Weiterbildung Data Science

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Eine Weiterbildung im Bereich Data Science wirkt zunächst futuristisch, passt aber bestens in die gegenwärtige Zeit. Daten werden nicht ohne Grund als Gold des Internets bezeichnet, denn sie stellen oftmals ungeahnte Werte dar. Das macht sie zu einem gefragten Ziel für Betrüger, weshalb der Datenschutz von großer Bedeutung ist.

Gleichzeitig sollten sich Unternehmen des Potenzials bewusst sein und ihre Datenströme adäquat lenken. Wer das weiß und darin seine große Karrierechance sieht, sollte nach der einen oder anderen Weiterbildung im Data Science Ausschau halten. Eine passende Qualifizierung macht aus vorhandenem IT- oder Fachwissen ein gefragtes Profil, das quer durch alle Branchen nachgefragt wird.

All diejenigen, die nach Informationen über Weiterbildungen im Bereich Data Science suchen, können sich vertrauensvoll an die Agentur für Arbeit wenden. Gleichzeitig lohnt sich eine eigenständige Recherche, um sich ein eigenes Bild zu machen und die passende Weiterbildung zu finden. Dieser Ratgeber führt Sie durch Berufsbild, Inhalte, Dauer, Kosten, Förderung und Karriereaussichten.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Data Science verbindet Statistik, Informatik und Fachwissen, um aus großen Datenmengen verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen; Data Scientists gehören zu den gefragtesten IT-Profilen.
  • Es gibt keine einheitliche Ausbildung: möglich sind Zertifikatskurse, Bootcamps, Fernkurse und akademische Studiengänge, die auf vorhandenes Wissen aufbauen.
  • Die Kurse dauern je nach Format wenige Wochen (Vollzeit-Bootcamp) bis mehrere Jahre (berufsbegleitendes Studium).
  • Arbeitslose können bei AZAV-zertifizierten Kursen einen Bildungsgutschein nach § 81 SGB III erhalten, Beschäftigte werden über das Qualifizierungschancengesetz gefördert.
  • Das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 42.000 bis 60.000 Euro brutto im Jahr, mit Erfahrung sind 70.000 Euro und mehr üblich.
Wochen bis JahreDauerVollzeit / je nach Lehrgang
42.000-60.000 €Verdienstbrutto/Jahr
AZAV-zertifiziertAnbieterKurssuche über KURSNET
BildungsgutscheinFörderung§ 81 SGB III, AZAV-Träger

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Umschulung oder Weiterbildung per Fernstudium

Viele Umschulungen und Weiterbildungen lassen sich flexibel per Fernstudium absolvieren - bei Förderung bis zu 100 Prozent über den Bildungsgutschein. Fordern Sie kostenloses Infomaterial direkt bei den Anbietern an und vergleichen Sie in Ruhe: Die Lehrgänge unterscheiden sich in Dauer, Service und Preis.

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Inhaltsverzeichnis

Data Scientist analysiert Daten am Bildschirm während einer Weiterbildung

Data Scientists machen aus Rohdaten Entscheidungsgrundlagen

Wer im Bereich Data Science Fuß fassen möchte, strebt typischerweise eine Karriere als Data Scientist an. In dieser Position widmet man sich der Analyse und Verarbeitung von Daten. Dabei bedient man sich Methoden der Informatik, Statistik und Mathematik, um größtmögliche Erkenntnisse aus den verfügbaren Daten zu gewinnen.

Auf diese Art und Weise wird die Basis für eine optimale Datennutzung geschaffen. Ein Data Scientist sammelt und bereinigt Daten, erkennt Muster, baut Vorhersagemodelle und übersetzt die Ergebnisse in klare Handlungsempfehlungen für Fachabteilungen und Management. Der Beruf verbindet damit technisches Können mit einem guten Gespür für die konkreten Fragestellungen eines Unternehmens.

Data Scientist ist zwar ein noch junger Beruf, der aber längst seine Relevanz bewiesen hat. Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich vor allem in den folgenden Bereichen:

Vom Data Scientist abzugrenzen sind verwandte Rollen wie der Data Analyst, der stärker auf Auswertung und Reporting bestehender Daten fokussiert ist, und der Data Engineer, der die Dateninfrastruktur und Pipelines baut. Wer sich weiterbildet, sollte früh entscheiden, in welche Richtung das eigene Profil wachsen soll.

