Umschulung Pflegeberufe

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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Eine Umschulung in einen Pflegeberuf führt in der Regel zu einem staatlich anerkannten Abschluss - vom Pflegefachmann bis zum Pflegehelfer.
  • Die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau dauert drei Jahre; verkürzte Umschulungen für Erwachsene laufen meist über zwei Jahre in Vollzeit.
  • Wegen des Fachkräftemangels haben Quereinsteiger sehr gute Chancen; die Bundesagentur für Arbeit fördert eine Pflege-Umschulung häufig per Bildungsgutschein.
  • Passende Anbieter mit AZAV-Zulassung findest du über KURSNET der Bundesagentur für Arbeit.
  • Persönliche Eignung ist entscheidend: Schichtdienst, körperliche und emotionale Belastung gehören zum Berufsalltag.
2 JahreDauerVollzeit / je nach Lehrgang
2.800-3.400 €Verdienstbrutto/Monat
Staatlich anerkanntAbschlussAnerkannte Qualifikation
BildungsgutscheinFörderung§ 81 SGB III, AZAV-Träger

Wenn es um Umschulungen mit sicheren Berufsaussichten geht, sind die verschiedenen Pflegeberufe eine der zuverlässigsten Optionen. In der Pflege herrscht bundesweit erheblicher Personalmangel, sodass auch Quereinsteiger/innen und Berufswechsler/innen sehr gute Chancen auf eine Umschulung und eine anschließende Anstellung haben. Für die Finanzierung kommt in vielen Fällen ein Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit infrage.

Nichtsdestotrotz sollten sich angehende Umschüler/innen eingehend mit der Pflege befassen. Nur wer sich mit der pflegerischen Tätigkeit identifizieren kann und persönlich geeignet ist, findet in diesem Beruf dauerhaft Erfüllung.

Interessierte an einer pflegerischen Umschulung sollten sich stets vom Arbeitsamt beraten lassen. So erhalten sie umfassende Informationen und können sich einen Überblick über die zahlreichen Pflegeberufe verschaffen. Zunächst kann man sich aber auch eigenständig informieren, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.

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Umschulung oder Weiterbildung per Fernstudium

Viele Umschulungen und Weiterbildungen lassen sich flexibel per Fernstudium absolvieren - bei Förderung bis zu 100 Prozent über den Bildungsgutschein. Fordern Sie kostenloses Infomaterial direkt bei den Anbietern an und vergleichen Sie in Ruhe: Die Lehrgänge unterscheiden sich in Dauer, Service und Preis.

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Inhaltsverzeichnis

Pflegekraft betreut eine pflegebedürftige Person - Umschulung Pflegeberufe über das Arbeitsamt

Karrierechancen und Verdienst in der Pflege

Wenn es um eine Qualifizierung für den Pflegesektor geht, sollte man zunächst das Berufsfeld genau unter die Lupe nehmen. Dabei ist festzuhalten, dass es in der Pflege stets um die Versorgung von Patientinnen und Patienten beziehungsweise Pflegebedürftigen geht.

Die Pflege unterstützt die medizinischen Behandlungen, indem sie ärztliche Anweisungen umsetzt und die Betreuung übernimmt. Das breite Spektrum reicht somit von der Grundpflege bis hin zu behandlungspflegerischen Maßnahmen nach ärztlicher Anordnung. Grundsätzlich unterscheidet man die Bereiche Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege - seit der Pflegeberufereform sind diese in der generalistischen Ausbildung zusammengeführt.

Angehörige von Pflegeberufen nehmen Schlüsselpositionen im Gesundheitswesen ein und sind unverzichtbar. Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich vor allem in den folgenden Bereichen:

Da es unterschiedliche Pflegeberufe und variierende Einsatzbereiche gibt, lassen sich die Verdienstmöglichkeiten nicht pauschalisieren. Examinierte Pflegefachkräfte verdienen als Berufseinsteiger meist zwischen etwa 2.800 und 3.400 Euro brutto im Monat, mit Berufserfahrung, Zulagen für Schicht- und Wochenenddienst sowie Leitungsfunktionen steigt das Gehalt spürbar. Wer nach der Ausbildung in einer Klinik nach TVöD-P oder in einem Einrichtungsverbund arbeitet, profitiert zusätzlich von tariflichen Zulagen. Pflegehelfer/innen liegen darunter, da sie eine kürzere Qualifizierung durchlaufen.

