Weiterbildung Pharmazeutisch-technischer Assistent

Anzeige

Wer den Beruf Pharmazeutisch-technische/r Assistent/in ausübt, kann sich in der Regel nicht über mangelnde Jobchancen beschweren und sich beruflich auf unterschiedlichste Art und Weise weiterentwickeln. Die Ausbildung sowie eine gewisse Berufserfahrung schaffen die Basis für das lebenslange Lernen, das mit diversen zusätzlichen Qualifizierungen einhergehen kann. Mit der richtigen Weiterbildung kann man als PTA auf der Karriereleiter aufsteigen und beruflich viel erreichen.

Pharmazeutisch-technische Assistentinnen und Assistenten tun gut daran, sich regelmäßig weiterzubilden. Dabei stellt sich zuweilen die Frage, welche Qualifizierung die richtige ist und wie sich eine solche Maßnahme finanzieren lässt. Im Folgenden verschaffen sich Interessierte einen fundierten Überblick über Berufsbild, Weiterbildungswege, Dauer, Kosten und Fördermöglichkeiten, bevor sie ihre Recherche intensivieren oder einen Beratungstermin bei der Agentur für Arbeit vereinbaren.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • PTA arbeiten als pharmazeutische Fachkräfte in Apotheken, Krankenhausapotheken, Labor und Pharmaindustrie und verdienen im Schnitt rund 24.000 bis 36.000 Euro brutto im Jahr.
  • Weiterbildungswege reichen von Anpassungsqualifizierungen über Aufstiegsfortbildungen (Industriemeister, Fachwirt, Pharmareferent) bis zum berufsbegleitenden Studium.
  • Die Dauer schwankt je nach Format: Anpassungskurse dauern Tage bis Wochen, Aufstiegsfortbildungen berufsbegleitend meist 1,5 bis 3 Jahre.
  • Eine Förderung ist möglich: Bildungsgutschein (§ 81 SGB III) bei Arbeitslosigkeit, Qualifizierungschancengesetz für Beschäftigte, Aufstiegs-BAföG bei Meister- und Fachwirt-Fortbildungen.
  • Der Träger muss AZAV-zugelassen sein, damit Förderleistungen der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters greifen.
1,5 bis 3 JahreDauerVollzeit / je nach Lehrgang
24.000-36.000 €Verdienstbrutto/Jahr
AZAV-zertifiziertAnbieterKurssuche über KURSNET
BildungsgutscheinFörderung§ 81 SGB III, AZAV-Träger

Pharmazeutisch-technische Assistentin bei der Laborarbeit in der Apotheke

Anzeige

Umschulung oder Weiterbildung per Fernstudium

Viele Umschulungen und Weiterbildungen lassen sich flexibel per Fernstudium absolvieren - bei Förderung bis zu 100 Prozent über den Bildungsgutschein. Fordern Sie kostenloses Infomaterial direkt bei den Anbietern an und vergleichen Sie in Ruhe: Die Lehrgänge unterscheiden sich in Dauer, Service und Preis.

Fernakademie für Erwachsenenbildung

Staatlich zugelassen (ZFU) · Klett-Gruppe

  • Über 100 Fernlehrgänge zur Wahl
  • 4 Wochen kostenloses Probestudium
  • Berufsbegleitend von zu Hause lernen
Infomaterial bestellen

Kostenlos · Unverbindlich

ILS Institut für Lernsysteme

Staatlich zugelassen (ZFU) · größte Fernschule

  • Deutschlands größte Fernschule
  • 4 Wochen kostenloses Probestudium
  • Über 200 Fernkurse im Angebot
Infomaterial bestellen

Kostenlos · Unverbindlich

Die vorgestellten Fernschulen sind Werbepartner. Wenn Sie über einen dieser Links Infomaterial anfordern, erhalten wir unter Umständen eine Provision - für Sie bleibt es kostenlos und unverbindlich.

