Umschulungen im Gesundheitswesen

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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Das Gesundheitswesen sucht wegen des Fachkräftemangels dauerhaft Personal - für Umschüler/innen ergeben sich dadurch gute Einstiegschancen.
  • Klassische Umschulungsberufe sind unter anderem Pflegefachmann/-frau, Medizinische/r Fachangestellte/r, Altenpfleger/in sowie Physio- und Ergotherapeut/in.
  • Eine Umschulung dauert in verkürzter Form meist zwei Jahre und endet mit einem staatlich anerkannten Berufsabschluss.
  • Über einen Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit kann die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter die Kosten vollständig übernehmen.
  • Voraussetzung ist in der Regel eine abgeschlossene Erstausbildung; für Pflegeberufe kommen ein mittlerer Schulabschluss und ein gültiges Gesundheitszeugnis hinzu.
BildungsgutscheinFörderung§ 81 SGB III, AZAV-Träger
ALG läuft weiterWährend der MaßnahmeLebensunterhalt gesichert
AZAV-zertifiziertAnbieterKurssuche über KURSNET
BerufsberatungBeratungKostenlos beim Arbeitsamt

Umschulungen im Gesundheitswesen führen Berufswechsler/innen über eine verkürzte Zweitausbildung in einen staatlich anerkannten Gesundheitsberuf - etwa in der Pflege, in der Praxisassistenz oder in der Therapie. Weil im gesamten Sektor Fachkräfte fehlen, sind die Einstiegs- und Übernahmechancen nach dem Abschluss überdurchschnittlich gut. Wer über einen Wechsel nachdenkt, sollte sich frühzeitig bei der Agentur für Arbeit beraten lassen, denn über einen Bildungsgutschein lassen sich die Kosten oft komplett fördern.

Das Gesundheitswesen ist die Basis der Krankenversorgung und Gesunderhaltung und somit systemrelevant. Verschiedene Einrichtungen und Organisationen bilden zusammen das vielschichtige Gesundheitssystem, das auch viel berufliches Potenzial bietet. Wer nach neuen Perspektiven sucht und dabei an einen Job im Gesundheitsbereich denkt, kann nicht nur selbst vorankommen, sondern auch einen Beitrag zum Funktionieren der Versorgung leisten.

Im Gesundheitsbereich fehlt es vielfach an Fachkräften. Daher ist auch immer wieder von einem Pflegenotstand die Rede. Die Gesundheitsversorgung muss dennoch sichergestellt werden, weshalb Fachkräfte händeringend gesucht werden. Für Berufswechsler/innen ergeben sich daraus Chancen auf einen erfolgreichen beruflichen Neustart. Per Umschulung kann man im Gesundheitswesen Fuß fassen und eine zweite Karriere beginnen.

Wer darüber nachdenkt, sich für das Gesundheitswesen umschulen zu lassen, sollte sich vorab eingehend informieren, schließlich soll die zweite Chance richtig genutzt werden. Daher ist es ratsam, das Arbeitsamt mit ins Boot zu holen und sich dort beraten zu lassen. Möglicherweise können Umschüler/innen zudem eine Förderung erhalten. Einen breiteren Überblick über alle Wege in einen neuen Beruf bietet unsere Übersicht zur Umschulung über das Arbeitsamt.

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Umschulung oder Weiterbildung per Fernstudium

Viele Umschulungen und Weiterbildungen lassen sich flexibel per Fernstudium absolvieren - bei Förderung bis zu 100 Prozent über den Bildungsgutschein. Fordern Sie kostenloses Infomaterial direkt bei den Anbietern an und vergleichen Sie in Ruhe: Die Lehrgänge unterscheiden sich in Dauer, Service und Preis.

