Umschulung Diätassistent - Quereinstieg über das Arbeitsamt

Anzeige

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Diätassistent ist ein bundesrechtlich geregelter Gesundheitsfachberuf; die Ausbildung findet schulisch an einer Berufsfachschule statt und dauert in Vollzeit drei Jahre.
  • Eine klassische betriebliche Umschulung gibt es nicht - der Neustart erfolgt über die schulische Ausbildung oder über spezielle Bildungsträger mit staatlicher Abschlussprüfung.
  • Zugangsvoraussetzung ist mindestens ein mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung sowie gesundheitliche Eignung.
  • Das Arbeitsamt kann die Maßnahme über einen Bildungsgutschein fördern, wenn sie beruflich notwendig und der Träger AZAV-zugelassen ist.
  • Das Bruttojahresgehalt bewegt sich je nach Region, Träger und Berufserfahrung meist zwischen rund 30.000 und 45.000 Euro.
3 JahreDauerVollzeit / je nach Lehrgang
30.000-45.000 €Verdienstbrutto/Jahr
Staatlich anerkanntAbschlussAnerkannte Qualifikation
BildungsgutscheinFörderung§ 81 SGB III, AZAV-Träger

Wer sich beruflich neu orientieren möchte und ein Faible für Ernährung, Gesundheit und den Umgang mit Menschen hat, kann über eine Umschulung zur Diätassistentin beziehungsweise zum Diätassistenten den Einstieg in einen anerkannten Gesundheitsfachberuf schaffen. Da es sich um einen bundesrechtlich geregelten Beruf mit staatlicher Prüfung handelt, verläuft der Neustart in der Regel über die dreijährige schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule oder über spezielle Bildungsträger. Dieser Ratgeber erklärt Berufsbild, Ablauf, Voraussetzungen, Kosten, Fördermöglichkeiten und Perspektiven im Überblick.

Abgesehen davon, dass eine Umschulungsmaßnahme immer eine Herausforderung ist, sollten Interessierte wissen, dass der Diätassistent ein anspruchsvoller Gesundheitsfachberuf ist. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Ernährung und Diätetik, ein Feld, das viele Menschen in besonderem Maße interessiert. Wer sich beruflich neu orientieren will oder muss, sollte sich eingehend informieren und einen Beratungstermin bei der Agentur für Arbeit vereinbaren.

Anzeige

Umschulung oder Weiterbildung per Fernstudium

Viele Umschulungen und Weiterbildungen lassen sich flexibel per Fernstudium absolvieren - bei Förderung bis zu 100 Prozent über den Bildungsgutschein. Fordern Sie kostenloses Infomaterial direkt bei den Anbietern an und vergleichen Sie in Ruhe: Die Lehrgänge unterscheiden sich in Dauer, Service und Preis.

Fernakademie für Erwachsenenbildung

Staatlich zugelassen (ZFU) · Klett-Gruppe

  • Über 100 Fernlehrgänge zur Wahl
  • 4 Wochen kostenloses Probestudium
  • Berufsbegleitend von zu Hause lernen
Infomaterial bestellen

Kostenlos · Unverbindlich

ILS Institut für Lernsysteme

Staatlich zugelassen (ZFU) · größte Fernschule

  • Deutschlands größte Fernschule
  • 4 Wochen kostenloses Probestudium
  • Über 200 Fernkurse im Angebot
Infomaterial bestellen

Kostenlos · Unverbindlich

Die vorgestellten Fernschulen sind Werbepartner. Wenn Sie über einen dieser Links Infomaterial anfordern, erhalten wir unter Umständen eine Provision - für Sie bleibt es kostenlos und unverbindlich.

Inhaltsverzeichnis

Diätassistentin berät eine Patientin zu einem individuellen Ernährungsplan

Berufsbild und Verdienstmöglichkeiten

Als Diätassistent/in arbeitet man als Fachkraft für Ernährung im medizinischen Umfeld. Das Aufgabenspektrum reicht von der Ernährungsberatung bis zur Umsetzung ärztlicher Diätverordnungen. Die Erstellung von Diät- und Ernährungsplänen sowie die Konzeption von Diättherapien gehören zu den typischen Aufgaben in der Diätassistenz. Entsprechende Fachkräfte widmen sich in besonderem Maße der Schulung von Patientinnen und Patienten und bereiten mit diesen gemeinsam spezielle Diätkost zu.