Inhaltsverzeichnis

Das Berufsbild bestimmt die passende Weiterbildung

Eine Auseinandersetzung mit dem Beruf des Pharmazeutisch-technischen Assistenten sollte der Weiterbildungssuche stets vorausgehen. PTA kommen als pharmazeutische Fachkräfte zur Unterstützung von Apothekerinnen und Apothekern zum Einsatz. Sie stellen Arzneimittel her, prüfen deren Qualität, führen chemische Untersuchungen durch, beraten Kundinnen und Kunden im Handverkauf und übernehmen organisatorische Aufgaben in der Apotheke.

Jobchancen ergeben sich insbesondere in den folgenden Bereichen:

Interessant sind auch die Verdienstmöglichkeiten. Je nach Einsatzbereich, Erfahrung und Qualifikationsprofil gibt es Unterschiede, doch das durchschnittliche Bruttojahresgehalt bewegt sich zwischen rund 24.000 Euro und 36.000 Euro. Genau an dieser Stelle setzt die Weiterbildung an: Wer zusätzliche Qualifikationen erwirbt, verbessert nicht nur seine fachliche Sicherheit, sondern auch die Aussicht auf ein höheres Einkommen und verantwortungsvollere Aufgaben. Welcher Weg der richtige ist, hängt vom persönlichen Ziel ab, ob Spezialisierung, Aufstieg oder ein akademischer Abschluss angestrebt wird.

Anpassungsqualifizierungen halten das Fachwissen aktuell

Wenn es um Weiterbildungen für Pharmazeutisch-technische Assistenten geht, sind zunächst Anpassungsqualifizierungen zu nennen. Dabei handelt es sich um Seminare, Kurse oder Lehrgänge, die vorhandenes Wissen auffrischen, aktualisieren, erweitern oder spezialisieren. Das Qualifikationsprofil wird so an die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarkts und an neue rechtliche wie fachliche Standards angepasst. Gerade in einem Berufsfeld, das durch Arzneimittelrecht, Rezepturvorschriften und pharmazeutische Innovationen geprägt ist, ist regelmäßige Fortbildung unverzichtbar.

Insbesondere die folgenden Themen eignen sich für eine PTA-Anpassungsweiterbildung:

Solche Kurse dauern oft nur wenige Tage bis Wochen und lassen sich meist berufsbegleitend absolvieren. Für Beschäftigte sind sie ein niedrigschwelliger Einstieg in die kontinuierliche Weiterbildung, da sie das aktuelle Beschäftigungsverhältnis nicht unterbrechen. Wer sich fachlich breiter aufstellen möchte, kombiniert mehrere Themenfelder über die Jahre hinweg.

Aufstiegsfortbildungen ebnen den Weg nach oben

Eine vielversprechende Karriere geht typischerweise mit einem beruflichen Aufstieg einher, weshalb Aufstiegsfortbildungen für viele PTA die erste Wahl sind. Sie stellen den Teilnehmenden einen höheren, staatlich oder von der Industrie- und Handelskammer anerkannten Abschluss in Aussicht und sind damit wichtige Karrierebausteine. Mit einer solchen Fortbildung übernimmt man später oft Führungs-, Fach- oder Ausbildungsverantwortung.

Als PTA hat man hier vor allem die folgende Auswahl:

Ein besonderer Vorteil dieser Fortbildungen liegt in der Förderung: Aufstiegsfortbildungen sind in der Regel über das Aufstiegs-BAföG förderfähig, das unabhängig vom Einkommen gewährt wird und einen großen Teil der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren übernimmt. Wer parallel in einem verwandten Berufsfeld nach Qualifizierungen sucht, findet in Fortbildungen zum Chemiemeister oder zum Industriemeister weitere anschlussfähige Optionen. Auch die klassische Fortbildung zum Techniker und der Fachwirt-Abschluss eröffnen PTA neue Perspektiven.

Ein Studium neben dem Beruf erweitert den Horizont

Pharmazeutisch-technische Assistenten, die um die Bedeutung des lebenslangen Lernens wissen, aber von klassischen Weiterbildungen Abstand nehmen möchten, sollten an ein Studium als Alternative denken. Die zunehmende Akademisierung im Gesundheits- und Pharmabereich rückt das Studium neben dem Beruf immer stärker in den Fokus. Als Abendstudium, duales Studium, Fernstudium oder anderes Teilzeitstudium lässt es sich gut mit dem Beruf vereinbaren, sodass man weiter Berufserfahrung sammelt und zugleich einen Hochschulabschluss anstrebt.

