Umschulung Kodierfachkraft - Quereinstieg über das Arbeitsamt

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DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • "Kodierfachkraft" ist keine geschützte Berufsbezeichnung, sondern eine Tätigkeit. Der anerkannte Weg führt über die Umschulung zur/zum Medizinischen Dokumentationsassistent/in.
  • Die schulische Ausbildung dauert je nach Modell zwei bis fünf Jahre und findet an Berufsfachschulen in Vollzeit oder berufsbegleitend in Teilzeit statt.
  • Eine besondere Vorbildung wird meist nicht verlangt. Wichtiger sind Genauigkeit, Verantwortungsbewusstsein und ein gutes technisches Verständnis.
  • Das Arbeitsamt kann die Umschulung über einen Bildungsgutschein finanzieren und den Lebensunterhalt während der Maßnahme absichern.
  • Das Bruttojahresgehalt liegt je nach Region, Erfahrung und Einsatzbereich meist zwischen rund 24.000 und 45.000 Euro.
2 bis 5 JahreDauerVollzeit / je nach Lehrgang
24.000-45.000 €Verdienstbrutto/Jahr
Staatlich anerkanntAbschlussAnerkannte Qualifikation
BildungsgutscheinFörderung§ 81 SGB III, AZAV-Träger

Wer an einem Wendepunkt der beruflichen Laufbahn steht und sich aus dem alten Job verabschieden muss, kann mit einer Umschulung einen Berufswechsel schaffen. Das Gesundheitswesen bietet hier stabile Perspektiven, sodass eine Umschulung zur Kodierfachkraft für viele Quereinsteiger interessant ist. Kurz gesagt: Die Umschulung ist grundsätzlich über das Arbeitsamt förderfähig, führt aber sinnvollerweise über den anerkannten Abschluss zur/zum Medizinischen Dokumentationsassistent/in, weil "Kodierfachkraft" selbst kein geschützter Ausbildungsberuf ist.

Wichtig zu wissen: Bei der Kodierfachkraft handelt es sich um keinen anerkannten Ausbildungsberuf, sondern um eine Tätigkeitsbeschreibung. Quereinsteiger, die einen nachhaltigen Berufswechsel anstreben, setzen daher besser auf einen anerkannten Berufsabschluss und lassen sich zur/zum Medizinischen Dokumentationsassistent/in umschulen.

Das Arbeitsamt ist die richtige Adresse für eine umfassende Beratung zu Ablauf, Anbietern und Finanzierung. Ansonsten erfahren Interessierte im Folgenden das Wichtigste zu Berufsbild, Ablauf und Aussichten.

Medizinische Dokumentationsassistentin kodiert Patientendaten am Computer im Krankenhaus

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Inhaltsverzeichnis

Berufsbild Kodierfachkraft: Karrierechancen und Verdienst

Kodierfachkräfte beziehungsweise Medizinische Dokumentationsassistenten widmen sich verschiedenen Aufgaben der Dokumentation im Gesundheitswesen. Die Erfassung medizinischer Informationen und Patientendaten gehört ebenso dazu wie deren Strukturierung und Verschlüsselung. Konkret ordnen sie Diagnosen und Behandlungen nach den amtlichen Schlüsseln ICD-10-GM (Diagnosen) und OPS (Prozeduren) zu, die im deutschen Fallpauschalensystem (DRG) die Abrechnung von Krankenhausleistungen bestimmen. Die Verwaltung und Pflege dieser Daten ist ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich.

Überall dort, wo Gesundheitsinformationen und Patientendaten erhoben, gespeichert und genutzt werden, ergeben sich für Medizinische Dokumentationsassistenten Karrierechancen. Als Kodierfachkräfte fassen sie vor allem in den folgenden Bereichen Fuß:

Die Verdienstmöglichkeiten runden das Berufsbild ab. Je nach Einsatzbereich, Erfahrung und Qualifikationsprofil kann das Einkommen stärker oder schwächer variieren. Zur groben Orientierung lässt sich ein durchschnittliches Bruttojahresgehalt von rund 24.000 Euro bis 45.000 Euro ansetzen. In Kliniken mit Tarifbindung, etwa nach TVöD, sind auch höhere Werte möglich, wenn zusätzlich Aufgaben im Medizincontrolling übernommen werden.

