Umschulung Fachlagerist
Das Wichtigste auf einen Blick
- Die Umschulung dauert 16-24 Monate und gliedert sich in Theorie, Praktikum und IHK-PrĂĽfung
- Vollständige Kostenübernahme durch Bildungsgutschein der Arbeitsagentur oder des Jobcenters möglich
- Mindestens Hauptschulabschluss und Deutschkenntnisse B1 erforderlich
- AZAV-zertifizierte Anbieter bundesweit verfĂĽgbar, auch in Teilzeit und mit Online-Elementen
Per Umschulung Fachlagerist/in zu werden, erweist sich immer wieder aufs neue als vielversprechende Option fĂĽr all diejenigen, die nach neuen beruflichen Perspektiven suchen und dabei den Lagerbereich ins Auge gefasst haben.
In Anbetracht der Tatsache, dass die Logistikbranche boomt und händeringend nach qualifizierten Kräften sucht, liegt eine Ausbildung als Fachlagerist/in nahe.
All diejenigen, die zunächst einen anderen Beruf erlernt haben, nun aber wechseln möchten, tun gut daran, sich über den Beruf des Fachlageristen zu informieren und beim Arbeitsamt um eine entsprechende Umschulung zu bitten. So ist es nie zu spät für einen aussichtsreichen Neustart als Fachlagerist/in.
Berufsbild Fachlagerist/in – Aufgaben, Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten
Interessierte an einer Fachlagerist-Umschulung sollten ihre zweite Chance nutzen und keine Fehlentscheidung treffen. Es ist also wichtig, dem Berufsbild auf den Grund zu gehen und zu erörtern, ob dieses zu den persönlichen Plänen und Neigungen passt. Die typischen Aufgaben von Fachlageristen und Fachlageristinnen bestehen in der Warenannahme, Lagerung, Zusammenstellung von Bestellungen und der Bereitstellung von Gütern für betriebliche Prozesse.
Innerhalb des Betriebes ĂĽbernimmt der Fachlagerist folglich eine SchlĂĽsselposition und leistet einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg. Qualifizierte Fachlageristen werden dabei vor allem in den folgenden Bereichen gebraucht:
- Speditionen[/li]
- Handel
- Logistikdienstleister
- Industrieunternehmen
- Post- und Kurierdienste
Die verschiedenen Einsatzbereiche fĂĽr Fachlageristen zeigen die interessanten Karrierechancen auf, die beispielsweise auch im Anschluss an eine entsprechende Umschulung bestehen.
Zusätzlich sollten sich angehende Fachlageristen auch mit den Verdienstmöglichkeiten befassen, schließlich wollen sie nach der Umschulung wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen.
Die Verdienstmöglichkeiten können zwar variieren, aber im Allgemeinen liegt das durchschnittliche Gehalt eines Fachlageristen zwischen rund 22.000 Euro und 30.000 Euro brutto im Jahr.
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Die Fachlagerist-Umschulung
All diejenigen, die eine Umschulung zum Fachlageristen ernsthaft in Betracht ziehen, sollten sich nicht nur mit dem Berufsbild identifizieren können, sondern außerdem auch wissen, worauf sie sich mit einer solchen Umschulungsmaßnahme einlassen.
Zunächst sollte man wissen, dass Umschulungen als Ersatz für die klassische Ausbildung dienen und sich vornehmlich an Erwachsene mit fachfremder Vorbildung richten.
Im Zuge einer betrieblichen oder auch auĂźerbetrieblichen Umschulung erlernen diese den Beruf des Fachlageristen von der Pike auf und setzen sich mit den folgenden Inhalten auseinander:
- Lagerhaltung
- Verpackung
- Versand
- Kommissionierung
- Warenannahme
- Warenausgabe
- GĂĽterkontrolle
- Einsatz von Arbeitsmitteln
- Arbeitsorganisation
- Qualitätssicherung
Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Umschulung zum Fachlageristen
Wer eine Ausbildung zum Fachlageristen absolvieren möchte, benötigt dafür keine bestimmte Vorbildung, sondern lediglich einen Ausbildungsplatz in einem entsprechenden Betrieb. Dabei müssen Auszubildende von einer zweijährigen Dauer ausgehen und keine Kosten fürchten, schließlich wird Auszubildenden zum Fachlageristen eine Ausbildungsvergütung zuteil.
