Umschulung Arzthelferin - Quereinstieg über das Arbeitsamt

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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Dauer: 24 Monate in Vollzeit, in Teilzeit meist 30 bis 36 Monate, jeweils mit integriertem Praktikum in einer Arztpraxis.
  • Kosten: Lehrgangsgebühren von mehreren Tausend Euro, bei Förderung durch das Arbeitsamt entfallen sie für Sie vollständig.
  • Förderung: Bildungsgutschein nach § 81 SGB III bei AZAV-zugelassenen Trägern, dazu Übernahme der Lebenshaltungskosten.
  • Voraussetzungen: in der Regel Hauptschulabschluss, gesundheitliche Eignung sowie vollständiger Impfschutz nach dem Masernschutzgesetz.
  • Verdienst: Einstiegsgehalt meist zwischen 2.200 und 2.600 Euro brutto im Monat, mit Tarifbindung und Berufserfahrung mehr.
24 MonateDauerVollzeit / je nach Lehrgang
2.200-2.600 €Verdienstbrutto/Monat
Ärztekammer-PrüfungAbschlussAnerkannte Qualifikation
BildungsgutscheinFörderung§ 81 SGB III, AZAV-Träger

Die Umschulung zur Arzthelferin beziehungsweise zum Arzthelfer erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Wer als Quereinsteiger im Gesundheitswesen durchstarten möchte, findet den Beruf heute unter der Bezeichnung Medizinische Fachangestellte (MFA), denn die alte Berufsbezeichnung Arzthelfer/in wurde bereits 2006 durch die MFA-Ausbildung abgelöst. Wer heute eine Arzthelfer-Umschulung sucht, muss folglich nach einer MFA-Umschulung Ausschau halten. Über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit lässt sich diese Zweitausbildung in vielen Fällen vollständig fördern.

Viele Menschen, die sich aufgrund einer Arbeitslosigkeit oder aus anderen Gründen beruflich neu orientieren müssen, sehen in der ärztlichen Assistenz ihre Chance. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie die Umschulung abläuft, welche Voraussetzungen gelten, wie das Arbeitsamt fördert und mit welchem Verdienst Sie rechnen können. So sind Sie für einen Beratungstermin beim Arbeitsamt bestens vorbereitet.

Medizinische Fachangestellte assistiert in einer Arztpraxis - Umschulung zur Arzthelferin über das Arbeitsamt

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Inhaltsverzeichnis

Das Berufsbild Arzthelfer/in und die Berufsaussichten

Als Arzthelfer/in beziehungsweise Medizinische/r Fachangestellte/r widmet man sich vor allem der ärztlichen Assistenz. Arzthelfer/innen gehen dem Arzt beziehungsweise der Ärztin zur Hand und assistieren bei Behandlungen und Untersuchungen. Darüber hinaus obliegt ihnen die Organisation und Verwaltung der Praxis. Zudem sind sie die ersten Ansprechpartner/innen für die Patientinnen und Patienten.

Dass Arzthelfer/innen eine Schlüsselposition in jeder Praxis bekleiden, steht außer Frage. Durch ihre Fachkompetenz sind sie für verschiedene Aufgaben im Gesundheitswesen gewappnet. Dementsprechend ergeben sich für sie interessante Beschäftigungsmöglichkeiten in den folgenden Bereichen:

Die Berufsaussichten sind ausgesprochen gut. Medizinische Fachangestellte gehören zu den gefragtesten Fachkräften im Gesundheitswesen, denn der demografische Wandel und die steigende Zahl älterer Patientinnen und Patienten sorgen für eine anhaltend hohe Nachfrage. Wer eine Umschulung abschließt, kann der Arbeitslosigkeit somit dauerhaft entfliehen und wirtschaftlich wieder auf eigenen Füßen stehen.

