Weiterbildung Kommunikation

Im Rahmen einer Weiterbildung im Bereich Kommunikation können Teilnehmende ihre Persönlichkeitsentwicklung gezielt vorantreiben und wichtige Soft Skills erwerben, die im Berufsleben nahezu überall gefragt sind. Ob Gesprächsführung, Präsentation, Konfliktlösung oder professionelle Unternehmenskommunikation: Wer kommunikativ überzeugt, verbessert seine Chancen auf Aufstieg, Gehaltssprünge und einen Wechsel in verantwortungsvollere Aufgaben.

Zuweilen winkt am Ende auch ein anerkannter Weiterbildungsabschluss, auf dem sich die weitere Karriere aufbauen lässt. Dass eine Weiterbildung Kommunikation viel Potenzial bietet, steht außer Frage. Wer daran interessiert ist, sollte sich eigenständig informieren und bei Bedarf die Beratung des Arbeitsamtes in Anspruch nehmen. So verschafft man sich einen Überblick über die kommunikativen Weiterbildungsmöglichkeiten und stellt die richtigen Weichen für die berufliche Zukunft.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Kommunikations-Weiterbildungen reichen vom eintägigen Rhetorik-Seminar bis zur mehrmonatigen Aufstiegsfortbildung mit IHK-Abschluss (z.B. Fachwirt Marketing).
  • Kommunikative Kompetenzen sind in fast allen Berufen gefragt – das macht die Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte gleichermaßen wertvoll.
  • Formale Zugangsvoraussetzungen variieren stark; für kurze Seminare gibt es meist keine, für IHK-Aufstiegsfortbildungen wird Berufserfahrung verlangt.
  • Die Förderung ist möglich: Bildungsgutschein (§ 81 SGB III) bei Arbeitslosigkeit, Qualifizierungschancengesetz für Beschäftigte und Aufstiegs-BAföG bei anerkannten Aufstiegsfortbildungen.
  • Formate von Vollzeit über berufsbegleitend bis Fernlehrgang und Online-Seminar machen die Weiterbildung mit Job und Familie vereinbar.

Weiterbildung Kommunikation: Seminarteilnehmende üben Gesprächsführung und Präsentation

Kommunikations-Kompetenzen eröffnen Karrierewege in vielen Branchen

Kommunikative Kenntnisse und Kompetenzen sind in nahezu allen Berufen erforderlich. Folglich sorgt eine entsprechende Weiterbildung für vielfältige Karrierechancen, und zwar unabhängig davon, ob man in der Verwaltung, im Vertrieb, im Personalwesen oder in einer technischen Fachabteilung arbeitet. Wer klar formuliert, sicher moderiert und Konflikte souverän löst, gilt schnell als Kandidat für Team- oder Projektleitung.

Interessierte sollten aber in besonderem Maße den typischen Kommunikationsberufen Beachtung schenken. In diesem Zusammenhang sind die folgenden Berufsbilder zu nennen:

  • Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation
  • Kaufmann/-frau für Dialogmarketing
  • Veranstaltungskaufmann/-frau
  • PR-Manager/in und Referent/in Unternehmenskommunikation
  • Kommunikationswissenschaftler/in
  • Kaufmann/-frau im E-Commerce

Je nach Job und Einsatzbereich variieren die Aufgaben in der Kommunikation stark. Das Spektrum reicht von der Personalführung über die interne Unternehmenskommunikation bis hin zur Kundenbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit. Auch in Werbung, Marketing und PR werden Kommunikationsprofis dringend gebraucht.

Aufgrund der unterschiedlichen Tätigkeiten und Einsatzgebiete lassen sich die Verdienstmöglichkeiten nicht pauschalisieren. Als grobe Orientierung: Kaufleute für Marketingkommunikation starten häufig bei rund 2.600 bis 3.200 Euro brutto im Monat, Fachwirte und PR-Referenten mit Berufserfahrung erreichen 3.500 bis 4.500 Euro, und in leitenden Kommunikations- oder Marketingfunktionen sind auch 5.000 Euro und mehr möglich. Wer eine anerkannte Aufstiegsfortbildung wie den Marketing Manager abschließt, verbessert damit spürbar seine Verhandlungsposition.

