Umschulung Bestatter
Das Wichtigste zur Umschulung Bestatter im Ăśberblick:
- Die Umschulung zur Bestattungsfachkraft dauert 1,5 bis 2 Jahre und wird bei Arbeitslosigkeit über Bildungsgutschein gefördert
- Voraussetzungen sind gering: Hauptschulabschluss, Führerschein Klasse B, Mindestalter 18 Jahre und keine Berührungsängste
- Der Beruf ist zulassungsfrei und bietet gute Perspektiven in Beerdigungsinstituten, Krematorien und Friedhofsverwaltungen
- Nach der Umschulung erwarten Sie vielseitige Aufgaben von der Angehörigenbetreuung bis zur Trauerfeierorganisation
- Eine spätere Selbstständigkeit ist ohne Meisterpflicht möglich – es reicht eine einfache Gewerbeanmeldung
Die Umschulung zum Bestatter beziehungsweise zur Bestatterin meint die zweite Ausbildung zur Bestattungsfachkraft. Die Qualifikation als Bestatter/in kann dahingegen im Rahmen einer Weiterbildung erlangt werden. Wer einen Quereinstieg ins Bestattungswesen vornehmen möchte, kann sich zur Bestattungsfachkraft umschulen lassen und auf diese Art und Weise den Grundstein für den angestrebten Berufswechsel legen.
Umgangssprachlich werden Bestattungsfachkräfte einfach als Bestatter/innen bezeichnet, weshalb typischerweise die Bestatter-Umschulung nachgefragt wird. Im Zuge der weiteren Recherche erschließt sich Interessierten dann der Unterschied, sodass sie den richtigen Weg für ihre weitere Karriere einschlagen können.
Ein Beratungstermin beim Arbeitsamt kann dabei auch sehr hilfreich sein und unter anderem auch die Möglichkeiten einer Förderung aufzeigen. Interessierte sollten den Berufswechsel von Anfang an strukturiert angehen und zunächst sorgfältig recherchieren.
Berufsbild Bestatter/in – Berufliche Perspektiven und Verdienstmöglichkeiten
Bestatter/innen beziehungsweise Bestattungsfachkräfte kümmern sich um sämtliche Belange, die in Zusammenhang mit Bestattungen und Trauerfeiern anfallen. Von der Betreuung der Angehörigen über die Gestaltung der Beisetzung bis hin zur Organisation der Trauerfeier kümmern sie sich um alle anfallenden Belange. Dadurch entlasten sie die trauernden Angehörigen, sorgen für einen würdevollen Abschied und sind die zentralen Ansprechpartner rund um die Beerdigung.
Bestatter/innen erwarten nicht nur vielseitige Aufgaben, sondern auch gute Berufsaussichten. Insbesondere in den folgenden Bereichen können sie Fuß fassen:
- Beerdigungsinstitute
- Krematorien
- Friedhöfe
- Friedhofsverwaltungen
Als Bestattungsfachkraft beziehungsweise Bestatter/in muss man selbstverständlich auch seinen Lebensunterhalt verdienen und interessiert sich daher bereits vor der Qualifizierung für die üblichen Einkommensverhältnisse. Im Einzelfall kann es zwar Unterschiede geben, doch im Allgemeinen bewegt sich das durchschnittliche Gehalt zwischen rund 20.000 Euro und 40.000 Euro brutto im Jahr.
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Per Umschulung Bestatter/in werden
Das Arbeiten beim Bestatter ohne Ausbildung ist vielfach möglich und gibt Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern die Gelegenheit, im Bestattungswesen Fuß zu fassen. Ohne fundierte Qualifizierung sind sie dann allerdings nur für Hilfsarbeiten zuständig und haben kaum Aufstiegschancen. Daher ist es sinnvoll, ein solides Fundament zu schaffen.