So läuft die Umschulung zur Arzthelferin ab

All diejenigen, die in ihrem alten Job keine Zukunft mehr sehen und Gefallen am Beruf der Arzthelferin beziehungsweise des Arzthelfers finden, sollten eine entsprechende Umschulung ins Auge fassen. Dabei handelt es sich um eine Zweitausbildung speziell für Erwachsene aus anderen Berufsfeldern. Das Ganze ist in der Regel als außerbetriebliche Maßnahme organisiert und kommt daher als Lehrgang daher. Zuweilen kann aber auch eine betriebliche Umschulung stattfinden, die an die duale Ausbildung angelehnt ist.

Unabhängig von der Umschulungsform sollten Interessierte wissen, dass es vor allem um die folgenden Inhalte geht:

Im Falle einer betrieblichen Umschulung kann man auch von einer berufsbegleitenden Ausbildung sprechen, denn die Teilnehmenden gehen einerseits dem Beruf nach und erhalten andererseits eine fundierte Zweitausbildung als Arzthelfer/innen. Die theoretischen Inhalte werden in einer Berufsschule oder bei einem Bildungsträger vermittelt, während die praktischen Fertigkeiten direkt in einer Arztpraxis erlernt werden.

Die Voraussetzungen für die Umschulung

Die Umschulung zur Medizinischen Fachangestellten richtet sich an Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einschlägiger Berufserfahrung. Als schulische Grundlage wird meist ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt, wobei die genauen Anforderungen je nach Bundesland und Bildungsträger variieren können. Eine bestimmte Vorbildung im Gesundheitswesen ist ausdrücklich nicht erforderlich, gerade das macht den Beruf für Quereinsteiger so attraktiv.

Weitere wichtige Voraussetzungen umfassen die gesundheitliche Eignung für den Beruf sowie einen vollständigen Impfschutz. Seit Inkrafttreten des Masernschutzgesetzes ist ein Nachweis über die Masernimpfung für Tätigkeiten mit Patientenkontakt verpflichtend. Da Sie als Medizinische Fachangestellte direkten Kontakt zu Patientinnen und Patienten haben werden, sind diese gesundheitlichen Aspekte besonders relevant für Ihre spätere Tätigkeit. Für die Förderung durch das Arbeitsamt kommt die persönliche und fachliche Eignung für den angestrebten Beruf hinzu.

Dauer und Ablauf der Arzthelfer-Umschulung

Die Umschulung zur Medizinischen Fachangestellten dauert in der Vollzeitform 24 Monate, bei einer Teilzeitausbildung verlängert sich die Dauer auf 30 bis 36 Monate. Ein wesentlicher Bestandteil ist das mehrmonatige Praktikum, das Sie in Arztpraxen oder Kliniken absolvieren und das Ihnen praktische Erfahrungen im Berufsalltag vermittelt. Der Ablauf kombiniert also theoretischen Unterricht in Bildungseinrichtungen mit praktischen Phasen in einer echten Praxis.

Die Umschulung kann als außerbetriebliche Maßnahme in Form von Lehrgängen oder als betriebliche Umschulung angelehnt an das duale Ausbildungssystem durchgeführt werden. Am Ende steht eine anerkannte Abschlussprüfung durch die zuständige Ärztekammer, die gleichwertig zur regulären dreijährigen Ausbildung ist und Ihnen die volle berufliche Qualifikation als Medizinische Fachangestellte bescheinigt. Gegenüber der regulären Erstausbildung ist die Umschulung um rund ein Jahr verkürzt, weil die Lebens- und Berufserfahrung der Teilnehmenden berücksichtigt wird.

So fördert das Arbeitsamt die Umschulung

Neben den Lehrgangsgebühren im Rahmen einer außerbetrieblichen Umschulung müssen angehende Arzthelfer/innen ebenfalls ihre laufenden Lebenshaltungskosten finanzieren. Der berufliche Neuanfang kann somit zunächst zu einer finanziellen Herausforderung werden. Genau hier setzt die Förderung durch das Arbeitsamt an.