Umschulungsmöglichkeiten in der Pflege

All diejenigen, die einen Pflegeberuf ergreifen möchten, absolvieren in der Regel eine anerkannte Ausbildung mit staatlich anerkanntem Abschluss. Häufig finden sich aber auch Stellenangebote für Quereinsteiger/innen, die zunächst als ungelernte oder angelernte Kräfte in der Pflege unterstützen.

Für Berufswechsler/innen bietet sich die Umschulung an, um einen anerkannten Abschluss zu erlangen und darauf den weiteren Werdegang aufzubauen. So erfolgt eine Nachqualifizierung für alle, die ihre Zukunft in der Pflege sehen. Eine solche Umschulung lässt sich über die Umschulung über das Arbeitsamt anstoßen und in vielen Fällen fördern.

Wer ernsthaftes Interesse hat, sollte nach AZAV-zugelassenen Anbietern suchen, die über KURSNET der Bundesagentur für Arbeit gelistet sind. Zudem ist es sinnvoll, die Lage auf dem Arbeitsmarkt zu analysieren, indem man aktuelle Stellenanzeigen studiert.

Zunächst ist es aber wichtig, sich einen Überblick über die Umschulungsmöglichkeiten zu verschaffen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang die folgenden Pflegeberufe:

Verwandte Tätigkeiten im weiteren Gesundheits- und Sozialbereich sind zum Beispiel Physiotherapeut/in, Rettungssanitäter/in oder Erzieher/in. Einen Gesamtüberblick über das Berufsfeld liefert unsere Seite zum Gesundheitswesen.

So läuft eine Umschulung in Pflegeberufen ab

In Anbetracht der zahlreichen Pflegeberufe ergeben sich teils stark voneinander abweichende Inhalte. Das vereinende Element besteht aber stets in der Versorgung von Patienten sowie der Unterstützung medizinischer Maßnahmen.

Die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau dauert regulär drei Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Als Umschulung für Erwachsene wird sie häufig auf zwei Jahre verkürzt, sofern einschlägige Vorkenntnisse oder Berufserfahrung angerechnet werden. Pflegehelfer-Ausbildungen sind deutlich kürzer und dauern je nach Bundesland ein bis zwei Jahre. Eine besondere schulische Vorbildung ist für viele Helferberufe nicht zwingend, für die dreijährige Fachkraftausbildung wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss plus Helferqualifikation vorausgesetzt.

Der Unterricht findet an einer Pflegeschule statt und wechselt sich mit praktischen Einsätzen in Kliniken, Pflegeheimen und ambulanten Diensten ab. Genaue Informationen zum Ablauf der geplanten Pflege-Umschulung erhalten Interessierte, indem sie mit dem jeweiligen Anbieter in Kontakt treten. Eine Beratung beim Arbeitsamt ist ebenfalls sehr aufschlussreich.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Pflegeberufe

Ein anerkannter Abschluss in einem Pflegeberuf sichert angesichts des Fachkräftemangels sehr gute Berufschancen. Wer sein Potenzial voll ausschöpfen möchte, sollte zusätzlich an das lebenslange Lernen denken. Seminare zu unterschiedlichsten Pflegethemen sind dabei ebenso von Bedeutung wie die folgenden Fortbildungen:

Ein berufsbegleitendes Studium ist ebenfalls eine Option für ambitionierte Pflegekräfte. Beispielsweise per Fernstudium lassen sich trotz Job Pflegewissenschaft, Pflegemanagement, Gesundheitsökonomie, Pflegepädagogik oder Medizinische Assistenz studieren. Weitere Optionen zeigt die Weiterbildung über das Arbeitsamt.