Die Umschulung zum Fachlageristen führt zwar ebenfalls zum Berufsabschluss als Fachlagerist/in, doch der Weg dahin ist anders, weshalb auch andere Rahmenbedingungen gelten. Einschlägige Vorkenntnisse werden zwar nicht verlangt, aber Umschulungsmaßnahmen richten sich an Menschen, die bereits eine Ausbildung abgeschlossen und etwas Berufserfahrung in einem anderen Bereich gesammelt haben.
Soll dann ein beruflicher Neustart als Fachlagerist/in vollzogen werden, ist die betreffende Umschulung die richtige Wahl. Je nachdem, ob das Ganze in Vollzeit oder Teilzeit beziehungsweise betrieblich oder auĂźerbetrieblich stattfindet, kann die Dauer beispielsweise zwischen zwei und fĂĽnf Jahren variieren.
Insbesondere außerbetriebliche Umschulungsmaßnahmen, die als Vollzeitlehrgänge daherkommen, erweisen sich immer wieder als recht kostenintensiv, denn die privaten Anbieter erheben Gebühren von einigen Tausend Euro. Zusätzlich müssen Umschüler/innen auch an ihren laufenden Lebensunterhalt denken.
Damit die Umschulung zum Fachlageristen nicht an finanziellen HĂĽrden scheitert, sollten sich Interessierte an das Arbeitsamt wenden. Dieses kann mitunter einer KostenĂĽbernahme zustimmen und zugleich finanzielle UnterstĂĽtzung hinsichtlich der Lebenshaltungskosten bieten.
Wie anerkannt ist die Umschulung zum Fachlageristen?
Im Rahmen einer Umschulung geht es allerdings darum, den Berufsabschluss gewissermaĂźen nachzuholen. Die Teilnehmenden einer entsprechenden MaĂźnahme erlangen die relevanten Kenntnisse und Kompetenzen und werden so intensiv auf die AbschlussprĂĽfung als Fachlagerist/in vorbereitet.
Nach bestandener PrĂĽfung dĂĽrfen sich auch erfolgreiche UmschĂĽler/innen Fachlagerist/in nennen, so dass die Anerkennung gegeben ist.
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen nach der Fachlagerist-Umschulung?
Nach der erfolgreichen Fachlagerist-Umschulung kann man einen vielversprechenden Neustart im Bereich des Lagerwesens vollziehen. Bei dieser Gelegenheit lohnt sich ebenso eine ambitionierte Karriereplanung, deren erfolgreiche Umsetzung auch von weiteren Qualifikationen abhängt.
Als Fachlagerist/in sollte man also die bestehenden Weiterbildungsmöglichkeiten kennen und nutzen. Hier sind unter anderem die folgenden Weiterbildungen erwähnenswert:
- Fachkraft fĂĽr Lagerlogistik
- Logistikmeister/in
- Fachwirt/in fĂĽr Logistiksysteme
- Handelsfachwirt/in
- Technische/r Fachwirt/in
Außerdem können Fachlageristen auch neben dem Beruf studieren, sofern sie die formalen Voraussetzungen erfüllen. Per Abendstudium, Wochenendstudium, Fernstudium oder anderem Teilzeitstudium winkt beispielsweise der Bachelor oder Master in BWL, Logistik, Materialwirtschaft oder Supply-Chain-Management.
Welche Alternativen gibt es zur Umschulung zum/zur Fachlagerist/in?
Interessierte an der Fachlagerist-Umschulung sollten ihre Wahl sorgfältig bedenken und ihre Chance auf eine zweite Karriere gut nutzen. Dazu ist es auch erforderlich, etwaige Alternativen zu kennen und im Entscheidungsprozess zu beachten.