Per Umschulung Kodierfachkraft werden

Interessierte an einem beruflichen Neuanfang als Kodierfachkraft treffen mit der Umschulung zur/zum Medizinischen Dokumentationsassistent/in die tragfähige Wahl. Im Zuge der Maßnahme werden sie umfassend auf die staatliche Abschlussprüfung vorbereitet und befassen sich mit den folgenden Themen:

Wer sich einen breiteren Überblick über passende Qualifizierungswege verschaffen möchte, findet ihn im Ratgeber zur Umschulung über das Arbeitsamt. Eine Übersicht ergänzender Lehrgänge bietet der Bereich Weiterbildung über das Arbeitsamt.

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Umschulung

Die übliche Ausbildung zur/zum Medizinischen Dokumentationsassistent/in ist eine schulische Ausbildung nach Landesrecht. An entsprechenden Berufsfachschulen absolvieren die Teilnehmenden einen Vollzeitlehrgang oder nehmen berufsbegleitend in Teilzeit teil. Eine außerbetriebliche Umschulung unterscheidet sich davon nur unwesentlich. Eine besondere Vorbildung wird nicht verlangt, in der Regel genügt ein mittlerer Schulabschluss. Angehende Kodierfachkräfte müssen aber je nach Modell zwei bis fünf Jahre einplanen.

Ob und in welcher Höhe Lehrgangsgebühren anfallen, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Wird die Umschulung über einen Bildungsgutschein gefördert, übernimmt das Arbeitsamt die Lehrgangskosten bei AZAV-zugelassenen Anbietern. Unabhängig davon darf der laufende Lebensunterhalt nicht vergessen werden, der sich über Arbeitslosengeld oder ergänzende Leistungen absichern lässt.


Finanzierung der Umschulung über das Arbeitsamt

Der finanzielle Druck, der mit einem beruflichen Neuanfang einhergeht, muss kein Hindernis sein, denn es gibt Unterstützungsangebote des Arbeitsamtes.

Angehende Medizinische Dokumentationsassistenten sollten sich zunächst für eine intensive Beratung an das Arbeitsamt wenden. Dabei können sie auch die Finanzierung ansprechen und sich über die Fördermöglichkeiten informieren.

Das Arbeitsamt kann einerseits einen Bildungsgutschein ausstellen und so die Umschulungskosten übernehmen. Andererseits kann es Leistungen zum Lebensunterhalt gewähren und damit die Existenz während der Umschulung absichern.


Alternativen zur Umschulung zur Kodierfachkraft

Von Alternativlosigkeit kann bei einer Umschulung zur Kodierfachkraft beziehungsweise zur/zum Medizinischen Dokumentationsassistent/in keine Rede sein. Wer sich noch in der Entscheidungsphase befindet, sollte auch die folgenden Berufe bedenken und im Beratungsgespräch beim Arbeitsamt ansprechen:

Einen Überblick über weitere gefragte Berufe im Gesundheitswesen sowie über die vielfältigen Pflegeberufe geben die jeweiligen Ratgeberseiten.

Weiterbildungsmöglichkeiten für Kodierfachkräfte

In Zeiten des lebenslangen Lernens sollten auch Kodierfachkräfte beziehungsweise Medizinische Dokumentationsassistenten regelmäßig an Weiterbildungen teilnehmen. Seminare sind eine Option, wobei die folgenden Fortbildungen besonders hervorzuheben sind:

Es winkt nicht nur ein höherer beruflicher Abschluss, sondern teilweise auch ein akademischer Grad in Form eines grundständigen Bachelors oder weiterführenden Masters. Dafür sorgt ein berufsbegleitendes Studium als Fernstudium oder anderes Teilzeitstudium. Erwähnenswerte Disziplinen sind unter anderem:

Medizinische Dokumentationsassistentinnen und -assistenten, die nicht nur Kodierfachkräfte bleiben, sondern beruflich vorankommen möchten, bekommen so die Gelegenheit dazu. Die Bildungsberatung des Arbeitsamtes ist hier ebenfalls aufschlussreich.


