unverbindlich an und vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern auch die enthaltenen Leistungen.

Die Agentur für Arbeit fördert auch Weiterbildungen im Fernformat

Wenn die Kosten des geplanten Fernstudiums feststehen, stellt sich die Frage nach der Finanzierung. Positiv ist, dass man bei einer berufsbegleitenden Weiterbildung weiterarbeiten und somit ein festes Einkommen erwirtschaften kann. Da dieses aber für den Lebensunterhalt gebraucht wird, lohnt sich der Blick auf öffentliche Fördermöglichkeiten.

Ob eine Weiterbildung als Präsenzlehrgang oder im Fernformat stattfindet, ist für die Förderung zunächst nicht entscheidend. Wichtig sind die Zulassung der Maßnahme und die persönlichen Voraussetzungen. Wer arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann bei der Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein nach § 81 SGB III beantragen. Damit werden Lehrgangskosten, Fahrtkosten und teils auch Kinderbetreuungskosten übernommen, sofern der Träger nach AZAV zugelassen ist. Wer seit 2024 aus der Arbeitslosigkeit heraus eine geförderte Weiterbildung mit Abschluss absolviert, kann zusätzlich ein Weiterbildungsgeld von 150 Euro monatlich sowie Prämien für bestandene Zwischen- und Abschlussprüfungen erhalten.

Auch Beschäftigte kommen infrage: Über das Qualifizierungschancengesetz beteiligt sich die Agentur für Arbeit an Weiterbildungen, wenn Kenntnisse durch den Strukturwandel veralten oder ein Engpassberuf betroffen ist. Wer eine Aufstiegsfortbildung anstrebt (etwa Fachwirt, Betriebswirt oder Meister), kann das Aufstiegs-BAföG nutzen, das unabhängig vom Alter und einkommensunabhängig einen großen Teil der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren als Zuschuss und zinsgünstiges Darlehen abdeckt. Detaillierte Hinweise zu den einzelnen Wegen finden Sie in unserem Ratgeber zur Weiterbildung über das Arbeitsamt.

Die wichtigsten Förderwege im Überblick

Welcher Förderweg passt, hängt vor allem von der eigenen Situation ab: arbeitslos, beschäftigt oder auf dem Weg zu einem höheren Berufsabschluss. Die folgende Übersicht ordnet die zentralen Instrumente ein:

FörderwegFür wenWas wird gefördert
Bildungsgutschein (§ 81 SGB III)Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit BedrohteLehrgangs-, Fahrt- und ggf. Kinderbetreuungskosten bei AZAV-Trägern
WeiterbildungsgeldGeförderte in abschlussorientierter Weiterbildung150 Euro/Monat zusätzlich plus Prämien für bestandene Prüfungen
QualifizierungschancengesetzBeschäftigte (Strukturwandel, Engpassberufe)anteilige Lehrgangskosten und ggf. Zuschuss zum Arbeitsentgelt
Aufstiegs-BAföGAufstiegsfortbildungen (Fachwirt, Meister, Betriebswirt)Zuschuss plus zinsgünstiges Darlehen für Gebühren, altersunabhängig
Eigenfinanzierungalle ohne Anspruch auf öffentliche FörderungRatenzahlung, Bildungskredit, steuerliche Absetzbarkeit als Werbungskosten

Ergänzend gibt es je nach Bundesland weitere Zuschüsse wie Bildungsprämien oder Weiterbildungsschecks. Ein Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter klärt, welche Kombination im Einzelfall möglich ist. Grundsätzlich gilt: Der Bildungsgutschein muss vor Beginn der Maßnahme beantragt und ausgestellt werden, eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.

Die Anerkennung des Abschlusses entscheidet über den Nutzen

Dass das Fernlernen mitunter kritisch beäugt wird, liegt einerseits an den fehlenden Präsenzen und andererseits an der Frage der Anerkennung. Wenn es um eine berufliche Qualifizierung geht, sollte am Ende ein Abschluss stehen, den Arbeitgeber und Institutionen anerkennen. Nur dann zahlt sich der Aufwand tatsächlich in Form besserer Karrierechancen und eines höheren Gehalts aus.

