Umschulung Kauffrau im Gesundheitswesen - Quereinstieg über das Arbeitsamt

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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Die Umschulung zur Kauffrau beziehungsweise zum Kaufmann im Gesundheitswesen dauert in der Regel zwei Jahre und schließt mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) ab.
  • Vorkenntnisse im kaufmännischen oder medizinischen Bereich sind nicht nötig; ein mittlerer Schulabschluss und Berufserfahrung sind aber üblich.
  • Bei drohender oder bestehender Arbeitslosigkeit kann die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter die Umschulung über einen Bildungsgutschein fördern und Lehrgangskosten sowie Lebensunterhalt übernehmen.
  • Eingesetzt werden Gesundheitskaufleute in Kliniken, bei Krankenkassen, in Pflegeeinrichtungen, medizinischen Versorgungszentren und Arztpraxen.
  • Das Bruttojahresgehalt liegt je nach Region, Träger und Erfahrung meist zwischen rund 24.000 und 40.000 Euro.
2 JahreDauerVollzeit / je nach Lehrgang
24.000-40.000 €Verdienstbrutto/Jahr
IHK-AbschlussAbschlussAnerkannte Qualifikation
BildungsgutscheinFörderung§ 81 SGB III, AZAV-Träger

Die Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen beziehungsweise zum Kaufmann im Gesundheitswesen richtet sich an Menschen, die einen Berufswechsel anstreben und dabei kaufmännische Aufgaben mit dem Gesundheitssektor verbinden wollen. Die verkürzte Zweitausbildung dauert meist zwei Jahre, endet mit der IHK-Prüfung und lässt sich bei Arbeitslosigkeit über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit fördern.

Wer Gefallen an diesem Weg findet, sollte zunächst gründlich recherchieren, um sich ein klares Bild von Inhalten, Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten zu machen. Danach ist man auch gut auf das Gespräch beim Arbeitsamt vorbereitet, um die Sachbearbeiterin oder den Sachbearbeiter von der geplanten Förderung zu überzeugen.

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Inhaltsverzeichnis

Kauffrau im Gesundheitswesen bei der kaufmännischen Verwaltungsarbeit im Büro einer Gesundheitseinrichtung

Das Berufsbild Kauffrau und Kaufmann im Gesundheitswesen

Als Kauffrau beziehungsweise Kaufmann im Gesundheitswesen übernimmt man im Gesundheitsbereich typische kaufmännische Aufgaben wie Organisation, Abrechnung, Qualitätsmanagement oder Marketing. Der Bezug zum Gesundheitswesen ist dabei stets gegeben, denn die kaufmännischen Prozesse orientieren sich an den Besonderheiten von Kliniken, Kassen und Pflegeeinrichtungen.

Gesundheitskaufleute finden vor allem in den folgenden Bereichen berufliche Perspektiven:

Angesichts des allgemeinen Personalmangels im Gesundheitswesen sind auch die Aussichten für kaufmännische Fachkräfte gut. Über mangelnde Stellenangebote lässt sich in der Branche kaum klagen. Beim Verdienst gibt es je nach Träger, Region und Erfahrung deutliche Unterschiede: Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt bewegt sich meist zwischen rund 24.000 und 40.000 Euro, wobei größere Kliniken und Krankenkassen mit Tarifbindung tendenziell besser zahlen.


Inhalte der Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen

Wer Gefallen an den Perspektiven von Kaufleuten im Gesundheitswesen findet, kommt mit einer entsprechenden Umschulung ans Ziel. Im Zuge dieser Zweitausbildung erlernt man den Beruf von Grund auf und kann beruflich neu durchstarten. Nach einer Phase der Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit eröffnet sich damit eine tragfähige berufliche Perspektive.

Unabhängig davon, ob man eine betriebliche oder außerbetriebliche Umschulung absolviert, setzt man sich als angehende Kauffrau oder angehender Kaufmann im Gesundheitswesen vor allem mit den folgenden Themen auseinander:

Hinzu kommen gesundheitsspezifische Themen wie das Sozial- und Gesundheitsrecht, die Abrechnung mit Kostenträgern und die Strukturen des deutschen Gesundheitssystems. Eine Umschulung baut damit auf denselben Rahmenlehrplan wie die reguläre dreijährige Ausbildung auf, verdichtet die Inhalte aber auf rund zwei Jahre.

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Umschulung

Die Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen setzt weder kaufmännische noch gesundheitswissenschaftliche Vorkenntnisse voraus. Da es sich um eine Umschulungsmaßnahme handelt, sollte man aber bereits berufliche Erfahrung mitbringen. In der Praxis wird häufig ein mittlerer Schulabschluss erwartet. Wichtig sind außerdem Organisationsgeschick, vielseitige Interessen und Kommunikationsstärke. Auch Ausdauer hilft, denn bis zum Abschluss der Umschulung vergehen in der Regel zwei Jahre.