Die berufsbegleitende Ausbildung in Teilzeit

Die schulische Ausbildung zur Kodierfachkraft beziehungsweise zur/zum Medizinischen Dokumentationsassistent/in kann in Vollzeit an einer Berufsfachschule oder einer anderen Bildungseinrichtung erfolgen. Menschen, die sich zwar entsprechend qualifizieren möchten, zugleich aber familiären Verpflichtungen nachkommen müssen, können einen Vollzeitlehrgang oft nicht bewerkstelligen.

Eine berufsbegleitende Ausbildung als Teilzeitlehrgang schafft hier Abhilfe und lässt sich trotz Kinderbetreuung oder Angehörigenpflege absolvieren.


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Orientierung anhand aktueller Stellenangebote

Wer als Quereinsteiger Kodierfachkraft werden möchte, sollte vorab genau wissen, worauf er sich einlässt. Dabei geht es nicht nur um die Modalitäten der Qualifizierung, sondern vor allem um Aufgaben und Anforderungen im beruflichen Alltag. All das erfährt man, indem man sich mit aktuellen Stellenangeboten für Kodierfachkräfte befasst, etwa über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit.

Dabei stößt man auch auf potenzielle Arbeitgeber und weiß, bei welchen Einrichtungen man sich nach dem Abschluss bewerben kann. Grundsätzlich lassen sich die beruflichen Perspektiven nach einem Blick auf aktuelle Stellenanzeigen gut einschätzen. So erkennt man, wie aussichtsreich die Qualifikation mit Blick auf die Lage am Arbeitsmarkt ist.

Der Berufsalltag als Kodierfachkraft

Der Arbeitsalltag einer Kodierfachkraft spielt sich überwiegend am Bildschirm ab. Kern der Tätigkeit ist es, die in Arztbriefen, OP-Berichten und Patientenakten dokumentierten Diagnosen und Behandlungen fallgenau zu verschlüsseln. Dazu werden die Klassifikationssysteme ICD-10-GM und OPS herangezogen, aus denen sich im DRG-System die abrechnungsrelevante Fallpauschale ergibt. Fehler oder Lücken in der Kodierung können für eine Klinik unmittelbar zu Erlösverlusten führen, weshalb Sorgfalt an erster Stelle steht.

Kodierfachkräfte arbeiten eng mit Ärztinnen, Ärzten, Pflegekräften und der Verwaltung zusammen. Sie klären Rückfragen zur Dokumentation, prüfen die Vollständigkeit der Unterlagen und bereiten die Fälle für die Abrechnung mit den Krankenkassen auf. In größeren Häusern sind sie häufig im Medizincontrolling angesiedelt und unterstützen bei Anfragen des Medizinischen Dienstes (MD). Die Tätigkeit ist überwiegend eigenständig und planbar, meist als reguläre Bürotätigkeit ohne Schicht- oder Wochenenddienst.

Berufsaussichten und Arbeitsmarkt

Die Aussichten für qualifizierte Kräfte in der medizinischen Dokumentation sind stabil. Solange Krankenhäuser über das DRG-System abrechnen und der Dokumentationsaufwand im Gesundheitswesen hoch bleibt, besteht Bedarf an Fachkräften, die Diagnosen und Prozeduren korrekt verschlüsseln. Der demografische Wandel und die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitswesens verstärken diesen Bedarf zusätzlich.

