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Umschulung Schreiner

Wer per Umschulung Schreiner/in werden möchte, muss zunächst wissen, dass Angehörige dieses Berufs auch als Tischler/innen bezeichnet werden. Die unterschiedlichen Berufsbezeichnungen ergeben sich aus regionalen Unterschieden im Sprachgebrauch. In beiden Fällen ist aber ein und derselbe Holzverarbeitungsberuf gemeint. Abgesehen davon, dass die variierenden Bezeichnungen verwirrend sein können, müssen auch die Eigenheiten einer Umschulung Beachtung finden.

Interessierte an einer Schreiner-Umschulung haben zunächst einen hohen Informationsbedarf und sollten daher vor einem gewissen Rechercheaufwand nicht zurückschrecken. Zudem kann eine Beratung beim Arbeitsamt sehr aufschlussreich sein und eine passende Förderung zugänglich machen.

Berufsbild Schreiner/in – Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten

Der Beruf des Schreiners beziehungsweise der Schreinerin widmet sich voll und ganz der Verarbeitung von Holz sowie Holzwerkstoffen. Das Spektrum reicht vom Möbelbau bis hin zur Anfertigung von Bauelementen aus Holz. Schreiner/innen stellen somit Fenster, Türen und Möbel aus Holz her. Darüber hinaus befassen sie sich im beruflichen Alltag ebenfalls mit Innenausbauten.

Aufgrund ihrer vielseitigen Kenntnisse und Kompetenzen kommen Schreiner/innen beziehungsweise Tischler/innen in den Genuss vielfältiger Beschäftigungsmöglichkeiten. Vor allem in den folgenden Bereichen sind sie als Fachkräfte für die Holzverarbeitung gefragt:

  • Möbelindustrie
  • Bautischlereien
  • Schreinereien
  • Bauunternehmen
  • ArchitekturbĂĽros
  • Holzhandel

Wer mit dem Gedanken spielt, den Beruf des Schreiners zu ergreifen, interessiert sich selbstverständlich auch für die Verdienstmöglichkeiten. Obwohl es von Fall zu Fall Unterschiede gibt, lässt sich das durchschnittliche Gehalt mit rund 20.000 Euro bis 40.000 Euro brutto im Jahr angeben.

Umschulung per Fernstudium - bis zu 100% gefördert vom Arbeitsamt

Bei all unseren Fernschulen haben Sie die Möglichkeit, ein kostenloses vierwöchiges Probestudium zu absolvieren. So können Sie schon im Vorfeld ganz unverbindlich testen, ob das ausgewählte Fernstudium zu Ihnen passt und Sie die richtige Fernschule und den perfekten Studiengang für sich ausgesucht haben.

Doch die Wahl fällt oft schwer, denn insbesondere hinsichtlich Dauer, Kosten und Studieninhalte unterscheiden sich die Studiengänge meist zum Teil erheblich. Nutzen Sie daher die Möglichkeit und vergleichen Sie die Studienführer der Fernschulen untereinander. So haben Sie alle relevanten Informationen auf einen Blick vorliegen und können sich in Ruhe entscheiden.

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Per Umschulung Schreiner/in werden

Menschen, die in ihrem ersten Beruf gescheitert sind und nun nach einer Möglichkeit für den Quereinstieg suchen, müssen keine berufsbegleitende Ausbildung machen, sondern können sich umschulen lassen. Die Umschulung zum/zur Schreiner/in führt zum offiziellen Berufsabschluss, sodass die Anerkennung außer Frage steht.

Der Ablauf der Zweitausbildung ist aber vollkommen anders, denn diese folgt nicht dem dualen System, sondern kommt ĂĽblicherweise als auĂźerbetrieblicher Lehrgang daher. Dieser bereitet auf die PrĂĽfung vor der Handwerkskammer vor und sieht daher die folgenden Inhalte vor:

  • Mathematik
  • Physik
  • Werkstoffkunde
  • Holzverarbeitung
  • Innenausbauten
  • Möbelbau

Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Schreiner-Umschulung

Wer sich auf eine Schreiner-Umschulung einlassen möchte, sollte nicht nur wissen, worum es geht, sondern auch die Rahmenbedingungen kennen. Die formalen Voraussetzungen sind hier ebenso wie die Dauer und Kosten dieses Unterfangens zu nennen. Im Folgenden findet sich zur besseren Veranschaulichung eine Übersicht.

  • Voraussetzungen: keine besondere Vorbildung erforderlich
  • Dauer: ĂĽblicherweise zwei Jahre
  • Kosten: mehrere Tausend Euro

Welche Förderung bietet das Arbeitsamt für die Umschulung zum Schreiner?

Angesichts der hohen Gebühren droht die Umschulung zum/zur Schreiner/in zunächst am Geld zu scheitern. Das Arbeitsamt weiß dies aber zu verhindern, denn unter bestimmten Voraussetzungen kann man hier eine Förderung erhalten.

Diese setzt sich aus einem Bildungsgutschein und Hilfen zum Lebensunterhalt zusammen. Dementsprechend werden die Umschulungskosten und das Existenzminimum gleichermaĂźen finanziert.

Was sind die Alternativen zu einer Schreiner-Umschulung?

Als Alternative zu einer Schreiner-Umschulung kommt möglicherweise eine berufsbegleitende Ausbildung in Betracht. Dabei handelt es sich um eine Teilzeitausbildung, die angehende Schreiner/innen neben der Angehörigenpflege oder Kinderbetreuung bewerkstelligen können.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, an einer Umschulungsmaßnahme teilzunehmen und auf einen anderen Beruf auszuweichen.

Hier sind vor allem die folgenden Berufsbilder zu nennen:

  • Holzmechaniker/in
  • Zimmerer/Zimmerin
  • Holzbearbeitungsmechaniker/in
  • Parkettleger/in
  • Fachkraft fĂĽr Möbel-, KĂĽchen- und Umzugsservice

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen für Schreiner/innen?

Unabhängig davon, auf welche Art und Weise man den Abschluss als Schreiner/in erlangt hat, verfügt man zwar über eine solide Basis, sollte sich aber nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass das lebenslange Lernen in aller Munde ist, sollten ambitionierte Schreiner/innen regelmäßige Weiterbildungen als Selbstverständlichkeit betrachten.

Neben Seminaren stehen die folgenden Fortbildungen zur Auswahl:

  • Tischlermeister/in
  • Techniker/in – Holztechnik
  • Fertigungsplaner/in – Tischlerhandwerk
  • Fachbauleiter/in – Tischlerhandwerk
  • Betriebsmanager/in – Bau- und Holztechnik
  • Restaurator/in

Ein berufsbegleitendes Studium kann Schreinern ebenfalls zu einem Aufstieg auf der Karriereleiter verhelfen. Zum Beispiel im Rahmen eines Fernstudiums können diese neben dem Beruf Holztechnik, Innenarchitektur oder Produktdesign studieren.

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