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Inhaltsverzeichnis

Umschulung im Gesundheitswesen: Pflegekraft und Ärztin im Krankenhaus

Berufsfeld Gesundheitswesen: Perspektiven und Verdienst

Das Gesundheitswesen umfasst verschiedene Einrichtungen und Organisationen, die gemeinsam die Krankenversorgung und Gesundheitsfürsorge sicherstellen. Dementsprechend ergeben sich hier unterschiedliche berufliche Perspektiven. Dies wird vor allem anhand der folgenden Einrichtungen deutlich, die als Arbeitsplätze im Gesundheitswesen in Betracht kommen:

Unterschiedliche Einsatzbereiche und verschiedene Berufsbilder machen die Vielfalt des Gesundheitswesens als Tätigkeitsfeld aus. Zugleich lassen sich dadurch keine pauschalen Angaben zu den Verdienstmöglichkeiten machen. Das durchschnittliche Gehalt hängt stark vom jeweiligen Beruf, von der Einrichtung und vom geltenden Tarifvertrag ab. Als grobe Orientierung liegt das Einstiegsgehalt einer examinierten Pflegefachkraft nach Tarif häufig zwischen rund 3.000 und 3.700 Euro brutto im Monat, während Medizinische Fachangestellte je nach Tarifgruppe eher im Bereich von 2.400 bis 3.000 Euro brutto starten. Zuschläge für Schicht-, Nacht- und Wochenenddienst kommen in vielen Bereichen hinzu.

Umschulungsberufe im Gesundheitswesen im Überblick

Wer die guten Aussichten im Gesundheitswesen zu schätzen weiß und außerdem einen Beruf ausüben möchte, der anderen Menschen zu mehr Lebensqualität verhilft, ist mit einer Umschulung im Bereich Gesundheitswesen gut beraten. Auf diese Weise kann man der Perspektivlosigkeit des alten Berufs entkommen und den Quereinstieg in den Gesundheitsbereich schaffen.

Ohne Umschulung als solide Basis haben Quereinsteiger/innen im Gesundheitswesen zwar durchaus Chancen, doch ihre Perspektiven sind dann stark eingeschränkt. Wer langfristig etwas erreichen und sich im Gesundheitsbereich verwirklichen möchte, wird mit einer reinen Hilfstätigkeit auf Dauer selten zufrieden sein. Eine Umschulung führt dagegen zum offiziellen Abschluss mit allen Entwicklungsmöglichkeiten - vom Berufseinstieg bis zu späteren Fach- und Leitungsfunktionen.

Dass es sinnvoll ist, sich für eine zweite Karriere im Gesundheitsbereich umschulen zu lassen, steht außer Frage. Interessierte haben dabei die Qual der Wahl und sollten sich einen Überblick über die verschiedenen Berufsbilder verschaffen. Hier sind vor allem die folgenden Ausbildungsberufe zu nennen:

Ein wichtiger Hinweis: Die früheren Berufe Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in sowie Altenpfleger/in wurden mit dem Pflegeberufegesetz zum generalistischen Beruf Pflegefachfrau/Pflegefachmann zusammengeführt. Wer heute eine Pflegeumschulung beginnt, erwirbt in der Regel diesen generalistischen Abschluss, der in der gesamten EU anerkannt ist. Detailseiten zu einzelnen Berufen findest du unter anderem für Pflegefachkraft, Altenpfleger/in, Medizinische Fachangestellte, Physiotherapeut/in und Ergotherapeut/in.

Voraussetzungen, Dauer und Kosten von Umschulungen im Gesundheitswesen

Neben der Berufswahl spielen auch die Rahmenbedingungen der jeweiligen Umschulungsmaßnahme eine nicht zu unterschätzende Rolle. In vielen Fällen erfolgt die Umschulung außerbetrieblich und somit als Lehrgang bei einem Bildungsträger, teils auch als betriebliche Umschulung in Klinik oder Praxis. Grundsätzlich gelten dabei die folgenden Bedingungen:

Die Umschulungsanbieter setzen auf Flexibilität und kommen Berufswechslern entgegen. Die Kosten können sich ohne Förderung dennoch auf mehrere Tausend Euro belaufen. Eine Förderung vom Arbeitsamt ist daher wichtig und kann aus einem Bildungsgutschein sowie Hilfen zum Lebensunterhalt bestehen.