Für ein Studium neben dem Beruf bieten sich vor allem die folgenden Disziplinen an:

Das klassische Studium der Pharmazie mit Staatsexamen, das für den Apothekerberuf vorgeschrieben ist, lässt sich dagegen nicht berufsbegleitend bewerkstelligen. Wer diesen Weg wählt, kann bestenfalls im Rahmen eines Studentenjobs weiter als PTA tätig bleiben. Für die meisten Berufstätigen sind daher die ingenieur- und naturwissenschaftlichen Bachelor- und Masterprogramme die realistischere Alternative, da sie flexibel und förderfähig sind.

Anzeige

Dauer und Ablauf hängen vom gewählten Format ab

Wie lange eine PTA-Weiterbildung dauert und wie sie organisiert ist, hängt entscheidend vom Format ab. Kurze Anpassungsseminare sind in wenigen Tagen absolviert, umfangreiche Aufstiegsfortbildungen und Studiengänge erstrecken sich über mehrere Jahre. Grundsätzlich lassen sich Vollzeit-, Teilzeit- und Fernlernformate unterscheiden, die jeweils eigene Vor- und Nachteile mit sich bringen.

FormatTypische DauerFür wen geeignet
AnpassungskursTage bis wenige WochenBerufstätige, die Fachwissen auffrischen wollen
Aufstiegsfortbildung Vollzeitrund 6 bis 12 MonateArbeitslose oder Freigestellte, die zügig abschließen wollen
Aufstiegsfortbildung Teilzeitrund 1,5 bis 3 JahreBeschäftigte, die neben dem Job lernen
Fernkursflexibel, je nach Umfang 6 Monate bis 3 JahreLernende mit festen familiären oder beruflichen Verpflichtungen
Berufsbegleitendes Studium6 bis 8 Semester (Bachelor)PTA mit Hochschulzugang und akademischem Ziel

Wer eine Maßnahme über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter fördern lassen möchte, sollte die Dauer im Blick behalten, da geförderte Vollzeitmaßnahmen oft mit einem konkreten Wiedereingliederungsziel verknüpft sind. Details zum Ablauf einer geförderten Qualifizierung finden sich im Ratgeber zur Weiterbildung über das Jobcenter.

Kosten und Förderung entscheiden über die Machbarkeit

Die Kosten einer PTA-Weiterbildung reichen von wenigen Hundert Euro für ein kurzes Fachseminar bis zu mehreren Tausend Euro für eine Aufstiegsfortbildung oder ein Studium. Umso wichtiger ist es, die passende Förderung zu kennen. Welcher Weg infrage kommt, hängt vor allem vom Beschäftigungsstatus und von der Art der Maßnahme ab.

Diese Förderwege stehen PTA offen

FörderwegFür wenWas wird übernommen
Bildungsgutschein (§ 81 SGB III)Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte PersonenLehrgangskosten, Fahrt-, Unterkunfts- und Kinderbetreuungskosten
QualifizierungschancengesetzBeschäftigte, die im Job weiterlernenanteilige Lehrgangskosten und Zuschuss zum Arbeitsentgelt
Aufstiegs-BAföGTeilnehmende an Meister-, Fachwirt- und TechnikerfortbildungenZuschuss zu Lehrgangs- und Prüfungsgebühren, teils Unterhalt
WeiterbildungsgeldGrundsicherungsbeziehende in geförderter Weiterbildung150 Euro monatlich zusätzlich sowie Prämien bei Prüfungserfolg

Der Bildungsgutschein nach § 81 SGB III ist das zentrale Instrument für Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte PTA. Die Agentur für Arbeit übernimmt bei Bewilligung die vollen Lehrgangskosten sowie begleitende Kosten. Voraussetzung ist ein Beratungsgespräch, ein anerkanntes Weiterbildungsziel und ein AZAV-zugelassener Träger. Wie das Verfahren im Detail abläuft, erklärt der Ratgeber Weiterbildung per Bildungsgutschein.