Berufswechsler/innen können zu diesem Zweck eine Umschulung in Angriff nehmen und so im Rahmen eines Lehrgangs den Beruf von der Pike auf lernen. Dabei geht es insbesondere um die folgenden Inhalte:
- Betriebswirtschaftslehre
- Psychologie
- Beratung
- Kommunikation
- Grabtechnik
- Trauerfloristik
- Recht
Bedingungen der Umschulung zum/zur Bestatter/in
Umschüler/innen zum/zur Bestatter/in müssen keine besondere Vorbildung vorweisen können, sollten aber mit der täglichen Konfrontation mit dem Tod zurechtkommen. Außerdem dürfen sie keine Berührungsängste mit Verstorbenen haben und sollten mit trauernden Hinterbliebenen umgehen können.
Außerdem sollte man etwas Geduld haben und je nach Lehrgangsform zwei bis vier Jahre einplanen. Die Kosten der Umschulungsmaßnahme sind ebenfalls nicht zu verachten. Im Falle einer außerbetrieblichen Umschulung können sich die Gebühren auf einige Tausend Euro belaufen. Bei einer betrieblichen Umschulung ist dies zwar nicht der Fall, aber man erhält lediglich eine geringe Vergütung und muss somit die Finanzierung des laufenden Lebensunterhalts anderweitig sicherstellen.
Wie fördert das Arbeitsamt die Bestatter-Umschulung?
Finanzielle Hilfen des Arbeitsamtes sind oftmals zwingend erforderlich, um eine Umschulung absolvieren zu können. Angehende Bestattungsfachkräfte sollten daher einen Beratungstermin beim Arbeitsamt vereinbaren und sich bei dieser Gelegenheit nach Fördermöglichkeiten erkundigen.
Grundsätzlich kann das Amt die Bestatter-Umschulung durch die folgenden Maßnahmen finanziell unterstützen:
- Ăśbernahme der Umschulungskosten per Bildungsgutschein
- Hilfen zum Lebensunterhalt
Die Bestatter-Umschulung kann als betriebliche Qualifizierung oder auĂźerbetrieblicher Lehrgang erfolgen. Es kommen somit private Bildungsanbieter ebenso wie Bestattungsinstitute als Anbieter der Umschulung in Betracht.
Welche Alternativen gibt es zu einer Umschulung zur Bestatterin beziehungsweise zum Bestatter?
Die Umschulung zur Bestattungsfachkraft ist in keiner Weise alternativlos. Wer sich nicht ganz sicher ist, sollte nichts ĂĽberstĂĽrzen und beispielsweise auch an die folgenden Berufe fĂĽr den Neustart denken:
- Kaufmann/-frau fĂĽr BĂĽromanagement
- Florist/in
- Trauerbegleiter/in
Die berufsbegleitende Ausbildung zum/zur Bestatter/in
Ein Quereinstieg als Bestattungsfachkraft ist nicht so einfach möglich, da es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf handelt. Eine berufsbegleitende Ausbildung ist dahingegen denkbar und möglich.
Die angehenden Bestatter/innen absolvieren neben der Kindererziehung oder Pflege eines Angehörigen die Ausbildung in Teilzeit.
Weiterbildungsmöglichkeiten für Bestatter/innen
Nach dem Abschluss als Bestattungsfachkraft sollte man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern alsbald einer Weiterbildung widmen. Die Bestatter-Weiterbildung liegt hier natĂĽrlich nahe. Ansonsten gibt es einige Seminare, mit denen man auf das lebenslange Lernen reagieren kann.
Die folgenden Fortbildungen sind ebenfalls erwähnenswert:
- Fachwirt/in – Bestattung
- Bestattermeister/in
Möglichkeiten für ein berufsbegleitendes Studium für Bestatter/innen
Ein Studium neben dem Beruf kann fĂĽr Bestatter/innen ebenfalls von Interesse sein.
Passend zur zunehmenden Akademisierung können sie ein Fernstudium oder anderes berufsbegleitendes Studium in einer der folgenden Disziplinen absolvieren:
- Dienstleistungsmanagement
- Psychologie
- Pädagogik
- Gesundheitswissenschaft
Voraussetzungen und Zulassung fĂĽr die Bestatter-Umschulung
Die Hürden für eine Umschulung zur Bestattungsfachkraft sind bewusst niedrig gehalten, um Quereinsteigern den Zugang zu diesem wichtigen Beruf zu ermöglichen. Als formelle Mindestvoraussetzung genügt in der Regel ein Hauptschulabschluss, wobei viele Bildungsträger einen mittleren Abschluss bevorzugen. Darüber hinaus müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein und über einen Führerschein der Klasse B verfügen, da häufig Fahrten zu Friedhöfen, Krematorien oder zu den Angehörigen erforderlich sind.