Unter anderem die folgenden Berufe sind dementsprechend Optionen fĂĽr eine alternative Umschulung:
- Fachkraft fĂĽr Lagerlogistik
- Fachkraft fĂĽr Kurier-, Express- und Postdienstleistungen
- Kaufmann/-frau fĂĽr Spedition und Logistikdienstleistung
- Kaufmann/-frau fĂĽr Kurier-, Express- und Postdienstleistungen
- Fachkraft fĂĽr Hafenlogistik
Unabhängig davon, ob man sich für eine Umschulungsalternative oder die Qualifizierung als Fachlagerist/in entscheidet, sollte man einen gewissen Rechercheaufwand nicht scheuen.
Stattdessen ist es wichtig, Informationen zu sammeln, um sich einen Überblick zu verschaffen und dem Arbeitsamt entschlossen begegnen zu können.
Die persönliche Eignung als Fachlagerist/in
Besondere formale Voraussetzungen gelten für die Umschulung zum Fachlageristen nicht. Bevor man sich dieser Herausforderung stellt, sollte man allerdings die persönliche Eignung für den Beruf hinterfragen. Nur wenn diese gegeben ist, kann der Berufswechsel dauerhaft von Erfolg gekrönt sein.
Grundsätzlich kommt es hier auf die folgenden Dinge an:
- Fitness
- Organisationsgeschick
- Zuverlässigkeit
- Flexibilität
- Reaktionsschnelligkeit
- gute Koordination
- räumliche Wahrnehmung
Die Anerkennung der Umschulung zum Fachlageristen
Auf der Suche nach der richtigen Qualifizierung stoĂźen Interessierte unter anderem auf die Umschulung zum Fachlageristen DEKRA und auf die Umschulung zum Fachlageristen IHK. Dabei handelt es sich aber keineswegs um unterschiedliche AbschlĂĽsse.
Der offizielle Abschluss als Fachlagerist geht stets mit einer IHK-PrĂĽfung einher. Auch eine UmschulungsmaĂźnahme der DEKRA dient somit nur der Vorbereitung auf die IHK-PrĂĽfung.
Möglichkeiten für einen Quereinstieg im Lager
Eine Umschulung oder Zweitausbildung kann zum offiziellen Abschluss als Fachlagerist/in führen und so die Basis für eine ansehnliche Karriere sein. Im Lager gibt es aber auch zahlreiche Jobs, die von ungelernten Kräften übernommen werden können.
Ein direkter Quereinstieg ist somit möglich. Nach ein paar Jahren im Beruf kann man dann gegebenenfalls den Abschluss nachholen, indem man sich der Externenprüfung stellt.
Ablauf und Voraussetzungen der Fachlagerist-Umschulung
Die Umschulung zum Fachlageristen gliedert sich typischerweise in drei aufeinander aufbauende Phasen. Den Beginn macht die Fachtheorie, in der Sie sich intensiv mit den Grundlagen der Lagerlogistik beschäftigen. Hierzu zählen das fachgerechte Annehmen von Gütern, deren ordnungsgemäße Lagerung sowie die Kommissionierung von Bestellungen. Im Anschluss folgt ein betriebliches Praktikum von drei bis sechs Monaten, in dem Sie das erlernte Wissen direkt in der Praxis anwenden können. Die dritte Phase umfasst weitere Fachtheorie mit Vorbereitung auf die IHK-Abschlussprüfung.
Die Lerninhalte orientieren sich am offiziellen Ausbildungsrahmenplan und umfassen neben den fachspezifischen Themen auch wichtige Bereiche wie Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Zusätzlich erhalten Sie Zusatztrainings in EDV-Anwendungen, Bewerbungstechniken und Kommunikation, die Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich verbessern. Als Voraussetzungen gelten mindestens ein Hauptschulabschluss, ein erfolgreiches Beratungsgespräch sowie Deutschkenntnisse auf B1-Niveau. Körperliche Eignung und räumliches Vorstellungsvermögen sind ebenso wichtig wie eine technische Ausstattung für Online-Lernelemente. Berufserfahrung als Lagerhelfer ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich.