Insbesondere bei einer außerbetrieblichen Umschulung sollte man die Kosten im Blick behalten. Einerseits fallen Lehrgangsgebühren von mehreren Tausend Euro an, andererseits muss der laufende Lebensunterhalt weiter finanziert werden. Bei einer betrieblichen Maßnahme erhalten Umschülerinnen und Umschüler dagegen eine Vergütung, die allerdings meist knapp bemessen ist. In beiden Fällen lohnt es sich, frühzeitig eine Förderung über das Arbeitsamt zu prüfen.


So funktioniert die Finanzierung über das Arbeitsamt

Ohne solide Finanzierung ist die Umschulung zur Kauffrau oder zum Kaufmann im Gesundheitswesen kaum zu schaffen. Von Arbeitslosigkeit betroffene oder bedrohte Menschen sollten sich an die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter wenden. Befürwortet die Behörde die Qualifizierung, wird ein Bildungsgutschein ausgestellt, der die Umschulungskosten übernimmt und Hilfen zum Lebensunterhalt umfasst. Wer aus gesundheitlichen Gründen umsatteln muss, ist häufig bei der Deutschen Rentenversicherung im Rahmen der beruflichen Rehabilitation richtig. Passende AZAV-zugelassene Anbieter lassen sich über KURSNET der Bundesagentur für Arbeit finden.


Die Finanzierung über den Bildungsgutschein im Überblick

Der Bildungsgutschein ist das zentrale Förderinstrument für eine Umschulung über das Arbeitsamt. Er wird ausgestellt, wenn die Weiterbildung notwendig ist, um Arbeitslosigkeit zu beenden oder abzuwenden, und wenn die persönlichen Voraussetzungen stimmen. Mit dem Gutschein lässt sich der Lehrgang bei einem AZAV-zertifizierten Träger frei wählen. Übernommen werden neben den Lehrgangskosten in der Regel auch Prüfungsgebühren sowie Fahrt- und gegebenenfalls Kinderbetreuungskosten. Der Anspruch auf die Förderung liegt im Ermessen der Sachbearbeitung, weshalb ein gut vorbereitetes Beratungsgespräch entscheidend ist. Wer bereits Kontakt zu möglichen Arbeitgebern hat, kann die Notwendigkeit der Umschulung besonders überzeugend darstellen.

Weiterbildungen für Kaufleute im Gesundheitswesen

Mit der abgeschlossenen Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen lässt sich beruflich weiterkommen. Das lebenslange Lernen gilt auch für erfolgreiche Umschülerinnen und Umschüler, die den Karriere-Neustart nachhaltig absichern möchten. Einzelne Seminare und Kurse sind gut geeignet, ein höherer beruflicher Abschluss bringt aber oft mehr. Daher sollten Kaufleute im Gesundheitswesen die folgenden Fortbildungen kennen und in Betracht ziehen:

Der Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen gilt dabei als klassischer Aufstiegsweg und ist dem Bachelorniveau zugeordnet. Solche Fortbildungen lassen sich häufig über das Aufstiegs-BAföG fördern. Wer sich breiter aufstellen möchte, findet auch im Bereich der geförderten Weiterbildung über das Arbeitsamt passende Angebote.


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Alternativen zur Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen

Kaufleute im Gesundheitswesen, die auf der Karriereleiter aufsteigen möchten, sollten auch die zunehmende Akademisierung der Branche im Blick behalten. Ein berufsbegleitendes Studium in Form eines Fernstudiums, Abendstudiums oder eines anderen Teilzeitstudiums kann eine passende Lösung sein, denn so lässt sich nach der Umschulung ein anerkannter Studienabschluss anstreben. Für Kaufleute im Gesundheitswesen bieten sich vor allem die folgenden Studienfächer an:

Auch verwandte kaufmännische Berufe können eine Alternative sein, etwa die Umschulung zur Sozialversicherungsfachangestellten mit Schwerpunkt Krankenversicherung oder eine Umschulung zur Bürokauffrau. Wer eher patientennah arbeiten möchte, findet mit der Umschulung zur Medizinischen Fachangestellten einen weiteren Weg ins Gesundheitswesen.

Der Quereinstieg als Kaufmann im Gesundheitswesen

Wer nach der Schule keine duale Ausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen absolviert hat, kann dies später im Zuge eines Berufswechsels per Umschulung nachholen. Möglich ist aber auch ein Quereinstieg, indem man einen entsprechenden Job findet und einer kaufmännischen Tätigkeit im Gesundheitssektor nachgeht.