Die Förderung einer Umschulung zur Arzthelferin erfolgt nach den Paragraphen 81 und 82 des Sozialgesetzbuchs III und setzt bestimmte Kriterien voraus. Sie müssen entweder arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sein oder durch die Umschulung deutlich bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhalten. Zentrales Instrument ist der Bildungsgutschein: Damit übernimmt die Agentur für Arbeit die vollen Lehrgangskosten, sofern der Bildungsträger nach der AZAV zugelassen ist. Ein automatischer Anspruch auf die Förderung besteht jedoch nicht, die Entscheidung liegt im Ermessen des Jobcenters oder der Agentur für Arbeit. Daher ist eine ausführliche Beratung im Vorfeld unbedingt empfehlenswert. Weitere Wege der beruflichen Neuorientierung finden Sie in unserer Übersicht zur Umschulung über das Arbeitsamt.

Kosten und Finanzierung im Überblick

Bei einer Förderung durch die Agentur für Arbeit mittels Bildungsgutschein werden sämtliche Kosten der Umschulung übernommen. Dies umfasst nicht nur die Lehrgangsgebühren, sondern auch Fahrtkosten, notwendige Arbeitsmaterialien und weitere mit der Ausbildung verbundene Ausgaben. Zusätzlich sichern Unterhaltsleistungen wie das Arbeitslosengeld Ihren Lebensunterhalt während der Umschulungszeit.

Ohne staatliche Förderung variieren die Kosten je nach Bildungsträger erheblich und können mehrere Tausend Euro betragen, weshalb ein Vergleich verschiedener Anbieter empfehlenswert ist. Passende, zertifizierte und AZAV-zugelassene Anbieter finden Sie über das Portal KURSNET der Bundesagentur für Arbeit, das auch über die konkreten Fördermöglichkeiten in Ihrer Region informiert.

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Der Verdienst nach der Umschulung

Nach erfolgreichem Abschluss der Umschulung können Sie mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.200 und 2.600 Euro brutto monatlich rechnen. In Praxen, die nach dem Gehaltstarifvertrag für Medizinische Fachangestellte bezahlen, liegen die Gehälter tendenziell höher, während einzelne private Praxen niedrigere Löhne zahlen. Je nach Arbeitsplatz können Zuschläge für Schicht- und Samstagsarbeit Ihr Einkommen zusätzlich erhöhen. Über die Jahre steigt der Verdienst mit wachsender Berufserfahrung und der Zugehörigkeit zu höheren Tätigkeitsgruppen deutlich an.

Ihre beruflichen Möglichkeiten beschränken sich nicht nur auf klassische Arztpraxen, sondern erstrecken sich auf Kliniken, Medizinische Versorgungszentren, Labore und Gesundheitsämter. Das Statistische Bundesamt führt regelmäßig Erhebungen zu den Verdienstmöglichkeiten in Gesundheitsberufen durch, die Ihnen bei der realistischen Einschätzung Ihrer künftigen Einkommenssituation helfen können.

Vorteile einer berufsbegleitenden Ausbildung zur Arzthelferin

Dass ein Quereinstieg als Arzthelfer/in auch im Rahmen einer berufsbegleitenden Ausbildung erfolgen kann, ist kein Geheimnis. Wer sich zwischen einer Umschulung und einer berufsbegleitenden Ausbildung entscheiden muss, sollte die Besonderheiten kennen. Kennzeichnend für eine berufsbegleitende Arzthelfer-Ausbildung ist, dass diese in Teilzeit stattfindet. Daraus ergibt sich der große Vorteil, dass die Auszubildenden einerseits den Beruf von der Pike auf erlernen, andererseits aber auch ihren privaten Verpflichtungen nachkommen können. Die Kindererziehung oder Pflege eines Angehörigen muss der Qualifizierung folglich nicht im Wege stehen.