Die Weiterbildung vermittelt Statistik, Programmierung und Machine Learning

Wenn es um die Weiterbildung zum Data Scientist geht, muss man feststellen, dass es keine einheitliche Qualifizierung gibt. Interessierte haben verschiedene Möglichkeiten, sich das Wissen anzueignen. Es lohnt sich daher, sich mit den vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten zu beschäftigen, um die Optionen zu überblicken und dann eine individuelle Wahl zu treffen.

Inhaltlich ähneln sich die seriösen Angebote jedoch stark. Ein solides Curriculum deckt in der Regel diese Kernbereiche ab:

Neben diesen Grundlagen bieten viele Anbieter thematische Seminare an, die für ein grundlegendes Verständnis sorgen oder eine Spezialisierung ermöglichen. Interessante Einzelthemen sind unter anderem IT-Projektmanagement, Datenbankprogrammierung, Informations- und Wissensmanagement, Big Data, Kundenbeziehungsmanagement, Produktpersonalisierung sowie Risikoberatung. So lässt sich die Weiterbildung passgenau auf das eigene Berufsfeld zuschneiden.

Analytisches Denken und IT-Affinität sind wichtiger als ein bestimmter Abschluss

Als Data Scientist kommt man in den Genuss vielfältiger Karrierechancen. Im Rahmen einer Weiterbildung oder eines Studiums erwirbt man die dazu erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen. Die persönliche Eignung lässt sich jedoch nicht erlernen, sondern muss gegeben sein. Dabei kommt es vor allem auf folgende Punkte an:

Formale Zugangsvoraussetzungen hängen stark vom Format ab. Zertifikatskurse und Bootcamps stehen grundsätzlich allen offen, die Vorwissen aus IT, Mathematik oder einem datennahen Beruf mitbringen. Für ein akademisches Studium ist dagegen die Hochschul- oder Fachhochschulreife nötig, teils auch eine einschlägige Berufsausbildung mit Berufserfahrung. Wer aus einem angrenzenden Feld kommt, etwa als Umschüler aus einem kaufmännischen oder technischen Beruf, hat oft gute Startvoraussetzungen.

Vom Wochenendseminar bis zum Fernstudium reicht das Angebot

Zunächst bieten sich vielfach Seminare aus dem Bereich Data Science an. Darüber hinaus reicht die Bandbreite von kompakten Vollzeit-Bootcamps über berufsbegleitende Abendkurse bis zum mehrjährigen Fernstudium. Welches Format passt, hängt von Vorwissen, Zeitbudget und beruflicher Situation ab.

FormatTypische DauerGeeignet für
Vollzeit-Bootcamp3 bis 6 MonateArbeitsuchende und Umsteiger mit Bildungsgutschein
Teilzeit-/Abendkurs6 bis 12 MonateBerufstätige, die neben dem Job lernen
Fernkurs / E-Learning6 bis 18 Monatezeitlich flexible Selbstlerner
Zertifikatsseminar2 bis 10 Tagegezielte Vertiefung eines Einzelthemas
Berufsbegleitendes Studium2 bis 4 JahreAufbau eines akademischen Abschlusses

Ein Fernstudium oder anderes Teilzeitangebot kommt vor allem Berufstätigen sehr zugute, weil sie das Lernen so mit dem Beruf vereinbaren können. Kompakte Vollzeit-Bootcamps eignen sich dagegen für einen schnellen Quereinstieg, wenn gerade Zeit für eine intensive Qualifizierung ist.

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Ein Studium vertieft die Datenwissenschaften akademisch

Wenn es um eine Qualifizierung zum oder zur Datenwissenschaftler geht, liegt ein akademisches Studium nahe. Auf diese Art und Weise kann man sich intensiv mit den Datenwissenschaften auseinandersetzen und den Bachelor oder Master für die Karriere als Data Scientist erlangen.

Da es sich um einen noch recht jungen Studiengang handelt, kommt die Frage auf, worum es konkret geht. Die Studieninhalte lassen sich im Allgemeinen folgendermaßen zusammenfassen:

Das Studium Data Science muss nicht zwingend in Vollzeit und Präsenz absolviert werden. An einigen Hochschulen gibt es ein berufsbegleitendes Studium. Wer keinen vollen Studiengang belegen möchte, sollte auch verwandte Disziplinen als Alternative prüfen, etwa Informatik, Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik, Informationsmanagement, Computermathematik, Statistik oder Softwaretechnik. Alle diese Wege führen mit der richtigen Spezialisierung in datengetriebene Berufe.