Wer langfristig auf einen offiziellen Abschluss setzt, kann die eigene Berufserfahrung nutzen und sich der Externenprüfung vor der IHK stellen. Dafür ist in der Regel eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens dem Eineinhalbfachen der regulären Ausbildungszeit nachzuweisen. Parallel zum Job lässt sich eine berufsbegleitende Vorbereitung besuchen, um sich gezielt auf die Abschlussprüfung vorzubereiten. Ein solcher Lehrgang ist jedoch nicht zwingend, sodass auch reine Autodidakten eine Chance auf einen erfolgreichen Quereinstieg haben. Einen Überblick über weitere Wege bietet die zentrale Übersicht zur Umschulung über das Arbeitsamt.

Der Berufsalltag als Kauffrau im Gesundheitswesen

Der Arbeitsalltag von Gesundheitskaufleuten ist vielseitig und spielt sich überwiegend im Büro ab. Typische Aufgaben sind die Abrechnung von Leistungen mit Krankenkassen und weiteren Kostenträgern, die Verwaltung von Patienten- und Versichertendaten sowie die Beschaffung von Material und Dienstleistungen. Hinzu kommen die Personalverwaltung, die Kostenrechnung und die Mitarbeit im Qualitätsmanagement.

Je nach Einsatzort verschieben sich die Schwerpunkte: In einer Klinik dominiert häufig die Leistungsabrechnung und Materialwirtschaft, bei einer Krankenkasse stehen Beratung und Vertragswesen im Vordergrund, in einer Pflegeeinrichtung eher die Verwaltung und Kostenkalkulation. Gemeinsam ist allen Stellen, dass kaufmännisches Denken mit einem guten Verständnis für die Abläufe im Gesundheitswesen zusammenkommt. Wer gern organisiert, mit Zahlen umgeht und im Team arbeitet, ist in diesem Beruf gut aufgehoben.

Berufsaussichten und Arbeitsmarkt

Das Gesundheitswesen zählt zu den wachstumsstarken Branchen in Deutschland. Der demografische Wandel, steigende Anforderungen an Dokumentation und Abrechnung sowie die Digitalisierung sorgen für einen anhaltenden Bedarf an kaufmännisch geschultem Personal. Gesundheitskaufleute profitieren davon, weil sie an der Schnittstelle zwischen medizinischem Betrieb und Verwaltung arbeiten.

Beschäftigung finden sie in Krankenhäusern, bei gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen, in medizinischen Versorgungszentren, in der Pflege sowie bei Verbänden und Behörden des Gesundheitssektors. Die Beschäftigungsaussichten gelten als stabil, und wer sich fortbildet, kann in Leitungs- und Spezialistenfunktionen aufsteigen. Tarifgebundene Arbeitgeber wie große Kliniken und Krankenkassen bieten dabei häufig planbare Gehaltsstufen und zusätzliche Sozialleistungen.

So läuft die Abschlussprüfung ab

Die Umschulung endet mit der Abschlussprüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer. Sie gliedert sich in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. Schriftlich werden unter anderem die Bereiche Geschäfts- und Leistungsprozesse im Gesundheitswesen, kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft.

Im praktischen und mündlichen Teil bearbeiten die Prüflinge eine fallbezogene Aufgabe aus dem Gesundheitswesen und führen darüber ein Fachgespräch mit dem Prüfungsausschuss. Bewertet werden dabei die Fähigkeit, kaufmännische Sachverhalte im gesundheitlichen Kontext zu lösen, sowie die mündliche Darstellung. Wer die Prüfung besteht, erhält den anerkannten IHK-Abschluss als Kauffrau oder Kaufmann im Gesundheitswesen, der bundesweit gilt und die Grundlage für Fortbildungen und Aufstiegswege bildet.

Häufige Fragen zur Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen

Wie lange dauert die Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen?
Die Umschulung dauert in der Regel zwei Jahre und damit ein Jahr kürzer als die reguläre dreijährige Ausbildung. Die Inhalte werden dafür verdichtet. Betriebliche und außerbetriebliche Maßnahmen sind möglich; beide enden mit der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Welche Voraussetzungen brauche ich für die Umschulung?
Kaufmännische oder medizinische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Üblich sind ein mittlerer Schulabschluss und erste Berufserfahrung. Wichtig sind außerdem Organisationstalent, Kommunikationsstärke und Interesse an Zahlen sowie an den Abläufen im Gesundheitswesen. Für eine Förderung prüft das Arbeitsamt die persönlichen Voraussetzungen individuell.

