Umschulung Podologe - Quereinstieg ĂĽber das Arbeitsamt

Eine Umschulung zum Podologen beziehungsweise zur Podologin führt über eine schulische Ausbildung an einer Berufsfachschule und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Der Beruf gehört zur nichtärztlichen Heilkunde am Fuß und ist durch das Podologengesetz geschützt. Wer aus der Arbeitslosigkeit heraus quer einsteigt, kann die Maßnahme unter Umständen über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit fördern lassen. Wichtig ist, den Unterschied zur rein kosmetischen Fußpflege zu kennen: Nur die podologische Qualifikation berechtigt zur medizinischen Behandlung.

Das Wichtigste in KĂĽrze

  • Podologie ist medizinische FuĂźpflege und durch das Podologengesetz (PodG) geschĂĽtzt – der Titel „Podologe/Podologin“ darf nur mit staatlicher Erlaubnis gefĂĽhrt werden.
  • Die Ausbildung erfolgt schulisch an Berufsfachschulen und dauert in Vollzeit zwei Jahre, in Teilzeit bis zu vier Jahre.
  • Sie endet mit einer staatlichen PrĂĽfung aus schriftlichem, mĂĽndlichem und praktischem Teil.
  • Eine Förderung ĂĽber Bildungsgutschein ist möglich, wenn der Anbieter AZAV-zertifiziert ist und die MaĂźnahme individuell bewilligt wird.
  • Podologinnen und Podologen arbeiten in Praxen, diabetischen FuĂźambulanzen, Reha-Einrichtungen und Kliniken oder machen sich selbstständig.

Der Quereinstieg in die Podologie erweckt bei vielen Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind, großes Interesse. Wer dabei auf eine fundierte Qualifikation setzt, sollte nach einer Möglichkeit zur Umschulung zur Podologin beziehungsweise zum Podologen suchen. Es existieren zwar auch einfache Kurse zum Fußpfleger oder zur Fußpflegerin, aber mit der nichtärztlichen Heilkunde am Fuß haben diese nur wenig zu tun. Stattdessen fokussieren sie die ästhetische und kosmetische Fußpflege.

In der Podologie geht es dahingegen um Maßnahmen und Behandlungen der medizinischen Fußpflege. Wer darüber nachdenkt, per Umschulung Podologe beziehungsweise Podologin zu werden, sollte sich der heilkundlichen Ausrichtung des Berufs bewusst sein. Zudem kann es ratsam sein, einen Beratungstermin bei der Agentur für Arbeit zu vereinbaren, um alle Fragen zu klären und die Weichen für den beabsichtigten Berufswechsel zu stellen.

Podologin bei der medizinischen FuĂźbehandlung eines Patienten in einer podologischen Praxis

Karrierechancen und Verdienst als Podologin und Podologe

Podologinnen und Podologen widmen sich nicht nur der kosmetischen Fußpflege, sondern verfolgen stets einen medizinischen Zweck. Ihre Maßnahmen und Behandlungen lassen sich zusammenfassend als nichtärztliche Heilkunde am Fuß beschreiben. Das Podologengesetz dient in Deutschland als Rechtsgrundlage für diesen Beruf und schreibt eine staatliche Erlaubnis für die Ausübung dieses medizinischen Fachberufs vor.

Als Podologin beziehungsweise Podologe übt man somit einen anerkannten Fachberuf aus dem medizinischen Bereich aus und findet insbesondere in den folgenden Bereichen Beschäftigung:

  • podologische Praxen
  • diabetische FuĂźambulanzen
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Krankenhäuser und Kliniken

Wer sich mit Hingabe der Podologie widmet, kann seinen Patientinnen und Patienten zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität verhelfen. Gleichzeitig sichert man sich ein solides Einkommen. Das Gehalt kann zwar schwanken, aber grundsätzlich bewegt sich das Bruttojahresgehalt in einem Anstellungsverhältnis meist zwischen rund 24.000 Euro und 34.000 Euro. In eigener Praxis hängt der Verdienst stark von der Auslastung und der Patientenzahl ab. Der Kassensitz für die Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen ist dabei ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor, weil ärztlich verordnete podologische Behandlungen bei Diabetikern von den Kassen übernommen werden.