Förderung über Bildungsgutschein und Arbeitsamt

Die zentrale Fördermöglichkeit ist der Bildungsgutschein nach dem Dritten Sozialgesetzbuch (SGB III). Stuft die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter eine Umschulung als notwendig ein - etwa weil der bisherige Beruf keine Perspektive mehr bietet oder gesundheitlich nicht mehr ausgeübt werden kann -, übernimmt sie in der Regel die kompletten Lehrgangskosten. Dazu zählen auch Prüfungsgebühren, notwendige Fahrtkosten und gegebenenfalls Kosten für die Kinderbetreuung.

Während der Umschulung wird der Lebensunterhalt in vielen Fällen weiter über Arbeitslosengeld oder Grundsicherungsgeld (Bürgergeld) gesichert. Wer eine betriebliche Umschulung in einer Klinik oder Praxis absolviert, erhält zusätzlich eine Ausbildungsvergütung vom Betrieb. Voraussetzung für die Förderung ist ein Beratungsgespräch beim zuständigen Vermittler und die Wahl eines nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zugelassenen Trägers. Passende AZAV-zugelassene Anbieter lassen sich über KURSNET der Bundesagentur für Arbeit finden. Neben der Umschulung fördert die Agentur auch kürzere Qualifizierungen - einen Überblick gibt unsere Seite zur Weiterbildung über das Arbeitsamt.

Förderung Schritt für Schritt sichern
Vereinbare frühzeitig einen Termin bei deiner Agentur für Arbeit oder deinem Jobcenter. Bring Belege zu deiner bisherigen Ausbildung und deiner beruflichen Situation mit. Wird die Umschulung als notwendig anerkannt, erhältst du einen Bildungsgutschein, den du bei einem AZAV-zugelassenen Träger deiner Wahl einlöst.
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Der Berufsalltag im Gesundheitswesen

Der Arbeitsalltag unterscheidet sich je nach gewähltem Beruf deutlich. In der Pflege stehen die Betreuung, Versorgung und Beobachtung von Patient/innen im Mittelpunkt: Medikamente verabreichen, Vitalwerte kontrollieren, bei der Körperpflege unterstützen und die Behandlung dokumentieren. In Kliniken wird häufig im Schichtdienst gearbeitet, also auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Dafür gibt es entsprechende Zuschläge.

Medizinische Fachangestellte in einer Praxis kombinieren dagegen Verwaltung und Patientenkontakt: Sie organisieren Termine, bereiten Behandlungen vor, assistieren dem Arzt oder der Ärztin, nehmen Blut ab und rechnen Leistungen ab. Therapeutische Berufe wie Physio- und Ergotherapie arbeiten eng am Menschen und begleiten Patient/innen über längere Zeit bei der Wiederherstellung ihrer Beweglichkeit und Selbstständigkeit.

Allen Gesundheitsberufen gemeinsam ist ein hohes Maß an Verantwortung, der direkte Kontakt zu Menschen und die Bereitschaft, sich fachlich weiterzubilden. Wer Empathie mitbringt, körperlich belastbar ist und sorgfältig arbeitet, findet im Gesundheitswesen einen sinnstiftenden Beruf mit sicherer Perspektive.

Berufsaussichten und Arbeitsmarkt

Kaum ein Wirtschaftszweig sucht so beständig Personal wie das Gesundheitswesen. Der demografische Wandel sorgt dafür, dass immer mehr ältere Menschen versorgt werden müssen, während gleichzeitig viele Fachkräfte in den Ruhestand gehen. Pflegeberufe zählen zu den Engpassberufen, für die die Bundesagentur für Arbeit einen dauerhaften Fachkräftebedarf feststellt. Für Umschüler/innen bedeutet das: Wer den Abschluss in der Tasche hat, findet in aller Regel schnell eine Anstellung.