Zahlt das Arbeitsamt die Umschulung?
Ja, bei drohender oder bestehender Arbeitslosigkeit kann die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter die Umschulung über einen Bildungsgutschein fördern. Übernommen werden Lehrgangs- und Prüfungskosten sowie Fahrt- und teils Kinderbetreuungskosten. Die Bewilligung liegt im Ermessen der Sachbearbeitung, weshalb ein gutes Beratungsgespräch wichtig ist.

Was verdient man als Kauffrau im Gesundheitswesen?
Das Bruttojahresgehalt liegt je nach Region, Träger und Erfahrung meist zwischen rund 24.000 und 40.000 Euro. Tarifgebundene Arbeitgeber wie große Kliniken und Krankenkassen zahlen tendenziell besser. Mit Fortbildungen wie dem Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen steigen die Verdienstmöglichkeiten weiter.

Wo arbeiten Kaufleute im Gesundheitswesen?
Einsatzorte sind Krankenhäuser und Kliniken, Krankenkassen, medizinische Versorgungszentren, Arztpraxen, Reha- und Pflegeeinrichtungen sowie Rettungsdienste und medizinische Labore. Die Tätigkeit umfasst Abrechnung, Verwaltung, Materialwirtschaft, Personalwesen und Qualitätsmanagement an der Schnittstelle zwischen Medizin und Kaufmannschaft.

Ist ein Quereinstieg ohne Ausbildung möglich?
Ein Quereinstieg über eine kaufmännische Tätigkeit im Gesundheitssektor ist möglich. Für einen offiziellen Abschluss lässt sich die Externenprüfung vor der IHK ablegen, wenn ausreichend einschlägige Berufserfahrung nachgewiesen wird. Eine berufsbegleitende Vorbereitung ist sinnvoll, aber nicht zwingend vorgeschrieben.
Welche Fachbereiche deckt der Rahmenlehrplan der Umschulung ab?
Der Rahmenlehrplan des Berufsbildes verbindet kaufmännische Kernbereiche wie Finanz- und Rechnungswesen und Personalwirtschaft mit den Besonderheiten des Gesundheits- und Sozialwesens. Sie beschäftigen sich unter anderem mit Abrechnung, Controlling, Qualitätsmanagement und den rechtlichen Rahmenbedingungen der Gesundheitsbranche. Dadurch werden Sie auf die unterschiedlichen Arbeitsgebiete vorbereitet, in denen Kaufleute im Gesundheitswesen später tätig sind.
Ist Kaufmann im Gesundheitswesen ein anerkannter Ausbildungsberuf?
Ja, es handelt sich um einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, der regulär im Rahmen einer dualen Berufsausbildung erlernt wird. In der Umschulung absolvieren Sie dieselbe Berufsausbildung in verkürzter Form und schließen mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab. Arbeitgeber, die qualifizierte Kaufleute im Gesundheitswesen finden möchten - ob im Krankenhaus oder in der Arztpraxis -, achten in der Regel auf diesen anerkannten Abschluss.
Läuft die Umschulung in Vollzeit oder ist auch Teilzeit möglich?
Die Umschulung findet üblicherweise in Vollzeit statt und dauert dann rund 24 Monate. Teilzeitmodelle können den Zeitraum verlängern und richten sich vor allem an Arbeitssuchende mit Betreuungspflichten. Ob und in welcher Form die Maßnahme gefördert wird, klären Sie am besten vorab mit der Agentur für Arbeit bzw. dem zuständigen Jobcenter.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

In Zusammenhang mit der Umschulung zur Kauffrau im Gesundheitswesen eröffnen sich Interessierten gute Perspektiven. Im Gesundheitswesen werden auf allen Ebenen Fachkräfte gebraucht, sodass auch im kaufmännischen Bereich anhaltender Bedarf besteht. Wer diese Chancen nutzen möchte, kann von einer Umschulung profitieren und die eigenen Aussichten durch den folgenden Tipp verbessern.

Nehmen Sie früh Kontakt zu möglichen Arbeitgebern auf!

Informationen über die Umschulung und über andere Qualifizierungswege zu sammeln, ist sinnvoll und richtig. Berufswechslerinnen und Berufswechsler sollten aber nichts dem Zufall überlassen und schon im Vorfeld mit möglichen Arbeitgebern in Kontakt treten. So kann man nach gesuchten Qualifizierungen fragen, erste Erfahrungen in einem Praktikum sammeln oder sogar eine betriebliche Umschulung aufnehmen. In jedem Fall kommt man dem Job so näher und hat während der Qualifizierung ein klares Ziel vor Augen.