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Weiterbildungen im Bereich Kommunikation gibt es in mehreren Ausbaustufen

Nicht nur Menschen, die einem Kommunikationsberuf nachgehen, sondern nahezu alle Berufstätigen sollten den Bereich Kommunikation ins Auge fassen. Im Kern geht es um den Austausch von Informationen, was in vielen Belangen relevant ist. Einerseits muss die interne Kommunikation im Unternehmen stimmen, damit alle Prozesse funktionieren und die Mitarbeitenden ihren Beitrag zum betrieblichen Erfolg leisten können. Andererseits ist die Kommunikation nach außen maßgebend für die Außenwirkung des Unternehmens.

Ohne funktionierende Kommunikation lässt sich kein effektives Marketing realisieren, und Kundinnen und Kunden brauchen oftmals einen kompetenten Ansprechpartner. Interessierte sollten sich daher zunächst einen Überblick über die verschiedenen Ausbaustufen verschaffen, denn diese unterscheiden sich in Dauer, Tiefe und Abschluss deutlich.

Seminare und Kurse für einzelne Kompetenzen

Kurse und Seminare zu Kommunikationsthemen können der Persönlichkeitsentwicklung sehr dienlich sein und zugleich die beruflichen Chancen verbessern. Sie dauern häufig nur ein bis mehrere Tage und lassen sich gut neben dem Beruf besuchen. Wer sich kommunikative Kompetenzen aneignet, kann sein Fachwissen besser vermitteln und so einen Aufstieg auf der Karriereleiter begünstigen. Unter anderem die folgenden Inhalte bieten sich für solche Seminare an:

  • Mediation und Konfliktmanagement
  • Moderation und Gesprächsleitung
  • Unternehmenskommunikation
  • Personalführung und Mitarbeitergespräche
  • Werbung und Präsentation
  • emotionale Intelligenz
  • Rhetorik und Gesprächsführung

Aufstiegsfortbildungen mit anerkanntem Abschluss

Angehörige eines Kommunikationsberufs können mithilfe einer Fortbildung einen höheren beruflichen Abschluss erlangen. Dieser ist ein wichtiger Karrierebaustein und schafft die Basis für die weitere Laufbahn. Solche Aufstiegsfortbildungen führen zu bundesweit anerkannten Kammer-Abschlüssen (IHK), während andere Weiterbildungen mit einem trägerinternen Zertifikat abschließen. Erwähnenswert sind unter anderem die folgenden Qualifizierungen:

  • Kommunikationscoach
  • PR-Berater/in
  • Betriebswirt/in – Marketingkommunikation
  • Fachwirt/in – Marketing
  • Fachwirt/in – Werbung
  • Betriebswirt/in – Absatz/Marketing
  • Fachwirt/in – E-Commerce

Wer im digitalen Bereich stärker werden möchte, findet in einer Weiterbildung zum Social Media Manager oder in einer Weiterbildung E-Commerce passende Anschlussqualifikationen mit klarem Kommunikationsbezug.

Die Lehrgänge vermitteln Rhetorik, Gesprächsführung und Unternehmenskommunikation

Inhaltlich verbindet eine Weiterbildung Kommunikation praktische Kommunikationstechniken mit dem nötigen theoretischen Hintergrund. Der Schwerpunkt hängt vom gewählten Lehrgang ab, doch bestimmte Themen tauchen fast immer auf. Dazu zählen die Grundlagen der Kommunikationspsychologie (etwa das Modell der vier Seiten einer Nachricht), aktives Zuhören, Fragetechniken und der bewusste Einsatz von Körpersprache.