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Die Umschulung zum Podologen und zur Podologin im Ăśberblick

Im Falle einer beruflichen Sackgasse mĂĽssen sich Betroffene umorientieren und gegebenenfalls einen Berufswechsel vollziehen, indem sie sich umschulen lassen. Eine Option ist dabei die Qualifizierung zur Podologin beziehungsweise zum Podologen. Die klassische Ausbildung erfolgt in schulischer Form an Berufsfachschulen. Die auĂźerbetriebliche Umschulung ĂĽber einen entsprechenden Bildungsanbieter unterscheidet sich somit kaum von der ĂĽblichen Berufsausbildung. Rechtsgrundlage fĂĽr Inhalte und PrĂĽfung ist die Ausbildungs- und PrĂĽfungsverordnung fĂĽr Podologinnen und Podologen (PodAPrV).

Angehende Podologinnen und Podologen befassen sich typischerweise mit den folgenden Inhalten:

  • Anatomie und Physiologie
  • Allgemeine und spezielle Krankheitslehre
  • Hygiene und Mikrobiologie
  • Physik, Chemie und Biologie
  • Theorie und Praxis der podologischen Behandlung
  • Hilfsmittel, Instrumente und Materialien
  • Psychologie und Pädagogik
  • Sprache und Kommunikation
  • Berufs-, Gesetzes- und StaatsbĂĽrgerkunde
  • Prävention und Rehabilitation
  • Arzneimittellehre

Die Umschulung vermittelt somit eine umfassende medizinische Ausbildung. Neben dem theoretischen und praktischen Unterricht ist eine praktische Ausbildung am Patienten fester Bestandteil. Teilweise kommt die Qualifizierung auch berufsbegleitend daher und wird in Teilzeit angeboten.

Diese Voraussetzungen zählen für die Podologie-Umschulung

Wenn es um eine podologische Umschulung geht, sollten Interessierte das Berufsbild genau analysieren und auch den Bedingungen der Qualifizierungsmaßnahme auf den Grund gehen. Diese können zwar je nach Lehrgang variieren, lassen sich aber dennoch folgendermaßen zusammenfassen:

  • Voraussetzung: in der Regel mindestens ein Hauptschulabschluss sowie die gesundheitliche Eignung fĂĽr den Beruf
  • Dauer: zwei Jahre in Vollzeit, in Teilzeit bis zu vier Jahre
  • Kosten: je nach Anbieter unterschiedlich, bei Förderung ĂĽber Bildungsgutschein fĂĽr Teilnehmende meist kostenfrei
FĂĽr wen sich die Podologie-Umschulung besonders eignet
Der Quereinstieg in die Podologie kommt ohne akademische Vorbildung aus. Umschülerinnen und Umschüler sollten aber keine Berührungsängste haben, sich ihrer persönlichen Eignung sicher sein und die folgenden Aspekte mitbringen: Offenheit im Umgang mit Menschen, medizinisches Interesse, Genauigkeit, Fingerfertigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Einfühlungsvermögen. Wer gern mit den Händen arbeitet und ein ruhiges, gewissenhaftes Wesen hat, findet in der medizinischen Fußpflege eine erfüllende Aufgabe.

Förderung durch die Agentur für Arbeit

Wer arbeitslos ist oder von Arbeitslosigkeit bedroht, kann eine podologische Umschulung unter Umständen fördern lassen. Das zentrale Instrument ist der Bildungsgutschein. Damit übernimmt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter die Lehrgangskosten und kann zusätzlich Fahrt- und Betreuungskosten sowie den Lebensunterhalt absichern. Eine Förderung ist jedoch kein Automatismus, sondern hängt von der individuellen Beratung und den Vermittlungsaussichten ab.