Förderung und Finanzierung der Pflege-Umschulung

Eine Umschulung in einen Pflegeberuf muss niemand allein finanzieren. Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter fördern berufliche Umschulungen häufig per Bildungsgutschein, der die Lehrgangskosten sowie unter Umständen Fahrt- und Kinderbetreuungskosten abdeckt. Voraussetzung ist ein Beratungsgespräch, in dem die Notwendigkeit der Umschulung und die Vermittlungschancen geprüft werden. Da Pflege ein Mangelberuf mit hohem Bedarf ist, stehen die Chancen auf eine Bewilligung gut.

Wichtig ist, dass der ausgewählte Bildungsträger eine AZAV-Zulassung besitzt und die Maßnahme zertifiziert ist. Nur dann kann ein Bildungsgutschein eingelöst werden. Die Auswahl passender Träger gelingt über KURSNET der Bundesagentur für Arbeit. Während einer geförderten Umschulung wird zudem oft der Lebensunterhalt über Arbeitslosengeld oder ergänzende Leistungen abgesichert, sodass Umschüler/innen sich auf die Ausbildung konzentrieren können.

Förderung im Blick behalten

Kläre die Förderung immer vor Beginn der Maßnahme mit deiner Vermittlungsfachkraft. Ein Bildungsgutschein wird grundsätzlich vorab ausgestellt - eine nachträgliche Kostenübernahme ist in der Regel nicht möglich.

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Der Berufsalltag in der Pflege

Der Arbeitsalltag in Pflegeberufen ist abwechslungsreich, aber auch anspruchsvoll. Zu den täglichen Aufgaben gehören die Grundpflege wie Körperpflege und Mobilisation, die Behandlungspflege nach ärztlicher Anordnung, etwa das Verabreichen von Medikamenten und das Versorgen von Wunden, sowie die Dokumentation der Pflegemaßnahmen. Hinzu kommen die Beobachtung des Gesundheitszustands, die Kommunikation mit Ärztinnen, Ärzten und Angehörigen sowie organisatorische Tätigkeiten.

Pflege findet rund um die Uhr statt, weshalb Schicht-, Wochenend- und Feiertagsdienste zum Beruf gehören. Der enge Kontakt zu Patientinnen und Patienten ist für viele Pflegekräfte das Erfüllende an ihrer Arbeit, verlangt aber auch emotionale Stabilität. Körperliche Belastung durch das Heben und Lagern von Menschen sowie ein hohes Arbeitstempo sind reale Herausforderungen. Wer diese Rahmenbedingungen realistisch einschätzt, findet in der Pflege einen sinnstiftenden und sicheren Beruf.

Berufsaussichten und Arbeitsmarkt

Die Berufsaussichten in der Pflege gelten als hervorragend. Der demografische Wandel führt zu einer wachsenden Zahl pflegebedürftiger Menschen, während gleichzeitig viele erfahrene Fachkräfte in den Ruhestand gehen. Die Bundesagentur für Arbeit führt Pflegeberufe seit Jahren als Engpassberufe, in denen offene Stellen deutlich länger unbesetzt bleiben als im Durchschnitt.

Für Umschüler/innen bedeutet das eine sehr hohe Übernahme- und Beschäftigungswahrscheinlichkeit nach dem Abschluss. Examinierte Pflegefachkräfte können bundesweit zwischen Krankenhaus, Altenpflege, ambulanter Pflege und Spezialbereichen wählen und haben gute Aufstiegsmöglichkeiten in Richtung Fachweiterbildung, Stationsleitung oder Pflegemanagement. Die Kombination aus gesichertem Bedarf, planbaren Karrierewegen und der Möglichkeit einer geförderten Umschulung macht Pflegeberufe zu einer verlässlichen Wahl für den beruflichen Neuanfang.