In stärker beruflich ausgerichteten Lehrgängen kommen Themen der Unternehmenskommunikation hinzu: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Krisenkommunikation, interne Kommunikation über Newsletter und Intranet sowie die Abstimmung von Botschaften über verschiedene Kanäle hinweg. Wer sich auf Marketing spezialisiert, beschäftigt sich zusätzlich mit Zielgruppenanalyse, Content-Strategie und digitaler Kommunikation. Eine gute Ergänzung im Online-Bereich bietet die Online-Marketing Weiterbildung.

Typische Lehrgangsbausteine im Überblick:

  • Kommunikationsmodelle und Gesprächspsychologie
  • Rhetorik, freies Sprechen und Präsentation
  • Gesprächs-, Verhandlungs- und Konfliktführung
  • Moderations- und Feedbacktechniken
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (PR)
  • interne und digitale Unternehmenskommunikation

Persönliche Eignung zählt oft mehr als formale Voraussetzungen

Grundsätzlich sind die formalen Voraussetzungen im Bereich der Kommunikations-Weiterbildungen sehr variabel und ausschlaggebend für den Zugang zur jeweiligen Maßnahme. Für kurze Seminare und offene Kurse gibt es in der Regel keine Zugangsbeschränkungen: Hier kann grundsätzlich jede und jeder teilnehmen. Anders sieht es bei anerkannten Aufstiegsfortbildungen aus. Für einen IHK-Fachwirt wird meist eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung plus einschlägige Berufspraxis vorausgesetzt.

Interessierte sollten es aber auch nicht versäumen, an ihre persönliche Eignung zu denken. Für eine Karriere in der Kommunikationsbranche sind vor allem die folgenden Kriterien hilfreich:

  • Redegewandtheit
  • gutes Ausdrucksvermögen
  • Durchsetzungsstärke
  • Offenheit und Kontaktfreude
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • Flexibilität und Einfühlungsvermögen

Wer unsicher ist, ob eine bestimmte Maßnahme zu den eigenen Vorkenntnissen passt, kann die Beratung des Arbeitsamtes nutzen. Welche allgemeinen Bedingungen für eine geförderte Maßnahme gelten, erklärt der Ratgeber zu den Voraussetzungen für eine Weiterbildung vom Arbeitsamt.

Vollzeit, Teilzeit und Fernlehrgang lassen sich an die Lebenssituation anpassen

Ein großer Vorteil im Bereich Kommunikation ist die Vielfalt der Lernformate. Berufstätige müssen ihren Job nicht aufgeben, um sich weiterzubilden, denn viele Angebote sind berufsbegleitend organisiert. Welches Format sinnvoll ist, hängt vom Ziel, vom verfügbaren Zeitbudget und von der finanziellen Situation ab.

FormatTypische DauerFür wen geeignet
Tages- und Wochenseminar1 bis 5 TageBerufstätige, die eine einzelne Kompetenz gezielt schärfen wollen
Vollzeit-Lehrgangca. 1 bis 6 MonateArbeitsuchende und Wiedereinsteiger, oft mit Bildungsgutschein
Berufsbegleitend / Abendkurs6 bis 18 MonateBeschäftigte, die neben dem Job einen Abschluss anstreben
Fernlehrgang / Onlineflexibel, oft 6 bis 24 Monatealle, die zeit- und ortsunabhängig lernen möchten

Ein Fernstudium, duales Studium, Abendstudium oder anderes Teilzeitstudium bietet die Flexibilität, die Berufstätige in ihrer Lebenssituation brauchen. Wer ortsunabhängig lernen möchte, findet weitere Hinweise im Überblick zur Weiterbildung über das Arbeitsamt.

Kosten und Förderung entscheiden häufig über die Wahl des Lehrgangs

Die Preisspanne ist groß: Ein Tagesseminar kostet oft 150 bis 500 Euro, ein Fernlehrgang bewegt sich je nach Umfang zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro, und eine mehrmonatige Aufstiegsfortbildung mit IHK-Abschluss kann mehrere tausend Euro kosten. Die gute Nachricht: In vielen Fällen muss man diese Kosten nicht allein tragen. Je nach persönlicher Situation kommen unterschiedliche Förderwege in Betracht.