Wichtiger als die formellen Qualifikationen sind jedoch die persönlichen Eigenschaften, die Sie für diesen sensiblen Beruf mitbringen sollten. Körperliche Fitness ist unerlässlich, da Sie schwere Särge tragen und körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten verrichten müssen. Handwerkliche Begabung ist von Vorteil, ebenso wie ausgeprägtes Einfühlungsvermögen im Umgang mit trauernden Angehörigen. Sie dürfen keine Berührungsängste mit Verstorbenen haben und sollten über organisatorisches Talent verfügen, um komplexe Bestattungsabläufe zu koordinieren. Je nach Anbieter kann ein polizeiliches Führungszeugnis oder ein ärztliches Attest zur gesundheitlichen Eignung erforderlich sein. Da es sich um ein zulassungsfreies Handwerk handelt, besteht keine Meisterpflicht.
Ablauf und Inhalte der Umschulung zur Bestattungsfachkraft
Die Umschulung zur Bestattungsfachkraft orientiert sich am offiziellen Ausbildungsrahmenplan und kombiniert theoretischen Unterricht mit praktischen Erfahrungen. Der theoretische Teil vermittelt Ihnen fundierte Kenntnisse in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Psychologie, Beratung und Kommunikation. Sie erlernen die fachspezifischen Aspekte wie Grabtechnik, Trauerfloristik und die relevanten rechtlichen Grundlagen. Besonders wichtig ist auch die Schulung im sensiblen Umgang mit Trauernden sowie in der professionellen Gesprächsführung bei Beratungen.
Ein wesentlicher Baustein der Umschulung ist das Betriebspraktikum, in dem Sie die erlernten Inhalte unter realen Bedingungen anwenden können. Hier sammeln Sie erste praktische Erfahrungen in einem Bestattungsunternehmen und lernen den Berufsalltag kennen. Die Umschulung schließt mit einer Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer ab, die sowohl einen schriftlichen als auch einen praktischen Teil umfasst. Nach erfolgreichem Bestehen erhalten Sie ein anerkanntes Zeugnis, das Sie als qualifizierte Bestattungsfachkraft ausweist und Ihnen beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt eröffnet.
Dauer und Kosten der Bestatter-Umschulung im Detail
Die Dauer einer außerbetrieblichen Umschulung zur Bestattungsfachkraft beträgt in der Regel zwischen 1,5 und 2 Jahren in Vollzeit. Dies ist deutlich kürzer als die reguläre duale Ausbildung, die drei Jahre dauert. Die verkürzte Ausbildungszeit ist möglich, da bei Umschülern bereits eine berufliche Vorerfahrung und Lebenserfahrung vorausgesetzt wird, die den Lernprozess beschleunigt. Je nach Anbieter und individuellen Voraussetzungen kann die Dauer variieren – manche Institute bieten auch kompaktere Programme an.
Die finanziellen Aspekte der Umschulung sind für die meisten Interessenten ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung. Wenn Sie arbeitslos sind oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, übernimmt die Agentur für Arbeit die Kosten über einen Bildungsgutschein. Bei längerer Arbeitslosigkeit ist das Jobcenter der zuständige Kostenträger. Die konkreten Beträge variieren je nach Bildungsanbieter erheblich und sind nicht einheitlich geregelt. Zusätzlich zu den Lehrgangskosten können Ihnen während der Umschulung auch Unterhaltsgeld oder andere Leistungen zum Lebensunterhalt gewährt werden, sodass Sie sich vollständig auf Ihre neue berufliche Qualifikation konzentrieren können.