Voraussetzungen fĂĽr den Bildungsgutschein
Ein Bildungsgutschein wird nur ausgestellt, wenn die Umschulung im Beratungsgespräch als notwendig anerkannt wird und der Bildungsanbieter nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zertifiziert ist. Passende Anbieter lassen sich über KURSNET, das Portal für berufliche Aus- und Weiterbildung der Bundesagentur für Arbeit, finden. Wichtig ist, den Gutschein vor Beginn der Maßnahme zu beantragen, denn nachträglich ist eine Förderung nicht möglich.

Weil die schulische Podologie-Ausbildung nicht immer in das klassische Förderraster passt, lohnt sich ein frühes und offenes Gespräch mit der Vermittlungsfachkraft. Wer die Umschulung nicht gefördert bekommt, kann alternativ nach Landesförderungen, Bildungskrediten oder einer Ausbildung an einer staatlichen Berufsfachschule mit geringeren Kosten suchen.

So läuft die staatliche Abschlussprüfung ab

Die Podologie-Umschulung endet mit einer staatlichen PrĂĽfung, die in der Ausbildungs- und PrĂĽfungsverordnung geregelt ist. Erst mit bestandener PrĂĽfung und dem Antrag auf Erlaubnis darf die Berufsbezeichnung „Podologin“ oder „Podologe“ gefĂĽhrt werden. Die PrĂĽfung besteht aus drei Teilen:

  • Schriftlicher Teil: Aufsichtsarbeiten zu Themen wie Anatomie, Krankheitslehre, Hygiene und podologischen Behandlungsgrundlagen
  • MĂĽndlicher Teil: Fachgespräch ĂĽber theoretische Grundlagen und Fallbeispiele aus der Praxis
  • Praktischer Teil: DurchfĂĽhrung einer podologischen Behandlung am Patienten unter Aufsicht der PrĂĽfungskommission
Erlaubnis zur FĂĽhrung der Berufsbezeichnung
Nach bestandener Prüfung stellt die zuständige Behörde auf Antrag die Erlaubnis nach dem Podologengesetz aus. Diese Erlaubnis ist die rechtliche Voraussetzung dafür, medizinische Fußbehandlungen anbieten und mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen zu dürfen. Ohne diese Erlaubnis darf man lediglich kosmetische Fußpflege ausüben.

Der Berufsalltag in der podologischen Praxis

Der Arbeitsalltag als Podologin oder Podologe ist geprägt von der direkten Arbeit am Menschen. Zu den typischen Aufgaben gehören die Behandlung von Hornhaut, Hühneraugen und eingewachsenen Nägeln, die fachgerechte Nagelbearbeitung sowie die Versorgung diabetischer Füße. Gerade bei Diabetikerinnen und Diabetikern ist die podologische Behandlung ein wichtiger Baustein, um Druckstellen, Wunden und im schlimmsten Fall Amputationen vorzubeugen.

Podologinnen und Podologen arbeiten eng mit Hausärzten, Diabetologen und Orthopäden zusammen. Ein Teil der Behandlungen erfolgt auf ärztliche Verordnung, wodurch die Kosten von den Krankenkassen getragen werden. Hygiene spielt im Alltag eine zentrale Rolle: Instrumente müssen sterilisiert, Arbeitsflächen desinfiziert und Behandlungsschritte dokumentiert werden. Neben der handwerklichen Genauigkeit ist Einfühlungsvermögen gefragt, denn viele Patientinnen und Patienten sind älter oder chronisch krank und suchen nicht nur Behandlung, sondern auch ein offenes Ohr.

Berufsaussichten und Arbeitsmarkt

Die Berufsaussichten für Podologinnen und Podologen sind stabil und werden durch den demografischen Wandel gestützt. Die Zahl der Menschen mit Diabetes steigt, und mit ihr der Bedarf an fachgerechter medizinischer Fußpflege. Zugleich wächst die ältere Bevölkerung, die auf regelmäßige Fußbehandlungen angewiesen ist. In vielen Regionen werden ausgebildete Podologinnen und Podologen dringend gesucht.