Diese Förderwege kommen für eine Kommunikations-Weiterbildung infrage

Überblick der Förderwege

Welcher Weg passt, hängt vor allem davon ab, ob Sie arbeitslos, beschäftigt oder auf einen anerkannten Aufstiegsabschluss aus sind. Die folgende Tabelle ordnet die wichtigsten Optionen zu.

FörderwegFür wenWas wird übernommen
Bildungsgutschein (§ 81 SGB III)Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit BedrohteLehrgangs- und Prüfungsgebühren, Fahrt- und ggf. Kinderbetreuungskosten
QualifizierungschancengesetzBeschäftigte (Förderung über den Arbeitgeber)anteilige Weiterbildungskosten und Zuschuss zum Arbeitsentgelt
Aufstiegs-BAföGTeilnehmende an Aufstiegsfortbildungen (z.B. Fachwirt)einkommensunabhängiger Zuschuss zu Gebühren, günstiges Darlehen, Erfolgsbonus
Weiterbildungsgeld / PrämienGeförderte in längeren Vollzeitmaßnahmen150 Euro Weiterbildungsgeld pro Monat plus Erfolgsprämien

Bei Arbeitslosigkeit läuft die Förderung in der Regel über den Bildungsgutschein: Nach einem Beratungsgespräch stellt die Agentur für Arbeit einen Gutschein aus, den man bei einem zugelassenen (AZAV-zertifizierten) Bildungsträger einlöst. Wie das im Detail abläuft, beschreibt der Ratgeber So wird die Weiterbildung vom Arbeitsamt bezahlt. Wer Grundsicherungsgeld (das frühere Bürgergeld) bezieht, findet die Besonderheiten im Ratgeber zur Weiterbildung über das Jobcenter.

Ein wichtiger Hinweis für Arbeitslose: Während einer geförderten Vollzeitweiterbildung läuft das Arbeitslosengeld in der Regel weiter, sodass der Lebensunterhalt gesichert ist. Wer nebenbei etwas dazuverdient, muss die Hinzuverdienstregeln beachten – beim ALG I gilt ein Freibetrag von 165 Euro, ein Minijob ist bis 603 Euro monatlich (Stand 2026) möglich, solange die wöchentliche Arbeitszeit unter 15 Stunden bleibt.

Ein Studium vertieft die Kommunikation auf akademischem Niveau

All diejenigen, die in der Kommunikationsbranche Karriere machen möchten, sollten nicht nur an klassische Weiterbildungen denken, sondern auch der Akademisierung Aufmerksamkeit schenken. Ein Studium lohnt sich besonders, wenn man langfristig in leitende Kommunikations-, Marketing- oder PR-Funktionen möchte. Vor allem die folgenden Studiengänge sind diesbezüglich hervorzuheben:

  • Marketingkommunikation
  • Marketing
  • Kommunikationswissenschaft
  • Kommunikationspsychologie
  • Wirtschaftswissenschaft
  • Wirtschaftspsychologie
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Management

Indem man ein berufsbegleitendes Studium wählt, steht der Job dem Studienwunsch nicht im Wege. Ein Fernstudium, duales Studium, Abendstudium oder anderes Teilzeitstudium bietet die nötige Flexibilität. Für viele ist es sinnvoll, zunächst eine kürzere Weiterbildung zu absolvieren und erst danach über ein Studium zu entscheiden.