Der Berufsalltag als Medizinische Fachangestellte

Der Arbeitstag einer Medizinischen Fachangestellten ist abwechslungsreich und verbindet organisatorische, kaufmännische und medizinische Aufgaben. Am Empfang nehmen MFA Patientinnen und Patienten in Empfang, vergeben Termine, führen die Patientenakten und übernehmen den Schriftverkehr mit Krankenkassen und Fachärzten. Ohne diese verlässliche Organisation im Hintergrund käme keine Praxis durch den Tag.

Am Behandlungsplatz assistieren MFA den Ärztinnen und Ärzten unmittelbar. Zu den typischen Tätigkeiten gehören das Blutabnehmen, das Legen von Verbänden, das Anfertigen von EKGs, das Vorbereiten von Injektionen sowie das Durchführen einfacher Labortests. Auch die Sterilisation von Instrumenten und die Einhaltung strenger Hygienevorschriften liegen in ihrer Verantwortung. Wer diesen Beruf ergreift, braucht daher ein gesundes Maß an Sorgfalt, Einfühlungsvermögen und Belastbarkeit, denn der Kontakt zu kranken und mitunter besorgten Menschen prägt den Alltag.

So läuft die Abschlussprüfung ab

Die Umschulung endet mit einer Abschlussprüfung vor der zuständigen Ärztekammer. Diese gliedert sich in einen schriftlichen und einen praktischen Teil. Im schriftlichen Teil werden die Prüflinge in den Bereichen Behandlungsassistenz, Betriebsorganisation und Verwaltung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft. Hier zeigt sich, ob das medizinische, kaufmännische und rechtliche Fachwissen sicher sitzt.

Der praktische Teil besteht aus einer Prüfungsaufgabe, in der eine berufstypische Situation bearbeitet wird, ergänzt durch ein anschließendes Fachgespräch. Dabei weisen die Teilnehmenden nach, dass sie eine Behandlung fachgerecht vorbereiten, begleiten und dokumentieren können. Wer beide Teile besteht, erhält ein von der Ärztekammer ausgestelltes Prüfungszeugnis, das bundesweit anerkannt und dem Abschluss der regulären Ausbildung vollkommen gleichwertig ist.

Alternativen zur Umschulung zur Arzthelferin

All diejenigen, die beruflich neu durchstarten möchten und daher nach einer passenden Umschulung suchen, sollten bedenken, dass die Arzthelfer-Umschulung nicht alternativlos ist. Gerade im Gesundheits- und Sozialwesen gibt es zahlreiche verwandte Berufe, die ebenfalls sichere Perspektiven bieten und über einen Bildungsgutschein förderfähig sind.

Selbst wenn Sie im Gesundheitsbereich bleiben möchten, kommen beispielsweise die folgenden Umschulungsalternativen in Betracht:

Wer sich noch breiter orientieren möchte, findet auch berufsbegleitende Qualifizierungen. Ein Überblick dazu findet sich in unserer Rubrik zur Weiterbildung über das Arbeitsamt.

Weiterbildung und Aufstieg als MFA

Medizinische Fachangestellte können sich auf unterschiedlichste Art und Weise weiterbilden, um langfristig aufzusteigen. Über die Ärztekammern werden anerkannte Aufstiegsfortbildungen angeboten, etwa zur Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung, zur nichtärztlichen Praxisassistentin oder zu Spezialistinnen für einzelne Fachgebiete wie Onkologie, Dialyse oder ambulantes Operieren. Solche Qualifikationen bringen mehr Verantwortung und ein höheres Gehalt mit sich.

In Zeiten zunehmender Akademisierung kommt außerdem ein Studium neben dem Beruf in Betracht. Dabei kann es sich beispielsweise um ein Fernstudium, Abendstudium oder anderes Teilzeitstudium handeln. Vor allem die folgenden Fächer eignen sich hier als Weiterbildung auf akademischem Niveau:

So bleibt der Beruf der Medizinischen Fachangestellten kein Endpunkt, sondern kann Ausgangspunkt für eine langfristige Karriere im Gesundheitswesen sein.