Bildungsgutschein und Qualifizierungschancengesetz übernehmen die Kosten

Data-Science-Weiterbildungen sind je nach Umfang mit spürbaren Kosten verbunden. Ein mehrmonatiges Bootcamp kann mehrere Tausend Euro kosten. Die gute Nachricht: In vielen Fällen muss man diese Kosten nicht selbst tragen, denn es gibt gleich mehrere Förderwege.

Förderung über die Agentur für Arbeit

Sind Sie arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht, kann die Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein nach § 81 SGB III ausstellen. Er deckt die Lehrgangskosten in der Regel vollständig ab, dazu kommen oft Fahrt- und Kinderbetreuungskosten. Voraussetzung ist, dass der Kurs bei einem AZAV-zertifizierten Anbieter stattfindet und die Weiterbildung notwendig ist, um Sie in Arbeit zu bringen. Sprechen Sie das Anliegen frühzeitig mit Ihrer Vermittlungsfachkraft ab, denn der Gutschein muss vor Kursbeginn vorliegen.

Für die verschiedenen Zielgruppen kommen unterschiedliche Förderinstrumente in Frage. Die folgende Übersicht zeigt, welcher Weg zu welcher Situation passt:

FörderwegFür wenLeistung
Bildungsgutschein (§ 81 SGB III)Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit BedrohteLehrgangskosten, ggf. Fahrt- und Betreuungskosten
QualifizierungschancengesetzBeschäftigte, deren Tätigkeit sich wandeltZuschuss zu Lehrgangskosten und Arbeitsentgelt über den Arbeitgeber
WeiterbildungsgeldBeziehende von Grundsicherungsgeld in geförderter Weiterbildung150 Euro Zuschuss pro Monat plus mögliche Erfolgsprämien
Selbstzahler / Steueralle ohne FörderanspruchKosten als Werbungskosten oder Betriebsausgaben absetzbar

Beschäftigte, deren Aufgaben sich durch die Digitalisierung verändern, können über das Qualifizierungschancengesetz gefördert werden. Der Arbeitgeber stellt den Antrag, die Agentur für Arbeit bezuschusst je nach Betriebsgröße Lehrgangskosten und einen Teil des Arbeitsentgelts während der Freistellung. Wer während einer geförderten Weiterbildung Grundsicherungsgeld bezieht, kann zusätzlich das Weiterbildungsgeld von 150 Euro pro Monat sowie Prämien für bestandene Zwischen- und Abschlussprüfungen erhalten.

Ein kleiner Hinzuverdienst bleibt möglich: Wer ALG I bezieht, darf neben der Weiterbildung unter 15 Wochenstunden arbeiten und behält bis 165 Euro anrechnungsfrei. Für Minijobber gilt seit 2026 die auf 603 Euro monatlich angehobene Geringfügigkeitsgrenze. Details klären Sie am besten direkt mit Ihrer Agentur für Arbeit, damit es bei der Anrechnung keine Überraschungen gibt.

Data Scientists verdienen überdurchschnittlich und haben klare Aufstiegswege

Im Bereich Data Science gibt es spannende Perspektiven, die auch mit vielversprechenden Verdienstmöglichkeiten einhergehen. Das Einkommen kann von Fall zu Fall unterschiedlich hoch ausfallen, aber das durchschnittliche Einstiegsgehalt lässt sich auf etwa 42.000 Euro bis 60.000 Euro brutto im Jahr beziffern.

Mit wachsender Erfahrung, nachgewiesenen Projekten und einer Spezialisierung etwa auf Machine Learning steigt das Gehalt deutlich. Erfahrene Data Scientists erreichen häufig 70.000 Euro und mehr, in Führungsrollen als Lead Data Scientist oder Head of Data sind sechsstellige Gehälter möglich. Entscheidend sind Branche, Unternehmensgröße und Standort.

Auch die Aufstiegswege sind attraktiv. Aus der Rolle des Data Scientist heraus lassen sich Spezialistenlaufbahnen (Machine Learning Engineer, KI-Spezialist) ebenso einschlagen wie Führungspositionen im Datenmanagement. Weil datengetriebene Entscheidungen in nahezu jeder Branche wichtiger werden, bleibt die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften hoch. Eine passende Weiterbildung über die Agentur für Arbeit ist damit eine Investition mit klarer Perspektive.