Wer den Beruf des Diätassistenten ausübt, hat somit einen abwechslungsreichen Alltag und verhilft anderen Menschen zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität. Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen vor allem in folgenden Bereichen:

Die Verdienstmöglichkeiten sind ein weiterer wichtiger Aspekt des Berufsbildes. Im Einzelfall gibt es Schwankungen je nach Region, Träger und Berufserfahrung, doch grundsätzlich bewegt sich das durchschnittliche Bruttojahresgehalt meist zwischen rund 30.000 und 45.000 Euro. Wer in einer Einrichtung mit Tarifbindung des öffentlichen Dienstes (TVöD) arbeitet, kann mit einer verlässlichen Eingruppierung und regelmäßigen Stufensteigerungen rechnen.

Die Umschulung zum Diätassistenten im Überblick

All diejenigen, die den beruflichen Neuanfang als Diätassistent/in wagen möchten, sollten wissen, dass die Ausbildung stets in schulischer Form an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule stattfindet. Grundlage ist das Diätassistentengesetz (DiätAssG). Erwachsene mit fachfremder Berufserfahrung können sich umschulen lassen, indem sie diese schulische Ausbildung absolvieren. Daneben existieren spezielle Bildungsträger, die auf die staatliche Prüfung vorbereiten.

Unabhängig vom gewählten Weg geht es stets darum, den staatlich anerkannten Abschluss als Diätassistent/in zu erlangen. Im Zuge der Vorbereitung auf die offizielle Prüfung werden typischerweise folgende Inhalte behandelt:

Voraussetzungen, Dauer und Kosten

Der Ablauf unterscheidet sich häufig nicht wesentlich von der regulären schulischen Ausbildung. Die Dauer beträgt in Vollzeit drei Jahre, in Teilzeit entsprechend länger. Zugangsvoraussetzung ist in der Regel mindestens ein mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss) oder ein Hauptschulabschluss zusammen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung von mindestens zwei Jahren. Hinzu kommt der Nachweis der gesundheitlichen Eignung. Mitbringen sollte man Interesse an Ernährungsthemen, Offenheit, Organisationsgeschick und Einsatzbereitschaft.

Ob und in welcher Höhe Kosten anfallen, hängt vor allem vom Träger ab. An öffentlichen Berufsfachschulen ist die Ausbildung häufig schulgeldfrei; private Institute können hingegen Gebühren von mehreren Tausend Euro verlangen. Zusätzlich muss der laufende Lebensunterhalt während der Maßnahme finanziert werden. Wird die Umschulung über einen Bildungsgutschein gefördert, übernimmt die Agentur für Arbeit die Lehrgangskosten und leistet in der Regel weiterhin Arbeitslosengeld zur Sicherung des Lebensunterhalts.


Der Ablauf der Umschulung

Umschulungen kommen zumeist als außerbetriebliche Maßnahmen daher. Im Fall der Qualifizierung zum/zur Diätassistent/in ist dies auch folgerichtig, weil es hier nur eine schulische Ausbildung gibt. Berufswechslerinnen und Berufswechsler können an einer speziellen Umschulungsmaßnahme teilnehmen oder die schulische Ausbildung an der Berufsfachschule absolvieren. Praktische Einsätze in Kliniken, Küchen und Beratungsstellen sind fester Bestandteil und verzahnen Theorie und Praxis.

Je nach Lehrgang ist zudem eine Umschulung in Teilzeit möglich, sodass angehende Diätassistenten die Chance auf eine berufsbegleitende Ausbildung haben. Weiterführende Hinweise dazu bietet unser Ratgeber zur Umschulung in Teilzeit.

So finanziert das Arbeitsamt die Diätassistenten-Umschulung

In Anbetracht der Tatsache, dass die Umschulung zur Diätassistentin finanziell belastend sein kann, ist es wichtig, sich um eine solide Finanzierung zu kümmern. Die Agentur für Arbeit ist dabei oftmals behilflich und stellt bei beruflicher Notwendigkeit einen Bildungsgutschein als Förderung zur Verfügung. Voraussetzung ist unter anderem, dass der Bildungsträger AZAV-zugelassen ist. Darüber hinaus kann es Hilfen zum Lebensunterhalt geben. Es lohnt sich, frühzeitig eine Beratung bei der Agentur für Arbeit in Anspruch zu nehmen. Passende Angebote findest du über die Datenbank KURSNET der Bundesagentur für Arbeit.


So finanziert das Arbeitsamt die Umschulung

Die Finanzierung ist für viele Interessierte die zentrale Frage. Die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter kann eine Umschulung über den Bildungsgutschein fördern, wenn die Maßnahme beruflich notwendig ist, um Arbeitslosigkeit zu beenden oder abzuwenden. Die Entscheidung liegt im Ermessen der zuständigen Vermittlungsfachkraft, ein Rechtsanspruch besteht nicht. Wichtig ist daher das persönliche Beratungsgespräch, in dem die individuelle Situation geprüft wird.