Dauer und Kosten der Umschulung im Detail
Die Dauer Ihrer Umschulung zum Fachlageristen hängt maßgeblich davon ab, ob Sie sich für eine Vollzeit- oder Teilzeitvariante entscheiden. In Vollzeit beträgt die Umschulungsdauer typischerweise 16 Monate, die sich in neun Monate Theorie, drei Monate betriebliches Praktikum und vier weitere Monate Theorie mit Prüfungsvorbereitung aufteilen. Bei einer Teilzeit-Umschulung verlängert sich die Gesamtdauer auf etwa 21 Monate, wobei das Praktikum vier bis sechs Monate umfasst. Falls Sie bereits Vorwissen oder Erfahrungen im Lagerbereich mitbringen, kann sich die Umschulungsdauer entsprechend verkürzen.
Die Kosten für eine Fachlagerist-Umschulung werden bei AZAV-zertifizierten Bildungsträgern bis zu 100 Prozent gefördert, sofern Sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. Nur wenn Sie keine Förderung erhalten, müssen Sie die Kosten selbst tragen. Bei einer dualen Umschulungsvariante ist der Berufsschulunterricht grundsätzlich kostenfrei. Die Bundesagentur für Arbeit bietet umfassende Informationen zu den Fördermöglichkeiten und kann Sie individuell zu den finanziellen Aspekten beraten.
Förderung durch Arbeitsamt und Jobcenter
Die Finanzierung Ihrer Umschulung zum Fachlageristen erfolgt hauptsächlich über die Förderung durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter nach den Paragraphen 81 und 82 des Dritten Sozialgesetzbuches (SGB III). Wenn Sie arbeitslos sind oder von Arbeitslosigkeit bedroht werden, haben Sie gute Chancen auf einen Bildungsgutschein, der die gesamten Umschulungskosten abdeckt. Zusätzlich zur Kostenübernahme können Sie monatlich bis zu 150 Euro Weiterbildungsgeld erhalten, das Ihre Lebenshaltungskosten während der Umschulungszeit unterstützt.
Wichtig ist, dass die Förderung ausschließlich für zugelassene Maßnahmen gilt, die von AZAV-zertifizierten Bildungsträgern durchgeführt werden. Eine individuelle Beratung bei Ihrem zuständigen Arbeitsberater ist daher unerlässlich, um Ihre persönlichen Voraussetzungen zu klären und den passenden Bildungsträger zu finden. Die Gesetzestexte des SGB III regeln dabei die rechtlichen Grundlagen der Förderung und definieren die Anspruchsvoraussetzungen für potenzielle Umschüler.
Anbieter und Standorte fĂĽr die Fachlagerist-Umschulung
Bundesweit stehen Ihnen zahlreiche AZAV-zertifizierte Bildungsträger zur Verfügung, die Umschulungen zum Fachlageristen anbieten. Zu den etablierten Anbietern gehören Kolping Bildung Deutschland, die sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitmaßnahmen mit modernen Online-Elementen durchführt, sowie die Competenzwerkstatt Beruf in Detmold mit Startterminen ab 2026. EVB Training ist mit 20 Standorten bundesweit vertreten und bietet flexible Kurszeiten. COMCAVE startet beispielsweise am 6. Juli 2026 mit einer 18-monatigen Umschulung, während der TÜV Rheinland auf Kleingruppen und E-Learning-Möglichkeiten setzt.
Weitere renommierte Anbieter sind faw.de, bfw in Lüdenscheid mit 16- oder 21-monatigen Programmen sowie die DEKRA Akademie. Die Standorte erstrecken sich über das gesamte Bundesgebiet, mit Schwerpunkten in Berlin, Detmold und Lüdenscheid. Bei der Auswahl des passenden Anbieters sollten Sie neben der geografischen Nähe auch die angebotenen Lernmethoden, Klassenstärken und zusätzlichen Services berücksichtigen. Die BERUFENET-Datenbank der Arbeitsagentur bietet detaillierte Informationen zu den verschiedenen Bildungsträgern und deren spezifischen Angeboten.
Aktuelle gesetzliche Grundlagen und Abschluss
Die rechtliche Basis für die Förderung Ihrer Fachlagerist-Umschulung bilden die Paragraphen 81 und 82 des Dritten Sozialgesetzbuches (SGB III), die die Förderung beruflicher Fortbildung für Arbeitssuchende regeln. Diese Bestimmungen definieren sowohl die Anspruchsvoraussetzungen als auch den Umfang der möglichen Unterstützung durch die Bundesagentur für Arbeit. Der Abschluss erfolgt in Form eines IHK-Facharbeiterbriefs oder einem gleichwertigen Zertifikat, das nach dem offiziellen Ausbildungsrahmenplan anerkannt wird.