So läuft die Abschlussprüfung ab

Die Ausbildung in einem Pflegeberuf endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung, die sich in einen schriftlichen, einen mündlichen und einen praktischen Teil gliedert. Im schriftlichen Teil werden pflegerische, medizinische und rechtliche Grundlagen abgefragt, etwa zu Krankheitsbildern, Pflegeprozessen und Hygiene. Der mündliche Teil prüft, ob die angehende Fachkraft komplexe Pflegesituationen fachlich einordnen und begründen kann.

Besonderes Gewicht hat die praktische Prüfung: Hier betreuen die Prüflinge unter Aufsicht reale Patientinnen und Patienten, planen die Pflege, führen Maßnahmen durch und dokumentieren ihr Vorgehen. Wer alle Teile besteht, erhält die staatliche Anerkennung und darf die geschützte Berufsbezeichnung führen. Die Prüfungsanforderungen sind bundesweit über die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung geregelt, sodass der Abschluss überall in Deutschland anerkannt ist. Eine gute Vorbereitung gelingt durch die Verzahnung von schulischem Unterricht und praktischen Einsätzen während der gesamten Umschulung.

Umschulung in Teilzeit und mit Familie

Nicht jede/r kann eine Pflege-Umschulung in Vollzeit absolvieren. Gerade Menschen mit Kindern oder Pflegeverantwortung in der eigenen Familie sind auf flexible Modelle angewiesen. Viele Pflegeschulen bieten die Ausbildung inzwischen auch in Teilzeit an, wodurch sich die Gesamtdauer entsprechend verlängert, der wöchentliche Aufwand aber sinkt.

Die Agentur für Arbeit berücksichtigt familiäre Situationen bei der Förderung und kann neben dem Bildungsgutschein auch Zuschüsse zu Kinderbetreuungskosten gewähren. Wer eine Teilzeit-Umschulung anstrebt, sollte dies frühzeitig im Beratungsgespräch ansprechen und gezielt nach Trägern suchen, die entsprechende Modelle anbieten. So lässt sich der Wiedereinstieg in einen sicheren Beruf mit den privaten Rahmenbedingungen vereinbaren.