Qualifizierte Anbieter und PrĂĽfungsstellen fĂĽr die Umschulung
Umschulungen zur Bestattungsfachkraft werden hauptsächlich außerbetrieblich bei spezialisierten Bildungseinrichtungen angeboten. Das bekannteste und renommierteste Institut ist das Bundesausbildungszentrum der Bestatter in Münnerstadt, das seit 2005 als zentrale Ausbildungsstätte fungiert und bundesweit anerkannte Qualifikationen vermittelt. Hier erhalten Sie eine fundierte theoretische und praktische Ausbildung, die alle Aspekte des Bestattungswesens abdeckt. Die meisten Programme werden in Vollzeit angeboten und beinhalten integrierte Praktikumsphasen in kooperierenden Bestattungsunternehmen.
Die Abschlussprüfungen werden je nach Region bei verschiedenen Kammern abgelegt. Als zuständige Prüfungsstellen fungieren sowohl Industrie- und Handelskammern als auch Handwerkskammern. Beispielsweise nehmen die Handwerkskammer Düsseldorf oder die Handwerkskammer Unterfranken in Würzburg regelmäßig Prüfungen ab. Diese dezentrale Struktur gewährleistet, dass Sie auch in Ihrer Nähe eine geeignete Prüfungsstelle finden. Die Prüfungen folgen bundeseinheitlichen Standards und sind überall gleichwertig anerkannt, sodass Sie mit Ihrem Abschluss deutschlandweit als qualifizierte Bestattungsfachkraft arbeiten können.
Aktuelle gesetzliche Regelungen und Berufszugang
Der Beruf der Bestattungsfachkraft ist seit 2003 bundesweit einheitlich geregelt und verfügt über einen anerkannten Ausbildungsrahmenplan. Diese Standardisierung hat die Qualität der Ausbildung erheblich verbessert und sorgt für einheitliche Standards in ganz Deutschland. Die Prüfungen werden bei den Industrie- und Handelskammern abgelegt, was die bundesweite Anerkennung des Abschlusses gewährleistet. Durch die 4. Novelle der Handwerksordnung von 2020 wurde das Bestattungsgewerbe als zulassungsfreies Handwerk eingestuft, was bedeutet, dass keine Meisterpflicht besteht.
Für Ausbildungsbetriebe gelten spezielle Regelungen nach dem Berufsbildungsgesetz. Ausbilder müssen ihre fachliche Eignung nachweisen, entweder durch die Qualifikation als geprüfter Bestatter oder durch mindestens sechs Jahre Berufspraxis. Zusätzlich sind Kenntnisse der Ausbilder-Eignungsverordnung erforderlich, wobei diese Anforderung zeitweise bis 2008 ausgesetzt war. Diese rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen klare Strukturen für die Ausbildung und sichern die Qualität der Qualifikation. Als zulassungsfreies Handwerk ermöglicht der Beruf auch eine spätere Selbstständigkeit ohne besondere Zulassungsverfahren – eine einfache Gewerbeanmeldung genügt.
Gehaltsaussichten und Verdienstmöglichkeiten nach der Umschulung
Nach erfolgreichem Abschluss der Umschulung zur Bestattungsfachkraft können Sie mit einem soliden Einkommen rechnen, das je nach Region, Betriebsgröße und Ihrer persönlichen Qualifikation variiert. Das durchschnittliche Jahresgehalt bewegt sich zwischen 20.000 und 40.000 Euro brutto, wobei erfahrene Fachkräfte und solche in verantwortungsvollen Positionen durchaus höhere Einkommen erzielen können. In Ballungsgebieten und bei größeren Bestattungsunternehmen sind die Verdienstmöglichkeiten tendenziell besser als in ländlichen Gebieten oder kleineren Betrieben.
Besonders attraktive Perspektiven eröffnet die Möglichkeit zur Selbstständigkeit, da das Bestattungsgewerbe zulassungsfrei ist und keine Meisterpflicht besteht. Mit einer einfachen Gewerbeanmeldung können Sie sich als Bestatter selbstständig machen und Ihr eigenes Unternehmen aufbauen. Viele erfolgreiche Bestatter haben auf diese Weise ihre Verdienstmöglichkeiten erheblich gesteigert. Zusätzlich zum Grundgehalt können Sie durch Spezialisierungen, beispielsweise in der Trauerbegleitung oder bei besonderen Bestattungsformen, Ihre Einkommenssituation weiter verbessern. Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen werden am Markt geschätzt und entsprechend honoriert.