Bis 2026 sind keine wesentlichen Änderungen der gesetzlichen Grundlagen ersichtlich, was Ihnen Planungssicherheit für Ihre Umschulungsentscheidung bietet. Der IHK-Abschluss als Fachlagerist ist deutschlandweit anerkannt und öffnet Ihnen Türen in verschiedenen Branchen der Logistikwirtschaft. Nach erfolgreichem Abschluss sind Sie qualifiziert für Tätigkeiten in Speditionen, bei Logistikdienstleistern oder in der Industrie, wobei Ihr Verdienst abhängig von Tarifbindung, Region und gesammelter Berufserfahrung variiert.
WeiterfĂĽhrende Informationen
Die Bundesagentur für Arbeit bietet umfassende Informationen zu Bildungsgutscheinen und Fördermöglichkeiten für Ihre Fachlagerist-Umschulung.
Beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag finden Sie detaillierte Informationen zu IHK-AbschlĂĽssen und PrĂĽfungsordnungen fĂĽr Fachlageristen.
Die Gesetzestexte des SGB III informieren Sie über die rechtlichen Grundlagen der Umschulungsförderung nach den Paragraphen 81 und 82.
Wie lange dauert die Umschulung zum Fachlageristen?
Die Umschulung dauert 16-24 Monate, abhängig von Vollzeit (16 Monate) oder Teilzeit (21 Monate). Bei Vorwissen kann sich die Dauer verkürzen.
Welche Voraussetzungen brauche ich fĂĽr die Fachlagerist-Umschulung?
Mindestens Hauptschulabschluss, Deutschkenntnisse B1-Niveau, körperliche Eignung, räumliches Vorstellungsvermögen und technische Ausstattung für Online-Elemente sind erforderlich.
Ăśbernimmt das Arbeitsamt die Kosten der Umschulung?
Ja, bei AZAV-zertifizierten Trägern werden die Kosten zu 100% über einen Bildungsgutschein gefördert, plus bis zu 150 Euro monatliches Weiterbildungsgeld.
Welche Bildungsträger bieten Fachlagerist-Umschulungen an?
Kolping Bildung, EVB Training, COMCAVE, TĂśV Rheinland, bfw, DEKRA Akademie und weitere AZAV-zertifizierte Anbieter bundesweit.
Ist eine abgeschlossene Berufsausbildung für die Umschulung nötig?
Nein, eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht erforderlich. Hauptschulabschluss und die anderen Grundvoraussetzungen reichen aus.
Welchen Abschluss erhalte ich nach der Umschulung?
Sie erhalten einen IHK-Facharbeiterbrief als Fachlagerist, der deutschlandweit anerkannt ist und nach dem offiziellen Ausbildungsrahmenplan zertifiziert wird.
Achtung! Tipp aus der Redaktion
Interessierte an einer Umschulung zum Fachlageristen beziehungsweise zur Fachlageristin wĂĽnschen sich einen beruflichen Neuanfang und streben aus diesem Grund den betreffenden Abschluss an. Im Vorfeld der MaĂźnahme sollten sie unter anderem auch dem folgenden Tipp aus unserer Redaktion Beachtung schenken.
Befassen Sie sich mit aktuellen Stellenangeboten fĂĽr Fachlageristen
Die Umschulung zum Fachlageristen soll den Startschuss fĂĽr einen beruflichen Neubeginn geben. Angehende Berufswechsler/innen sollten aber natĂĽrlich kein Risiko eingehen und sicherstellen, dass sie nach dem Abschluss vielversprechende Perspektiven erwarten. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, aktuelle Stellenanzeigen zu studieren.
Diese stellen die Situation auf dem Arbeitsmarkt gut dar und geben zudem Auskunft ĂĽber die Anforderungen sowie Aufgaben. DarĂĽber hinaus kann man so Adressen von Unternehmen sammeln, die als potenzielle Arbeitgeber in Betracht kommen.