Wird der Bildungsgutschein bewilligt, übernimmt die Agentur die Lehrgangskosten sowie gegebenenfalls Fahrt- und Kinderbetreuungskosten. Der Lebensunterhalt wird über das weitergezahlte Arbeitslosengeld gesichert. Neben der Agentur für Arbeit kommen je nach Ausgangslage auch die Deutsche Rentenversicherung (bei Umschulung aus gesundheitlichen Gründen) oder die Berufsgenossenschaft als Kostenträger infrage. Einen breiten Überblick über geförderte Qualifizierungen bietet der Bereich Weiterbildung über das Arbeitsamt.

Alternativen zur Diätassistenten-Umschulung

Interessierte sollten sich nicht zu schnell festlegen und ihre zweite Berufswahl mit Bedacht treffen. Es empfiehlt sich, im Vorfeld auch möglichen Alternativen Aufmerksamkeit zu schenken. Verwandte Berufe im Gesundheits- und Ernährungsbereich sind beispielsweise:

Wer noch unentschlossen ist, findet in der Übersicht aller Umschulungen über das Arbeitsamt weitere Berufsbilder und Orientierungshilfen.

Anzeige

Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Umschulung

Nach der staatlichen Abschlussprüfung können frisch qualifizierte Diätassistenten durchstarten, sollten aber an das lebenslange Lernen denken. Seminare und Kurse frischen vorhandenes Wissen auf und vermitteln zusätzliche Kenntnisse. Zu höheren beruflichen Qualifikationen führen unter anderem folgende Fortbildungen:

Darüber hinaus verdient ein berufsbegleitendes Studium Beachtung. Dieses lässt sich zum Beispiel als flexibles Fernstudium absolvieren und zum Bachelor oder Master in einem der folgenden Fächer führen:

Die Diätassistenten-Umschulung schafft somit die Basis für einen grundlegenden Berufswechsel, während verschiedene Weiterbildungen das vorhandene Wissen vertiefen und zu weiteren Karrieremöglichkeiten führen.

Die Anerkennung der Umschulung

Wer per Umschulung den Berufsabschluss als Diätassistent/in anstrebt, sollte sich vergewissern, dass die gewählte Maßnahme staatlich anerkannt ist. Ausschlaggebend ist, dass am Ende der Qualifizierung die staatliche Abschlussprüfung nach dem Diätassistentengesetz abgelegt wird. Ist dies der Fall, ist die Anerkennung sicher.

So winkt den Teilnehmenden der offizielle, bundesweit gültige Abschluss als Diätassistent/in. Anders als bei manchen Quereinstiegen gelten sie damit nicht als angelernte Kräfte, sondern sind vollwertig ausgebildete Fachkräfte für Ernährung mit einer geschützten Berufsbezeichnung.

Der Berufsalltag als Diätassistent

Der Arbeitsalltag ist geprägt vom engen Kontakt zu Patientinnen und Patienten sowie von der Zusammenarbeit im interdisziplinären Team. In der Klinik erstellen Diätassistenten auf Grundlage ärztlicher Verordnungen individuelle Ernährungspläne, etwa bei Diabetes, Nierenerkrankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Übergewicht. Sie berechnen Nährwerte, überwachen die Diätküche und schulen Betroffene im Umgang mit ihrer Ernährung.

In der ambulanten Beratung stehen längere Gespräche im Vordergrund: Diätassistenten analysieren die Ernährungsgewohnheiten, erarbeiten alltagstaugliche Empfehlungen und begleiten den Verlauf über mehrere Termine. Kommunikationsstärke, Einfühlungsvermögen und Sorgfalt sind daher ebenso gefragt wie fundiertes Fachwissen. Dokumentation und Qualitätssicherung gehören ebenfalls zum Alltag, da die Arbeit medizinisch nachvollziehbar sein muss.

Berufsaussichten und Arbeitsmarkt

Die Aussichten für Diätassistenten sind stabil. Ernährungsbedingte Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Adipositas und Herz-Kreislauf-Leiden nehmen zu, gleichzeitig gewinnt Prävention an Bedeutung. Kliniken, Reha-Einrichtungen und Ernährungspraxen suchen daher regelmäßig qualifiziertes Personal. Auch der demografische Wandel und der wachsende Stellenwert von Gesundheitsförderung stützen die Nachfrage.