Verwandte Bereiche bieten sinnvolle Alternativen zur Kommunikation

Eine Weiterbildung im Bereich Kommunikation kann der beruflichen Laufbahn stets förderlich sein. Wenn es aber um vielversprechende Weiterbildungen mit kommunikativem Schwerpunkt geht, kommt längst nicht nur die Kommunikation im engeren Sinne infrage. Es lohnt sich, Qualifizierungsmaßnahmen aus verwandten Bereichen ebenfalls ins Auge zu fassen. Diese ergänzen kommunikative Kompetenzen um fachliches Profil und erhöhen den Marktwert zusätzlich:

Tipp aus der Redaktion

Klären Sie vor der Anmeldung immer zuerst die Förderung: Lassen Sie sich beim Arbeitsamt oder Jobcenter beraten und prüfen Sie, ob Ihr Wunschanbieter AZAV-zertifiziert ist. Nur dann lässt sich ein Bildungsgutschein einlösen. Ein kurzes Beratungsgespräch spart oft mehrere hundert bis tausend Euro und verhindert, dass Sie einen Lehrgang selbst zahlen, der auch gefördert worden wäre.

Häufige Fragen zur Weiterbildung Kommunikation

Was bringt eine Weiterbildung im Bereich Kommunikation?
Sie verbessert Soft Skills wie Gesprächsführung, Präsentation und Konfliktlösung, die in fast jedem Beruf gefragt sind. Das erhöht die Chancen auf Aufstieg, Führungsverantwortung und ein höheres Gehalt. Je nach Lehrgang gibt es zusätzlich einen anerkannten Abschluss, etwa als IHK-Fachwirt, der die Karriere weiter absichert.
Welche Voraussetzungen gelten für eine Kommunikations-Weiterbildung?
Für kurze Seminare und offene Kurse gibt es meist keine Zugangsbeschränkungen. Für anerkannte Aufstiegsfortbildungen wie den IHK-Fachwirt werden dagegen in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung und einschlägige Berufserfahrung verlangt. Persönlich hilfreich sind Redegewandtheit, Offenheit und Freude am Umgang mit Menschen.
Wird eine Weiterbildung Kommunikation vom Arbeitsamt gefördert?
Ja, das ist möglich. Arbeitslose können einen Bildungsgutschein nach § 81 SGB III erhalten, der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren übernimmt. Beschäftigte werden über das Qualifizierungschancengesetz gefördert, und bei anerkannten Aufstiegsfortbildungen greift das Aufstiegs-BAföG. Voraussetzung ist stets ein AZAV-zertifizierter Bildungsträger.
Wie lange dauert eine Weiterbildung im Bereich Kommunikation?
Das hängt stark vom Format ab. Ein Tages- oder Wochenseminar dauert wenige Tage, ein Fernlehrgang meist 6 bis 24 Monate. Berufsbegleitende Lehrgänge mit Abschluss liegen oft bei 6 bis 18 Monaten, Vollzeit-Maßnahmen für Arbeitsuchende bei etwa einem bis sechs Monaten.
Was kostet eine Kommunikations-Weiterbildung?
Ein Tagesseminar kostet oft 150 bis 500 Euro, ein Fernlehrgang je nach Umfang einige hundert bis mehrere tausend Euro. Aufstiegsfortbildungen mit IHK-Abschluss liegen im mittleren vierstelligen Bereich. Über Bildungsgutschein, Qualifizierungschancengesetz oder Aufstiegs-BAföG lassen sich die Kosten häufig ganz oder teilweise decken.
Kann ich die Weiterbildung neben dem Beruf machen?
Ja. Viele Angebote sind als Abendkurs, berufsbegleitender Lehrgang oder Fernlehrgang organisiert und lassen sich mit Job und Familie vereinbaren. Online-Formate erlauben zusätzlich zeit- und ortsunabhängiges Lernen. Beschäftigte können dabei über das Qualifizierungschancengesetz vom Arbeitgeber unterstützt werden.
Lohnt sich eine Kommunikations-Weiterbildung auch ohne Kommunikationsberuf?
Ja, gerade dann. Kommunikative Kompetenzen sind branchenübergreifend gefragt, etwa in Verwaltung, Vertrieb, Technik oder Pflege. Wer Gespräche souverän führt und Konflikte löst, wird schneller für Team- oder Projektleitung vorgeschlagen. Eine kurze Weiterbildung reicht oft aus, um im aktuellen Job spürbar sichtbarer zu werden.

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