Da es vergleichsweise wenige Stellenanzeigen im podologischen Bereich gibt, kann der Eindruck entstehen, es gäbe kaum Jobs. Das trifft jedoch nicht zu. Viele Fachkräfte sind selbstständig tätig, weshalb die offene Nachfrage über Stellenbörsen nicht sichtbar wird. Wer flexibel ist und bereit für die Selbstständigkeit, findet in der Podologie einen zukunftssicheren Beruf. Einen fundierten Überblick über passende Umschulungen bietet die Übersicht der Umschulungen über das Arbeitsamt.

Weiterbildung und Aufstieg nach der Umschulung

Nach der staatlichen AbschlussprĂĽfung als Podologin beziehungsweise Podologe kann man einerseits im Beruf FuĂź fassen, sollte sich andererseits aber fachlich weiterentwickeln. Im Sinne des lebenslangen Lernens stehen nicht nur Seminare und Kurse zu podologischen Themen zur VerfĂĽgung, sondern auch die folgenden Fortbildungen:

  • Betriebswirt/in – Management im Gesundheitswesen
  • Fachwirt/in – Gesundheits- und Sozialwesen
  • Qualitätsbeauftragte/r – Gesundheits- und Sozialwesen

Wer als Podologe beziehungsweise Podologin auf die zunehmende Akademisierung im Gesundheitswesen reagieren möchte, sollte ein Studium neben dem Beruf in Betracht ziehen. Einschlägige Fächer, die sich beispielsweise per Fernstudium studieren lassen, sind unter anderem Gesundheitswissenschaft, Gesundheitsmanagement, Therapiewissenschaft, Prävention und Rehabilitation. Wer sich breiter im Gesundheitsbereich weiterentwickeln möchte, findet in der Übersicht der Weiterbildungen über das Arbeitsamt weitere Anregungen.

Alternativen zur Podologie-Umschulung

Wenn einerseits eine Podologie-Umschulung im Raum steht, andererseits aber noch keine Entscheidung getroffen wurde, kann es sich lohnen, etwaigen Alternativen ebenfalls Beachtung zu schenken. Hier kommen beispielsweise die folgenden Umschulungen in Betracht:

Diese Berufe teilen mit der Podologie den medizinisch-therapeutischen oder pflegerischen Charakter, unterscheiden sich aber in Ausbildungsweg, Zulassungsvoraussetzungen und Verdienst. Ein Beratungsgespräch hilft dabei, den passenden Weg zu finden.

Selbstständigkeit und Stellenangebote in der Fußpflege

Die Ausbildung zur Podologin beziehungsweise zum Podologen kann auch als Umschulung in Angriff genommen werden und so die Basis für einen Neuanfang in der Podologie schaffen. Der Quereinstieg muss dabei keineswegs kompliziert sein, denn viele Einrichtungen bieten Lehrgänge zur Fußpflege an. Wer jedoch im Bereich der medizinischen Fußpflege arbeiten möchte, braucht den staatlich anerkannten Abschluss als Podologe. Da die klassische Ausbildung ohnehin in schulischer Form erfolgt, lässt sich das Ganze auch als Umschulung angehen.

Wer in der Fußpflege den beruflichen Neustart wagen möchte, sucht oftmals zunächst nach passenden Stellenangeboten. Anhand dieser kann man einen Eindruck vom Arbeitsalltag gewinnen und zugleich die Lage auf dem Arbeitsmarkt einschätzen. Da es nur relativ wenige Stellenanzeigen für den podologischen Bereich gibt, entscheiden sich viele Fachkräfte für die Selbstständigkeit.

Stellen und ExistenzgrĂĽndung in der Podologie
Podologinnen und Podologen werden vielerorts händeringend gesucht, sind aber oft selbstständig tätig. Wer eine eigene Praxis eröffnet oder als mobile Fußpflegekraft in Pflegeheimen und bei Patienten zu Hause arbeitet, schafft sich seinen Arbeitsplatz selbst. Für die Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit kann ein Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit infrage kommen. Ein Kassenzulassung ist wichtig, um ärztlich verordnete Behandlungen mit den Krankenkassen abrechnen zu können.