Beschäftigung finden Kodierfachkräfte vor allem in Kliniken, aber auch bei Krankenkassen, in Reha-Einrichtungen, bei Abrechnungsdienstleistern und in der forschenden Industrie. Wer bereit ist, sich in spezielle Software und in das Medizincontrolling einzuarbeiten, verbessert seine Position spürbar. Da die Tätigkeit stark auf Datenstrukturen und Klassifikationen beruht, profitieren Umschüler mit einem Gespür für Systematik und digitale Werkzeuge.

Für Quereinsteiger ist die medizinische Dokumentation gerade deshalb attraktiv, weil sie einen Zugang zum Gesundheitswesen bietet, ohne dass eine pflegerische oder ärztliche Tätigkeit ausgeübt werden muss. Der Beruf verbindet medizinisches Grundwissen mit Verwaltungs- und IT-Aufgaben und eignet sich damit gut für Menschen, die aus kaufmännischen, technischen oder verwaltenden Vorberufen kommen. Ein persönliches Bild zur regionalen Nachfrage liefert am besten das Beratungsgespräch beim Arbeitsamt in Verbindung mit einem Blick in die Stellenbörsen der Bundesagentur für Arbeit.

So läuft die Abschlussprüfung ab

Da die Qualifizierung als schulische Ausbildung nach Landesrecht organisiert ist, richtet sich die Abschlussprüfung nach der jeweiligen Landesverordnung und der Prüfungsordnung der Berufsfachschule. Üblich ist eine Kombination aus schriftlichen Klausuren zu den Kernfächern wie Medizinische Dokumentation, Klassifikationssysteme, Medizin, Informatik und Statistik.

Hinzu kommen in der Regel praktische Prüfungsleistungen, in denen die Teilnehmenden Fälle eigenständig kodieren und dokumentieren, sowie ein mündlicher Teil. Vielfach ist außerdem ein begleitetes Praktikum vorgesehen, das mit einem Bericht oder einer Projektarbeit abschließt. Nach bestandener Prüfung erhalten die Absolventen ein staatlich anerkanntes Zeugnis als Medizinische/r Dokumentationsassistent/in, das bundesweit als Nachweis der Qualifikation dient. Die genauen Modalitäten sollten Interessierte vor Anmeldung direkt bei der gewählten Schule erfragen.

Häufige Fragen zur Umschulung zur Kodierfachkraft

Ist Kodierfachkraft ein anerkannter Ausbildungsberuf?
Nein. "Kodierfachkraft" ist eine Tätigkeitsbeschreibung, kein geschützter Ausbildungsberuf. Der anerkannte Weg führt über die schulische Ausbildung zur/zum Medizinischen Dokumentationsassistent/in nach Landesrecht. Mit diesem Abschluss lässt sich die Tätigkeit als Kodierfachkraft ausüben, der Titel ist bundesweit als Qualifikationsnachweis anerkannt.

Wie lange dauert die Umschulung zur Kodierfachkraft?
Je nach Modell dauert die Qualifizierung zwischen zwei und fünf Jahren. In Vollzeit an einer Berufsfachschule ist sie meist kürzer, eine berufsbegleitende Ausbildung in Teilzeit dauert entsprechend länger. Die genaue Dauer legt die jeweilige Schule fest. Ein Beratungsgespräch beim Arbeitsamt hilft, das passende Modell zu finden.

Übernimmt das Arbeitsamt die Kosten der Umschulung?
Ja, das ist möglich. Über einen Bildungsgutschein kann das Arbeitsamt die Lehrgangskosten bei AZAV-zugelassenen Anbietern übernehmen. Zusätzlich lassen sich Leistungen zum Lebensunterhalt beziehen. Ein Rechtsanspruch besteht nicht, die Bewilligung hängt von der individuellen Situation und den Arbeitsmarktchancen ab. Der erste Schritt ist die Beratung beim Arbeitsamt.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?
Formal wird meist ein mittlerer Schulabschluss verlangt, eine spezielle Vorbildung ist nicht nötig. Wichtiger sind persönliche Eigenschaften: Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Organisationsgeschick und ein gutes technisches Verständnis. Da viel mit Software und Klassifikationssystemen gearbeitet wird, hilft ein sicherer Umgang mit dem Computer.