Auf AZAV-Zulassung und Praxisbezug beim Anbieter achten

Weil es keine geschützte Ausbildung gibt, ist die Wahl des Anbieters besonders wichtig. Für eine Förderung über die Agentur für Arbeit ist die AZAV-Zulassung des Trägers zwingend, ohne sie kann kein Bildungsgutschein eingelöst werden. Prüfen Sie diesen Punkt daher gleich zu Beginn.

Darüber hinaus lohnt der Blick auf einige Qualitätsmerkmale:

Nehmen Sie sich Zeit für den Vergleich und entscheiden Sie nicht vorschnell. Fordern Sie kostenloses Infomaterial an, sprechen Sie mit ehemaligen Teilnehmenden und lassen Sie sich die Förderfähigkeit schriftlich bestätigen. So finden Sie die Weiterbildung, die wirklich zu Ihren Zielen passt.

Häufige Fragen zur Weiterbildung Data Science

Was macht ein Data Scientist genau?

Ein Data Scientist gewinnt aus großen Datenmengen verwertbare Erkenntnisse. Dazu sammelt und bereinigt er Daten, erkennt mit Methoden aus Statistik, Informatik und Mathematik Muster, baut Vorhersagemodelle und übersetzt die Ergebnisse in Handlungsempfehlungen für das Unternehmen. Der Beruf verbindet technisches Können mit betriebswirtschaftlichem Verständnis.

Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Data-Science-Weiterbildung?

Wichtiger als ein bestimmter Abschluss sind analytisches Denken, IT-Affinität sowie Grundlagen in Mathematik und Statistik. Zertifikatskurse und Bootcamps stehen allen mit datennahem Vorwissen offen. Für ein akademisches Studium ist die Hochschulreife oder eine einschlägige Ausbildung mit Berufserfahrung nötig.

Wie lange dauert eine Weiterbildung im Bereich Data Science?

Das hängt vom Format ab. Ein Vollzeit-Bootcamp dauert etwa drei bis sechs Monate, berufsbegleitende Kurse sechs bis zwölf Monate und Fernkurse bis zu 18 Monate. Ein berufsbegleitendes Studium erstreckt sich über zwei bis vier Jahre. Einzelne Zertifikatsseminare umfassen nur wenige Tage.

Wird die Weiterbildung vom Arbeitsamt bezahlt?

Ja, das ist möglich. Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit Bedrohte können einen Bildungsgutschein nach § 81 SGB III erhalten, der die Lehrgangskosten übernimmt. Voraussetzung ist ein AZAV-zertifizierter Anbieter und die Zustimmung der Vermittlungsfachkraft vor Kursbeginn. Beschäftigte werden über das Qualifizierungschancengesetz gefördert.

Was verdient man als Data Scientist?

Das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 42.000 bis 60.000 Euro brutto im Jahr. Mit Erfahrung und Spezialisierung sind 70.000 Euro und mehr üblich, in Führungsrollen auch sechsstellige Gehälter. Die genaue Höhe hängt von Branche, Unternehmensgröße, Standort und der eigenen Qualifikation ab.

Brauche ich für Data Science ein Studium?

Nein, ein Studium ist kein Muss. Viele Data Scientists steigen über Zertifikatskurse, Bootcamps oder Fernkurse ein, die auf vorhandenes IT- oder Fachwissen aufbauen. Ein akademisches Studium in Data Science, Informatik oder Statistik vertieft die Datenwissenschaften jedoch besonders gründlich und öffnet zusätzliche Türen.

Welche Programmiersprachen sind für Data Science wichtig?

Am wichtigsten sind Python und SQL, ergänzend häufig R. Python dient zur Datenanalyse und für Machine Learning, SQL für Datenbankabfragen. Seriöse Weiterbildungen vermitteln diese Werkzeuge zusammen mit gängigen Bibliotheken für Statistik, Visualisierung und maschinelles Lernen.

Kann ich die Weiterbildung berufsbegleitend machen?

Ja. Teilzeit- und Abendkurse, Fernkurse sowie berufsbegleitende Studiengänge sind genau darauf ausgelegt, Weiterbildung und Beruf zu vereinbaren. Berufstätige lernen so flexibel neben dem Job. Beschäftigte können für eine solche Qualifizierung eine Förderung über das Qualifizierungschancengesetz beantragen.