WeiterfĂĽhrende Informationen
Für detaillierte Informationen zur Weiterbildung als Bestatter besuchen Sie das BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit, das umfassende Details zu Prüfungszulassung und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet. Die IHK Leipzig informiert ausführlich über die Bestattungsfachkraft als Ausbildungsberuf und die entsprechenden Prüfungsmodalitäten. Rechtliche Grundlagen zum Berufszugang finden Sie in der parlamentarischen Analyse des Bundestags zu den gesetzlichen Regelungen der Handwerksordnung für Bestatter.
Häufig gestellte Fragen zur Bestatter-Umschulung
Wie lange dauert eine Umschulung zur Bestattungsfachkraft?
Eine außerbetriebliche Umschulung zur Bestattungsfachkraft dauert in der Regel 1,5 bis 2 Jahre in Vollzeit. Dies ist kürzer als die reguläre duale Ausbildung mit 3 Jahren, da bei Umschülern bereits Vorerfahrungen vorausgesetzt werden.
Welche Voraussetzungen muss ich fĂĽr die Bestatter-Umschulung erfĂĽllen?
Sie benötigen mindestens einen Hauptschulabschluss, einen Führerschein Klasse B und müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Wichtiger sind persönliche Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen, keine Berührungsängste mit Verstorbenen und körperliche Fitness.
Ăśbernimmt das Arbeitsamt die Kosten fĂĽr die Bestatter-Umschulung?
Ja, bei Arbeitslosigkeit oder drohender Arbeitslosigkeit werden die Kosten über einen Bildungsgutschein nach § 81 SGB III gefördert. Die Agentur für Arbeit übernimmt im ersten Jahr, bei längerer Arbeitslosigkeit das Jobcenter.
Wo kann ich eine Umschulung zur Bestattungsfachkraft machen?
Umschulungen werden bei spezialisierten Anbietern wie dem Bundesausbildungszentrum der Bestatter in MĂĽnnerstadt angeboten. Die AbschlussprĂĽfung erfolgt bei IHK oder Handwerkskammern wie der HWK DĂĽsseldorf oder HWK Unterfranken WĂĽrzburg.
Kann ich mich nach der Umschulung als Bestatter selbstständig machen?
Ja, das Bestattungsgewerbe ist zulassungsfrei und unterliegt keiner Meisterpflicht. Für eine Selbstständigkeit reicht eine einfache Gewerbeanmeldung aus. Dies eröffnet gute Möglichkeiten für die berufliche Selbstständigkeit.
Wie viel verdiene ich als Bestattungsfachkraft nach der Umschulung?
Das durchschnittliche Jahresgehalt liegt zwischen 20.000 und 40.000 Euro brutto. Der Verdienst hängt von Region, Betriebsgröße und Qualifikation ab. Als Selbstständiger können Sie deutlich höhere Einkommen erzielen.
Bestatter/in ist ein ungewöhnlicher Berufswunsch. Bei näherer Betrachtung erscheint er allerdings nicht mehr so ungewöhnlich. Der Tod gehört zum Leben und verlangt nach einem würdevollen Abschied. Hier sind qualifizierte Bestattungsfachkräfte gefragt. An Beschäftigungsmöglichkeiten mangelt es folglich nicht.
Interessierte sollten trotzdem nichts ĂĽberstĂĽrzen und den folgenden Tipp aus unserer Redaktion befolgen.
Hinterfragen Sie Ihre persönliche Eignung als Bestatter/in!
Die permanente Konfrontation mit dem Tod, der Umgang mit Leichen und auch die Betreuung der trauernden Angehörigen sind große Herausforderungen des Bestatter-Berufs. Potenzielle Berufswechsler/innen dürfen dies nicht vergessen und sollten sich fragen, ob sie all dem gewachsen sind.
Im Zweifelsfall sollten sie ein Praktikum im Beerdigungsinstitut absolvieren und so erste Erfahrungen im Bestattergewerbe sammeln.