Beschäftigte, die im bestehenden Arbeitsverhältnis lernen möchten, profitieren vom Qualifizierungschancengesetz. Hier beteiligt sich die Agentur für Arbeit an den Lehrgangskosten und kann einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt während der Freistellung leisten. Bei Aufstiegsfortbildungen wie Industriemeister, Fachwirt oder Techniker greift das einkommensunabhängige Aufstiegs-BAföG, das einen großen Teil der Gebühren als Zuschuss abdeckt und den Rest über ein zinsgünstiges Darlehen absichert.

Wer Grundsicherungsgeld (das frühere Bürgergeld) bezieht und an einer geförderten Weiterbildung teilnimmt, kann seit 2023 zusätzlich Weiterbildungsgeld in Höhe von 150 Euro monatlich sowie Prämien bei bestandenen Zwischen- und Abschlussprüfungen erhalten. Ein Minijob bis zur Grenze von 603 Euro monatlich bleibt daneben in den bekannten Grenzen anrechnungsfrei möglich. Einen vollständigen Überblick über alle Finanzierungswege bietet der Ratgeber So wird die Weiterbildung vom Arbeitsamt bezahlt sowie die Seite zur Förderung einer Weiterbildung durch das Arbeitsamt.

Karriere und Gehalt profitieren von der Weiterbildung

Eine gezielte Weiterbildung wirkt sich unmittelbar auf Karriere und Gehalt aus. Während das durchschnittliche PTA-Einkommen bei rund 24.000 bis 36.000 Euro brutto im Jahr liegt, eröffnen zusätzliche Qualifikationen den Zugang zu höher dotierten Positionen. Ein Industriemeister Pharmazie übernimmt Verantwortung in der Produktion, ein Pharmareferent arbeitet im Außendienst der Pharmaindustrie und ein Fachwirt qualifiziert sich für Leitungs- und Verwaltungsaufgaben.

Wer ein Studium abschließt, kann in Forschung, Entwicklung, Qualitätsmanagement oder Zulassung tätig werden, Bereiche, in denen deutlich höhere Gehälter üblich sind. Der Fachkräftemangel im Gesundheits- und Pharmasektor sorgt dafür, dass gut qualifizierte PTA gefragt bleiben. Aktuelle Stellenanzeigen sind dabei eine wertvolle Orientierungshilfe: Sie zeigen, welche Zusatzqualifikationen Arbeitgeber tatsächlich nachfragen, und helfen so, die eigene Weiterbildung strategisch auszurichten.

Anbieter und AZAV-Zulassung sind Auswahlkriterien

Bei der Auswahl eines Weiterbildungsanbieters lohnt ein genauer Blick. Für eine Förderung über Bildungsgutschein oder Qualifizierungschancengesetz muss der Träger nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zugelassen sein und die konkrete Maßnahme zertifiziert haben. Ohne diese Zulassung übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten nicht.

Neben der AZAV-Zulassung spielen Faktoren wie anerkannte Abschlüsse, Praxisnähe, Erfahrung der Dozenten, Betreuung und die Vereinbarkeit mit dem Beruf eine Rolle. Es empfiehlt sich, mehrere Anbieter zu vergleichen und unverbindliches Infomaterial anzufordern. Ergänzend bietet die Weiterbildungsberatung der Agentur für Arbeit eine anbieterunabhängige Einschätzung.

Nehmen Sie Beratungsangebote in Anspruch

Ambitionierte Pharmazeutisch-technische Assistenten, die ihren Beruf lieben und sich zugleich weiterentwickeln möchten, sollten mit verschiedenen Lehrgangsanbietern in Kontakt treten und sich beraten lassen. Dass diese von ihren eigenen Qualifizierungsangeboten überzeugt sind, steht außer Frage.