Häufige Fragen zur Umschulung Podologe

Was ist der Unterschied zwischen Podologie und FuĂźpflege?
Podologie ist medizinische FuĂźpflege und durch das Podologengesetz geschĂĽtzt. Nur mit staatlicher Erlaubnis darf man den Titel „Podologe“ fĂĽhren und heilkundliche Behandlungen anbieten, etwa bei Diabetikern. Die kosmetische FuĂźpflege dagegen dient der Ă„sthetik und Pflege, ist nicht geschĂĽtzt und darf keine medizinischen Behandlungen umfassen.
Wie lange dauert die Umschulung zum Podologen?
Die schulische Ausbildung dauert in Vollzeit zwei Jahre. In Teilzeit, etwa berufsbegleitend oder neben der Familie, verlängert sich die Dauer auf bis zu vier Jahre. Enthalten sind theoretischer und praktischer Unterricht sowie eine praktische Ausbildung am Patienten, gefolgt von der staatlichen Abschlussprüfung.
Spoiler-Titel
Eine Förderung über den Bildungsgutschein ist möglich, aber kein Automatismus. Voraussetzung ist, dass die Umschulung im Beratungsgespräch als notwendig anerkannt wird und der Anbieter AZAV-zertifiziert ist. Der Gutschein muss vor Beginn beantragt werden. Ob gefördert wird, entscheidet die Vermittlungsfachkraft der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters individuell.
Welche Voraussetzungen brauche ich fĂĽr die Umschulung?
In der Regel wird mindestens ein Hauptschulabschluss und die gesundheitliche Eignung verlangt. Ein ärztliches Attest und ein Führungszeugnis können gefordert werden. Persönlich sollten Interessierte Fingerfertigkeit, Genauigkeit, medizinisches Interesse und Einfühlungsvermögen mitbringen, da die Arbeit direkt am Menschen erfolgt.
Wie viel verdient man als Podologin oder Podologe?
Im Angestelltenverhältnis liegt das Bruttojahresgehalt meist zwischen rund 24.000 und 34.000 Euro und hängt von Region, Erfahrung und Arbeitgeber ab. In der eigenen Praxis richtet sich der Verdienst nach Auslastung und Patientenzahl. Eine Kassenzulassung für ärztlich verordnete Behandlungen wirkt sich positiv auf das Einkommen aus.
Kann ich die Umschulung berufsbegleitend in Teilzeit machen?
Ja, einige Berufsfachschulen bieten die Ausbildung berufsbegleitend in Teilzeit an. Die Dauer verlängert sich dadurch auf bis zu vier Jahre, dafür lassen sich Beruf oder Familie besser mit der Qualifizierung vereinbaren. Die Inhalte und die staatliche Abschlussprüfung sind identisch mit der Vollzeitvariante.
Achtung! Tipp aus der Redaktion

All diejenigen, die über eine Umschulung zur Podologin oder zum Podologen nachdenken, sollten mit Bedacht vorgehen. Eine Beratung bei der Agentur für Arbeit ist auf jeden Fall empfehlenswert. Außerdem sollten Interessierte ihrer persönlichen Eignung auf den Grund gehen und den folgenden Tipp aus unserer Redaktion beherzigen.

Sammeln Sie erste Erfahrungen in der FuĂźpflege

Um festzustellen, ob man als Podologin oder Podologe geeignet ist und in der medizinischen Fußpflege seine Erfüllung findet, sollte man die persönliche Eignung selbstkritisch hinterfragen. Darüber hinaus kann es sehr aufschlussreich sein, erste Erfahrungen in der Fußpflege zu sammeln. Dies gelingt durch Kurse, Workshops oder ein Praktikum. Danach lässt sich besser beurteilen, ob man sich in der Podologie sieht oder doch einen anderen Weg einschlagen möchte.

Umschulung

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