Auch die Entwicklungsmöglichkeiten sind gut. Nach einigen Jahren Berufserfahrung stehen Fachweiterbildungen offen, etwa in der Intensivpflege, der Anästhesie oder im OP-Dienst. Über Weiterbildungen zur Fachwirtin oder zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen oder ein berufsbegleitendes Studium lassen sich Leitungs- und Managementpositionen erreichen. Die Umschulung ist damit oft nur der erste Schritt einer längeren Laufbahn im Gesundheitswesen.

Ein weiterer Vorteil ist die regionale Unabhängigkeit: Krankenhäuser, Praxen, Apotheken und Pflegeeinrichtungen gibt es in jeder Stadt und in ländlichen Regionen gleichermaßen. Wer einen Gesundheitsberuf erlernt, ist dadurch nicht an einen einzigen Arbeitsort gebunden und kann bei einem Umzug meist ohne lange Suche eine neue Stelle finden. Auch ein Wechsel zwischen Klinik, ambulantem Dienst und Verwaltung ist mit wachsender Erfahrung möglich, sodass sich der Beruf gut an die eigene Lebenssituation anpassen lässt.

So läuft die Abschlussprüfung ab

Umschulungen im Gesundheitswesen enden mit einer staatlichen oder kammerrechtlichen Abschlussprüfung. Bei den dualen Ausbildungsberufen wie Medizinische/r Fachangestellte/r nimmt die zuständige Ärztekammer beziehungsweise Landesärztekammer die Prüfung ab. Sie besteht aus einem schriftlichen Teil zu Behandlungsassistenz, Betriebsorganisation und Abrechnung sowie einer praktischen Prüfung mit Fachgespräch.

In der Pflege regelt das Pflegeberufegesetz die Prüfung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. Sie umfasst einen schriftlichen, einen mündlichen und einen praktischen Teil, der direkt an Patient/innen abgenommen wird. Wer besteht, erhält eine staatlich anerkannte Berufsurkunde, die zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigt. Bei außerbetrieblichen Umschulungen bereitet der Bildungsträger gezielt auf die Prüfung vor und begleitet die praktischen Einsätze in Kliniken, Praxen oder Pflegeeinrichtungen.