Häufige Fragen zur Umschulung zur Arzthelferin

Was kostet die Umschulung zur Arzthelferin?
Ohne Förderung fallen Lehrgangsgebühren von mehreren Tausend Euro an, die je nach Bildungsträger stark variieren. Wird die Umschulung über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert, entfallen diese Kosten für Sie vollständig. Auch Fahrtkosten und Lernmaterialien werden dann übernommen. Ein Anbietervergleich lohnt sich in jedem Fall.
Wie lange dauert die Umschulung zur Arzthelferin?
Die Umschulung zur Medizinischen Fachangestellten dauert in Vollzeit 24 Monate. In Teilzeit verlängert sie sich je nach Modell auf 30 bis 36 Monate. Ein mehrmonatiges Praktikum in einer Arztpraxis ist fester Bestandteil und vermittelt die praktischen Fertigkeiten. Gegenüber der regulären dreijährigen Erstausbildung ist die Umschulung damit spürbar verkürzt.
Welche Voraussetzungen brauche ich für die Umschulung?
In der Regel wird ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt, hinzu kommen gesundheitliche Eignung und ein vollständiger Impfschutz einschließlich Masernimpfung. Eine medizinische Vorbildung ist nicht nötig, weshalb der Beruf für Quereinsteiger offensteht. Für die Förderung durch das Arbeitsamt müssen Sie zudem arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sein.
Übernimmt das Arbeitsamt die Kosten der Umschulung?
Bei Erfüllung der Fördervoraussetzungen nach § 81 SGB III übernimmt die Agentur für Arbeit über den Bildungsgutschein alle Lehrgangskosten, sofern der Träger AZAV-zugelassen ist. Zusätzlich sichern Unterhaltsleistungen Ihren Lebensunterhalt. Ein automatischer Anspruch besteht nicht, die Bewilligung liegt im Ermessen der Agentur, weshalb eine vorherige Beratung wichtig ist.
Wie hoch ist das Gehalt nach der Umschulung?
Das Einstiegsgehalt liegt meist zwischen 2.200 und 2.600 Euro brutto im Monat. In Praxen mit Tarifbindung fällt es tendenziell höher aus, dazu kommen mögliche Zuschläge für Samstags- oder Schichtarbeit. Mit wachsender Berufserfahrung und dem Aufstieg in höhere Tätigkeitsgruppen steigt der Verdienst über die Jahre weiter an.
Wer nimmt die Abschlussprüfung ab?
Anders als bei vielen kaufmännischen Berufen ist nicht die IHK, sondern die zuständige Ärztekammer für die Prüfung verantwortlich. Sie besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil mit Fachgespräch. Das Prüfungszeugnis ist bundesweit anerkannt und dem Abschluss der regulären dreijährigen Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten vollständig gleichwertig.
Achtung! Tipp aus der Redaktion

Die Arzthelfer-Umschulung bietet ohne Frage enormes Potenzial und kann den Startschuss für eine vielversprechende zweite Karriere geben. Interessierte sollten allerdings nichts überstürzen und sich vorab Gedanken über diesen Schritt machen. Eine Beratung beim Arbeitsamt erweist sich in diesem Zusammenhang als sehr hilfreich.

Betrachten Sie Ihre persönliche Eignung als Medizinische/r Fachangestellte/r selbstkritisch!

Wer die formalen Voraussetzungen für die Arzthelfer-Umschulung erfüllt, sollte auch die persönliche Eignung selbstkritisch hinterfragen. Dabei geht es vor allem um die folgenden Eigenschaften:

  • Organisationsgeschick und Genauigkeit
  • Kommunikationsstärke und Offenheit
  • medizinisches Interesse
  • Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit
  • Anpassungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft
  • Belastbarkeit und Einfühlungsvermögen

All diejenigen, die diese Kriterien erfüllen, haben gute Chancen auf einen erfolgreichen Neustart als Medizinische/r Fachangestellte/r und sollten die betreffende Qualifizierung ernsthaft ins Auge fassen.