Wer flexibel bei Region und Einsatzbereich ist, hat gute Chancen auf eine Festanstellung. Zusätzliche Perspektiven bieten die Selbstständigkeit mit einer eigenen Ernährungspraxis sowie Tätigkeiten in Forschung, Lehre und im Verpflegungsmanagement. Freie Stellen lassen sich über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit sowie über Fachportale des Gesundheitswesens recherchieren.

So läuft die Abschlussprüfung ab

Die Ausbildung endet mit der staatlichen Prüfung nach der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Diätassistenten (DiätAss-APrV). Sie gliedert sich in einen schriftlichen, einen mündlichen und einen praktischen Teil. Der schriftliche Teil umfasst zentrale Fächer wie Diätetik, Ernährungslehre, Ernährungsmedizin und Biochemie.

Im mündlichen Teil weisen die Prüflinge ihr Fachwissen im Gespräch nach, während der praktische Teil die Anwendung am Fall verlangt, etwa das Berechnen und Zubereiten einer Diätkost oder das Führen eines Beratungsgesprächs. Erst nach bestandener Prüfung wird die staatliche Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung erteilt. Diese Erlaubnis ist die Grundlage für die spätere Tätigkeit als anerkannte Fachkraft.

Häufige Fragen zur Umschulung Diätassistent

Wie lange dauert die Umschulung zum Diätassistenten?
In Vollzeit dauert die Ausbildung drei Jahre, da es sich um einen schulisch geregelten Gesundheitsfachberuf handelt. In Teilzeit verlängert sich die Dauer entsprechend. Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab, die schriftliche, mündliche und praktische Teile umfasst.
Welche Voraussetzungen muss ich für die Umschulung erfüllen?
Gefordert ist in der Regel ein mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit einer abgeschlossenen mindestens zweijährigen Berufsausbildung. Hinzu kommt der Nachweis der gesundheitlichen Eignung. Interesse an Ernährung, Sorgfalt und Freude am Umgang mit Menschen sind für den Beruf hilfreich.
Zahlt das Arbeitsamt die Umschulung zum Diätassistenten?
Die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter kann die Maßnahme über einen Bildungsgutschein fördern, wenn sie beruflich notwendig ist und der Träger AZAV-zugelassen ist. Übernommen werden dann die Lehrgangskosten; der Lebensunterhalt wird meist über das weitergezahlte Arbeitslosengeld gesichert. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Was verdient man als Diätassistent?
Das Bruttojahresgehalt liegt je nach Region, Träger und Berufserfahrung meist zwischen rund 30.000 und 45.000 Euro. In Einrichtungen mit Tarifbindung nach TVöD sind die Eingruppierung und regelmäßige Stufensteigerungen verlässlich geregelt. Zusatzqualifikationen und Leitungsfunktionen können das Einkommen erhöhen.
Gibt es eine betriebliche Umschulung zum Diätassistenten?
Nein, eine klassische betriebliche Umschulung existiert nicht, weil der Beruf ausschließlich schulisch geregelt ist. Der Neustart erfolgt über die dreijährige schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule oder über spezielle Bildungsträger, die auf die staatliche Prüfung vorbereiten. Praktische Einsätze sind fester Bestandteil.
Wo finde ich anerkannte Anbieter für die Umschulung?
Anerkannte, AZAV-zugelassene Anbieter lassen sich über die Datenbank KURSNET der Bundesagentur für Arbeit recherchieren. Wichtig ist, dass die Maßnahme mit der staatlichen Abschlussprüfung nach dem Diätassistentengesetz endet, da nur so die bundesweit gültige Anerkennung sichergestellt ist.
Achtung! Tipp aus der Redaktion

Angehende Diätassistentinnen und Diätassistenten betrachten die Umschulung vielfach als Startschuss für ihren beruflichen Neustart. Sie sollten allerdings wissen, dass das Lernen nach dem Abschluss nicht endet.

Denken Sie an Weiterbildungen aus verwandten Bereichen!

Weiterbildungen speziell für Diätassistentinnen und Diätassistenten bauen auf der Ausbildung auf und setzen diese fort. Wer aber individuelle Schwerpunkte setzen und zur Allrounderin oder zum Allrounder werden möchte, sollte über den Tellerrand hinausschauen. Daher empfiehlt es sich, auch Qualifizierungen aus ähnlichen Bereichen ins Auge zu fassen:

  • Pflege
  • Gesundheit
  • Sport
  • Bildung

In diesen Sparten gibt es stets Berührungspunkte mit der Diätassistenz, sodass das Ganze den Horizont erweitert und für ein individuelles Qualifikationsprofil sorgt.