Häufige Fragen zur Umschulung im Gesundheitswesen

Welche Umschulung im Gesundheitswesen passt zu mir?
Das hängt von deinen Stärken ab. Wer gern direkt am Menschen arbeitet und belastbar ist, passt gut in die Pflege. Wer Organisation und Patientenkontakt verbinden möchte, ist als Medizinische/r Fachangestellte/r richtig. Für alle, die Beweglichkeit und Selbstständigkeit wiederherstellen wollen, bieten sich Physio- oder Ergotherapie an. Eine Beratung bei der Agentur für Arbeit hilft bei der Entscheidung.
Wie lange dauert eine Umschulung im Gesundheitswesen?
Als Umschulung wird die reguläre dreijährige Ausbildung meist auf zwei Jahre verkürzt, weil Berufserfahrung angerechnet wird. Die Pflegeausbildung dauert generalistisch bis zu drei Jahre. Vollzeit- und Teilzeitvarianten sind möglich, wobei Teilzeit die Gesamtdauer entsprechend verlängert. Der genaue Ablauf richtet sich nach Beruf und Bildungsträger.
Wer bezahlt die Umschulung im Gesundheitswesen?
Bei einer als notwendig anerkannten Umschulung übernimmt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter über einen Bildungsgutschein die Lehrgangs- und Prüfungskosten sowie Fahrtkosten. Der Lebensunterhalt wird häufig über Arbeitslosengeld oder Bürgergeld weiter gesichert. Bei einer betrieblichen Umschulung zahlt der Betrieb zusätzlich eine Ausbildungsvergütung.
Welche Voraussetzungen brauche ich?
In der Regel ist eine abgeschlossene Erstausbildung nötig. Für Pflegeberufe kommen ein mittlerer Schulabschluss und ein Nachweis der gesundheitlichen Eignung hinzu. Wichtiger als formale Vorbildung sind oft persönliche Eignung, Empathie und körperliche Belastbarkeit. Die genauen Zugangsvoraussetzungen legt der jeweilige Bildungsträger fest.
Wie stehen die Jobchancen nach der Umschulung?
Sehr gut. Das Gesundheitswesen zählt zu den Branchen mit dauerhaftem Fachkräftemangel, Pflegeberufe gelten als Engpassberufe. Nach bestandener Abschlussprüfung finden Umschüler/innen in der Regel schnell eine Anstellung. Auch die Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten in Fachbereichen und Leitungsfunktionen sind vielfältig.
Kann ich die Umschulung in Teilzeit machen?
Ja, viele Bildungsträger bieten Umschulungen in Teilzeit an, was besonders für Menschen mit Familie hilfreich ist. Die Gesamtdauer verlängert sich dann entsprechend. Auch die Pflegeausbildung ist in Teilzeit möglich. Ob eine Teilzeitvariante gefördert wird, klärst du am besten im Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit.
Was machen Kaufleute im Gesundheitswesen und wo arbeiten sie?
Kaufleute im Gesundheitswesen übernehmen die kaufmännisch-verwaltenden Aufgaben in Gesundheitseinrichtungen, etwa im Rechnungswesen, in der Abrechnung und im Qualitätsmanagement. Als Kaufmann oder Kauffrau im Gesundheitswesen finden Sie Einsatzmöglichkeiten im Krankenhaus, in einer Arztpraxis sowie in Rehabilitationseinrichtungen oder bei Krankenkassen. Diese kaufmännische Richtung ist eine Alternative zu den pflegerischen und therapeutischen Umschulungsberufen und verbindet Bürotätigkeit mit dem Bezug zur Gesundheitsbranche.
Wie läuft eine Umschulung zu Kaufleuten im Gesundheitswesen ab und wer prüft am Ende?
Die Umschulung folgt dem Rahmenlehrplan des Berufsbildes und vermittelt kaufmännische Inhalte wie Rechnungswesen und Qualitätsmanagement zusammen mit den Besonderheiten des Gesundheitswesens. Der Abschluss erfolgt in der Regel über eine Prüfung bei der zuständigen IHK, an deren Ende ein anerkannter Berufsabschluss steht. Praktische Abschnitte absolvieren Umschüler oft in einem Krankenhaus oder einer Arztpraxis, sodass Sie den späteren Arbeitsalltag bereits kennenlernen.
Wie finde ich als arbeitssuchende Person eine passende Umschulung im Gesundheitswesen?
Wenn Sie arbeitssuchend sind, ist die Agentur für Arbeit bzw. das Jobcenter die erste Anlaufstelle, um passende Angebote und eine mögliche Förderung zu klären. Dort lässt sich auch besprechen, ob ein kaufmännischer Weg als Kaufmann oder Kauffrau im Gesundheitswesen oder ein pflegerischer Beruf besser zu Ihnen passt. Weil im gesamten Sektor Fachkräfte gesucht werden, haben Arbeitssuchende beim Einstieg in die Gesundheitsbranche gute Chancen.
Tipp der Redaktion
Lege dir vor dem Beratungstermin bei der Agentur für Arbeit eine kurze Liste mit zwei bis drei Wunschberufen an und prüfe über KURSNET, welche AZAV-zugelassenen Träger in deiner Nähe passende Umschulungen anbieten. So kannst du im Gespräch gezielt argumentieren und den Bildungsgutschein schneller sichern.