Häufige Fragen zur Umschulung in Pflegeberufe

Wie lange dauert eine Umschulung in einen Pflegeberuf?
Die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau dauert regulär drei Jahre. Als Umschulung für Erwachsene wird sie bei anrechenbaren Vorkenntnissen häufig auf zwei Jahre in Vollzeit verkürzt. Helferausbildungen in der Pflege dauern je nach Bundesland ein bis zwei Jahre.
Wird eine Pflege-Umschulung vom Arbeitsamt gefördert?
Ja, häufig. Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter fördern Pflege-Umschulungen oft per Bildungsgutschein, der Lehrgangskosten und teils Fahrt- sowie Kinderbetreuungskosten abdeckt. Voraussetzung ist ein Beratungsgespräch und ein AZAV-zugelassener Bildungsträger. Da Pflege ein Mangelberuf ist, sind die Bewilligungschancen gut.
Welche Voraussetzungen brauche ich für eine Umschulung in der Pflege?
Für die dreijährige Fachkraftausbildung wird meist ein mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss plus abgeschlossene Helferqualifikation verlangt. Wichtiger als formale Voraussetzungen sind persönliche Eignung, gesundheitliche Belastbarkeit und Einfühlungsvermögen. Für Helferberufe sind die formalen Hürden niedriger.
Welche Pflegeberufe kann ich per Umschulung erlernen?
Möglich sind unter anderem die generalistische Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau, Altenpfleger/in, Heilerziehungspfleger/in, medizinische/r Fachangestellte/r, operationstechnische/r und anästhesietechnische/r Assistent/in sowie verschiedene Pflegehelferberufe. Eine Übersicht liefert KURSNET der Bundesagentur für Arbeit.
Wie viel verdient man in einem Pflegeberuf?
Examinierte Pflegefachkräfte verdienen als Berufseinsteiger meist zwischen etwa 2.800 und 3.400 Euro brutto im Monat. Mit Berufserfahrung, Schicht- und Wochenendzulagen sowie Leitungsfunktionen steigt das Gehalt. Pflegehelfer/innen verdienen aufgrund der kürzeren Qualifizierung weniger. Tarifgebundene Einrichtungen zahlen in der Regel besser.
Lohnt sich eine Umschulung in die Pflege für Quereinsteiger?
Für Quereinsteiger/innen mit passender Eignung lohnt sich der Weg meist. Der Fachkräftemangel sorgt für sehr gute Einstellungschancen, sichere Beschäftigung und klare Aufstiegswege. Wichtig ist, dass man die Belastungen des Berufs wie Schichtdienst und emotionale Anforderungen realistisch einschätzt und die persönliche Eignung ehrlich prüft.
Wie läuft eine Pflegeausbildung im Rahmen der Umschulung praktisch ab?
Eine Pflegeausbildung als Umschulung verbindet theoretischen Unterricht an einer Pflegeschule mit betrieblich organisierten Praxisphasen. Diese praktischen Einsätze absolvieren Sie in einer Pflegeeinrichtung wie einem Krankenhaus oder Pflegeheim sowie häufig in einem ambulanten Pflegedienst, um Pflege und Betreuung in verschiedenen Bereichen zu erleben. So lernen Sie den Beruf in der Pflege von der theoretischen Grundlage bis zur alltäglichen Versorgung umfassend kennen.
Ist ein Quereinstieg in einen Pflegeberuf auch ohne Vorerfahrung möglich?
Ja, ein Quereinstieg ist grundsätzlich möglich, denn die Umschulung zur Pflegefachfrau oder Pflegefachkraft vermittelt die notwendigen Kenntnisse von Grund auf. Gerade wegen des Fachkräftemangels entdecken viele Menschen die Pflege als neue berufliche Perspektive und finden so einen verlässlichen Weg in einen zweiten Beruf. Entscheidend ist weniger eine bestimmte Vorbildung als vielmehr die persönliche Eignung für die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen.
Welche Fördervoraussetzungen sollte ich vor einer Umschulung in der Pflege klären?
Ob und unter welchen Fördervoraussetzungen für eine Umschulung eine Unterstützung möglich ist, prüft die Agentur für Arbeit stets individuell in einem Beratungsgespräch. Eine Rolle spielt dabei unter anderem, ob eine neue berufliche Ausrichtung sinnvoll erscheint und ob der Anbieter über die erforderliche Zulassung verfügt. Lassen Sie sich daher frühzeitig beraten, bevor Sie sich für eine bestimmte Pflegeausbildung entscheiden, damit Sie Ihre persönlichen Voraussetzungen sicher einschätzen können.
Achtung! Tipp aus der Redaktion

Wenn es darum geht, einen Pflegeberuf per Umschulung zu erlernen, ergibt sich für Interessierte ein großer Informationsbedarf. Eine umfassende Recherche ist daher unverzichtbar. Außerdem sollten angehende Umschüler/innen ehrlich zu sich selbst sein und den folgenden Tipp aus unserer Redaktion beherzigen.

Beurteilen Sie Ihre Eignung für die Pflege selbstkritisch!

Dass in der Pflege sichere Karrierechancen bestehen, liegt auf der Hand. Die formalen Voraussetzungen sind zudem überschaubar, weshalb es oft naheliegt, diesen Weg einzuschlagen. Die Pflege ist aber auch ein anspruchsvoller und fordernder Tätigkeitsbereich. Daher sollte man den speziellen Arbeitsbedingungen Beachtung schenken und die persönliche Eignung anhand der folgenden Kriterien überprüfen:

  • Sorgfalt
  • Einfühlungsvermögen
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Zuverlässigkeit
  • Offenheit
  • Durchsetzungsstärke
  • Einsatzbereitschaft
  • Flexibilität
  • Belastbarkeit