Tipp aus der Redaktion

Eine anbieterunabhängige Beratung sollte immer ergänzend erfolgen. Die Agentur für Arbeit bietet PTA eine umfassende Weiterbildungsberatung und prüft im selben Gespräch, ob ein Bildungsgutschein oder eine andere Förderung infrage kommt. Indem man mehrere Beratungstermine wahrnimmt, gewinnt man ein genaues Bild davon, welche Qualifizierung die richtige Wahl ist und wie sie finanziert werden kann. So trifft man an diesem Wendepunkt der beruflichen Laufbahn eine fundierte Entscheidung.

Wer noch am Anfang der Orientierung steht, findet im Hub zur Weiterbildung über das Arbeitsamt einen breiten Überblick über Formate und Förderung. Kommt statt einer Fortbildung ein vollständiger Berufswechsel infrage, lohnt ein Blick auf die Möglichkeiten der Umschulung über das Arbeitsamt.

Häufige Fragen zur PTA-Weiterbildung

Welche Weiterbildung ist für PTA sinnvoll?
Sinnvoll ist eine Weiterbildung, die zum persönlichen Ziel passt. Für aktuelles Fachwissen eignen sich Anpassungskurse, für den Aufstieg Fortbildungen wie Industriemeister Pharmazie, Fachwirt oder Pharmareferent. Wer akademisch weiterkommen will, wählt ein berufsbegleitendes Studium in Pharmatechnik, Chemie oder Biotechnologie.
Wie viel kostet eine PTA-Weiterbildung?
Die Kosten reichen von einigen Hundert Euro für kurze Fachseminare bis zu mehreren Tausend Euro für Aufstiegsfortbildungen oder Studiengänge. Über Bildungsgutschein, Qualifizierungschancengesetz oder Aufstiegs-BAföG lassen sich diese Kosten je nach Situation ganz oder zu großen Teilen fördern.
Zahlt das Arbeitsamt eine Weiterbildung für PTA?
Ja. Bei Arbeitslosigkeit oder drohender Arbeitslosigkeit kann die Agentur für Arbeit über einen Bildungsgutschein nach § 81 SGB III die vollen Lehrgangskosten übernehmen. Voraussetzung sind ein Beratungsgespräch, ein anerkanntes Weiterbildungsziel und ein AZAV-zugelassener Träger.
Wie lange dauert eine Aufstiegsfortbildung für PTA?
Das hängt vom Format ab. In Vollzeit dauern Aufstiegsfortbildungen meist etwa 6 bis 12 Monate, berufsbegleitend in Teilzeit rund 1,5 bis 3 Jahre. Fernkurse lassen sich flexibel gestalten, sodass sich Lerntempo und Berufstätigkeit gut aufeinander abstimmen lassen.
Kann ich mich als PTA berufsbegleitend weiterbilden?
Ja. Viele Anpassungskurse, Aufstiegsfortbildungen und Studiengänge sind als Teilzeit-, Abend- oder Fernformat organisiert und lassen sich mit dem Beruf vereinbaren. So sammelt man weiter Berufserfahrung und bezieht Gehalt, während man den nächsten Abschluss anstrebt.
Was verdient man mit einer PTA-Weiterbildung mehr?
Das Grundgehalt liegt bei rund 24.000 bis 36.000 Euro brutto im Jahr. Mit einem Meister-, Fachwirt- oder Referentenabschluss sind spürbar höhere Gehälter erreichbar, in akademischen Positionen in Forschung, Zulassung oder Qualitätsmanagement liegen die Verdienste noch deutlich darüber.
Muss der Weiterbildungsanbieter AZAV-zertifiziert sein?
Für eine Förderung über Bildungsgutschein oder Qualifizierungschancengesetz muss der Träger AZAV-zugelassen und die Maßnahme zertifiziert sein. Ohne diese Zulassung übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten nicht. Bei reiner Selbstfinanzierung ist die Zulassung nicht zwingend erforderlich.
Lohnt sich ein Studium neben dem PTA-Beruf?
Für viele lohnt es sich. Ein berufsbegleitendes Studium in Pharmatechnik, Chemie oder Biotechnologie öffnet Türen zu Forschung, Entwicklung und Qualitätsmanagement mit höheren Gehältern. Da es sich flexibel gestalten lässt und förderfähig ist, bleibt das Einkommen aus dem Beruf während der Studienzeit erhalten.