Bei einem akademischen Fernstudium, das mit einem staatlich anerkannten Bachelor oder Master endet, steht die Anerkennung außer Frage, sofern die Hochschule akkreditiert ist. Bei Fernkursen sollten Sie mindestens auf die ZFU-Zulassung achten und prüfen, ob der Lehrgang auf eine öffentlich-rechtliche Prüfung (etwa vor der IHK oder Handwerkskammer) vorbereitet. Ein Zertifikat, das nur der Anbieter selbst ausstellt, hat auf dem Arbeitsmarkt einen geringeren Stellenwert als ein Kammerabschluss oder ein akademischer Grad.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Berufstätige, die sich neben dem Job flexibel weiterbilden möchten, sollten das Fernlernen ernst nehmen. Es bietet ein hohes Maß an Flexibilität bei gleichzeitig umfangreicher Wissensvermittlung. Achten Sie unbedingt auf die Anerkennung des Abschlusses und die ZFU-Zulassung des Fernlehrgangs. Klären Sie außerdem vor Vertragsabschluss die Förderfähigkeit, damit einer Unterstützung durch die Agentur für Arbeit nichts im Wege steht.

Häufige Fragen zur Weiterbildung per Fernstudium

Was ist der Unterschied zwischen Fernstudium und Fernkurs?
Ein Fernstudium im engeren Sinn ist ein akademischer Studiengang und endet mit einem Bachelor oder Master. Ein Fernkurs beziehungsweise Fernlehrgang nutzt zwar dieselbe Lernform, führt aber zu keinem akademischen Grad, sondern zu einem Zertifikat oder einer Kammerprüfung. Viele Anbieter verwenden Fernstudium als Oberbegriff für beides.
Kann ich eine Weiterbildung per Fernstudium über das Arbeitsamt fördern lassen?
Ja. Ob die Weiterbildung als Präsenz- oder Fernformat stattfindet, ist für die Förderung nicht entscheidend. Wer arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann einen Bildungsgutschein nach § 81 SGB III beantragen, sofern die Maßnahme und der Träger nach AZAV zugelassen sind. Der Gutschein muss vor Beginn beantragt werden.
Was kostet eine Weiterbildung per Fernstudium?
Die Kosten hängen stark von Anbieter und Bildungsgang ab. Kompakte Zertifikatskurse gibt es ab wenigen Hundert Euro, ein berufsbegleitender Fernlehrgang mit IHK-Abschluss liegt oft im mittleren vierstelligen Bereich, ein akademisches Fernstudium kann darüber hinausgehen. Hinzu kommen mitunter Prüfungs- und Materialkosten.
Ist ein Fernstudium anerkannt?
Ein akademisches Fernstudium an einer akkreditierten Hochschule ist mit Präsenzstudiengängen gleichgestellt und voll anerkannt. Bei Fernkursen sollten Sie auf die ZFU-Zulassung achten und prüfen, ob der Lehrgang auf eine Kammerprüfung vorbereitet. Reine Anbieter-Zertifikate haben auf dem Arbeitsmarkt einen geringeren Stellenwert.
Wie viel Zeit muss ich pro Woche einplanen?
Das hängt vom Umfang der Weiterbildung ab. Für berufsbegleitende Fernlehrgänge geben Anbieter häufig zehn bis fünfzehn Stunden pro Woche an, akademische Fernstudiengänge in Teilzeit können mehr verlangen. Wichtig ist eine realistische Planung, die feste Lernzeiten in den Alltag integriert und Prüfungsphasen berücksichtigt.
Ist Weiterbildungsgeld auch beim Fernstudium möglich?
Ja, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Wer aus der Arbeitslosigkeit heraus eine geförderte, abschlussorientierte Weiterbildung absolviert, kann zusätzlich zum Lebensunterhalt ein Weiterbildungsgeld von 150 Euro monatlich sowie Prämien für bestandene Zwischen- und Abschlussprüfungen erhalten. Das gilt unabhängig vom Präsenz- oder Fernformat.
Worauf sollte ich bei der Anbieterwahl achten?
Achten Sie auf Seriosität, transparente Kosten, ein durchdachtes Lehrkonzept und zuverlässige Betreuung. Aus förderrechtlicher Sicht sind die ZFU-Zulassung des Fernlehrgangs und - bei geförderten Maßnahmen - die AZAV-Zertifizierung des Trägers entscheidend. Fordern Sie kostenloses Informationsmaterial mehrerer Anbieter an und vergleichen Sie in Ruhe.
Für wen ist ein Fernstudium nicht geeignet?
Wer feste Termine, äußere Struktur und den unmittelbaren Kontakt zu Lehrenden braucht, um am Ball zu bleiben, tut sich im reinen Fernformat oft schwer. In diesem Fall sind Blended-Learning-Angebote mit Präsenz- oder Live-Online-Phasen eine gute Alternative, weil sie das Selbststudium mit mehr Verbindlichkeit kombinieren.