Was verdient eine Kodierfachkraft?
Das Bruttojahresgehalt liegt zur Orientierung meist zwischen rund 24.000 und 45.000 Euro. Die konkrete Höhe hängt von Region, Berufserfahrung, Einsatzbereich und Tarifbindung ab. In tarifgebundenen Kliniken und bei zusätzlichen Aufgaben im Medizincontrolling sind höhere Werte möglich. Krankenkassen und Industrie zahlen je nach Position ebenfalls unterschiedlich.

Kann ich die Umschulung in Teilzeit machen?
Ja. Viele Berufsfachschulen bieten die Ausbildung berufsbegleitend in Teilzeit an. So lässt sie sich mit Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen verbinden. Die Teilzeitform dauert insgesamt länger als der Vollzeitlehrgang. Ob und in welcher Form eine Förderung in Teilzeit möglich ist, klärt das Beratungsgespräch beim Arbeitsamt.
Was macht eine medizinische Kodierfachkraft im Arbeitsalltag?
Eine medizinische Kodierfachkraft übersetzt die klinisch dokumentierten Diagnosen und Behandlungen eines Krankenhauses in standardisierte Schlüssel für die Abrechnung. Diese Aufgabe der Dokumentation und Kodierung ist die Grundlage der DRG-Abrechnung gegenüber den Kostenträgern, also den Krankenkassen. Genauigkeit ist dabei entscheidend, weil eine korrekte Kodierung darüber mitbestimmt, ob eine erbrachte Leistung in voller Höhe vergütet wird.
Welche Rolle spielen die Deutschen Kodierrichtlinien in diesem Beruf?
Die Deutschen Kodierrichtlinien (DKR) legen fest, wie Diagnosen und Prozeduren einheitlich verschlüsselt werden, und bilden damit die fachliche Grundlage der Arbeit. Wer sich zur Kodierfachkraft umschulen lässt, beschäftigt sich intensiv mit diesen Kodierrichtlinien, weil sie den Rahmen für eine korrekte und nachvollziehbare Kodierung setzen. Fehler bei der Anwendung der DKR können dazu führen, dass Abrechnungen von den Kostenträgern beanstandet werden.
Was unterscheidet eine Umschulung von einer Weiterbildung zur Kodierfachkraft?
Eine Umschulung führt Sie in der Regel zu einem anerkannten Berufsabschluss, während eine Weiterbildung zur Kodierfachkraft eher auf vorhandenem medizinischem Fachwissen aufbaut und mit einem Zertifikat abschließt. Die Weiterbildung zur medizinischen Kodierfachkraft eignet sich daher besonders für Beschäftigte im Gesundheitswesen, die sich als berufliche Weiterbildung zusätzlich qualifizieren möchten. Für Quereinsteiger ohne einschlägige Vorbildung ist der Weg über einen anerkannten Abschluss meist tragfähiger, weil er von Kodierfachkräften umfassendere Grundlagen verlangt.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Die Umschulung zur Kodierfachkraft kann die Chance auf einen beruflichen Neuanfang sein. Interessierte sollten vorab sorgsam recherchieren und vieles hinterfragen. Hier setzt der folgende Tipp aus unserer Redaktion an.

Prüfen Sie Ihre persönliche Eignung als Kodierfachkraft!

Die formalen Voraussetzungen für die Qualifizierung zur/zum Medizinischen Dokumentationsassistent/in sind in der Regel nicht sonderlich streng, der Zugang stellt somit keine große Hürde dar. Angehende Berufswechsler sollten stattdessen besonders auf ihre persönliche Eignung achten.

Bei der Ausübung des Berufs kommt es vor allem auf die folgenden Kriterien an:

  • Zuverlässigkeit
  • Genauigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Organisationsgeschick
  • Merkfähigkeit