IT-Umschulung

Anzeige

Eine IT-Umschulung führt Quereinsteiger in zwei Jahren zu einem anerkannten Ausbildungsberuf der Informationstechnik, etwa zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung oder Systemintegration. Bei einer beruflichen Umorientierung übernimmt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter über einen Bildungsgutschein in der Regel die kompletten Lehrgangskosten und sichert währenddessen den Lebensunterhalt. Wer digital affin ist und den Fachkräftemangel für einen Neustart nutzen möchte, findet in der IT ein breites Feld gefragter Berufe.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Eine IT-Umschulung dauert als verkürzte Umschulung meist zwei Jahre und endet mit der IHK-Abschlussprüfung im jeweiligen Ausbildungsberuf.
  • Gängige Zielberufe sind Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung oder Systemintegration, IT-Systemelektroniker und Kaufleute für Digitalisierungsmanagement.
  • Über einen Bildungsgutschein trägt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter bei AZAV-zugelassenen Anbietern die vollen Lehrgangskosten von rund 3.000 bis 12.000 Euro.
  • Formale Zugangsvoraussetzung ist keine bestimmte Vorbildung; wichtig sind IT-Affinität, logisches Denken und meist ein abgeschlossener Erstberuf oder mehrjährige Berufserfahrung.
  • Passende Anbieter finden sich über KURSNET, die Weiterbildungsdatenbank der Bundesagentur für Arbeit.
2 JahreDauerVollzeit / je nach Lehrgang
ALG läuft weiterWährend der MaßnahmeLebensunterhalt gesichert
IHK-AbschlussAbschlussAnerkannte Qualifikation
BildungsgutscheinFörderung§ 81 SGB III, AZAV-Träger

Im Rahmen eines Berufswechsels geht es darum, mithilfe einer Umschulung die Basis für einen aussichtsreichen beruflichen Neustart zu schaffen. IT-Umschulungen sind daher besonders naheliegend, denn die Digitalisierung schreitet voran und sorgt für einen grundlegenden Wandel in der Arbeitswelt. Ohne moderne Technik geht heutzutage nichts mehr. Vor allem Fachkräfte aus der IT werden daher dringend gebraucht und voraussichtlich noch an Bedeutung gewinnen.

All diejenigen, die sich den digitalen Wandel zunutze machen möchten, sollten eine IT-Umschulung ins Auge fassen. Diesbezüglich existiert allerdings eine nicht zu verachtende Vielfalt. Eine vorherige Recherche ist daher unerlässlich und verschafft angehenden Umschülern Klarheit. Gegebenenfalls kann ein Termin bei der Agentur für Arbeit auch hilfreich sein, um sich einen Überblick über die Umschulungsmöglichkeiten in der IT zu verschaffen. Einen guten Einstieg bietet auch die Übersicht zur Umschulung über das Arbeitsamt.

Anzeige

Umschulung oder Weiterbildung per Fernstudium

Viele Umschulungen und Weiterbildungen lassen sich flexibel per Fernstudium absolvieren - bei Förderung bis zu 100 Prozent über den Bildungsgutschein. Fordern Sie kostenloses Infomaterial direkt bei den Anbietern an und vergleichen Sie in Ruhe: Die Lehrgänge unterscheiden sich in Dauer, Service und Preis.

Fernakademie für Erwachsenenbildung

Staatlich zugelassen (ZFU) · Klett-Gruppe

  • Über 100 Fernlehrgänge zur Wahl
  • 4 Wochen kostenloses Probestudium
  • Berufsbegleitend von zu Hause lernen
Infomaterial bestellen

Kostenlos · Unverbindlich

ILS Institut für Lernsysteme

Staatlich zugelassen (ZFU) · größte Fernschule

  • Deutschlands größte Fernschule
  • 4 Wochen kostenloses Probestudium
  • Über 200 Fernkurse im Angebot
Infomaterial bestellen

Kostenlos · Unverbindlich

Die vorgestellten Fernschulen sind Werbepartner. Wenn Sie über einen dieser Links Infomaterial anfordern, erhalten wir unter Umständen eine Provision - für Sie bleibt es kostenlos und unverbindlich.

Inhaltsverzeichnis

Umschüler bei der IT-Umschulung am Computer während der Anwendungsentwicklung

Berufsfeld IT: Berufsaussichten und Verdienstmöglichkeiten

Die Abkürzung IT steht für Informationstechnik und beschreibt ein facettenreiches Berufsfeld, das sich der elektronischen Datenverarbeitung widmet. IT-Fachkräfte kümmern sich um Hardware und Software und übernehmen zudem vielfach eine beratende Funktion. Ihre konkreten Aufgaben variieren je nach Beruf und Einsatzbereich.

Fakt ist allerdings, dass Fachkräfte aus der IT auf keine bestimmte Branche festgelegt sind, sondern nahezu überall Beschäftigungsmöglichkeiten vorfinden. Dies liegt daran, dass die moderne IT allgegenwärtig ist und somit sehr gute Berufsaussichten für versierte Fachkräfte bietet. Ob Industrie, Handel, Verwaltung, Gesundheitswesen oder Behörden: Nahezu jede Organisation ist auf funktionierende IT-Systeme angewiesen.

Die Verdienstmöglichkeiten in der IT lassen sich grundsätzlich als gut beschreiben. Wer als IT-Fachkraft Karriere macht, kann ein ansehnliches Gehalt erwirtschaften. Konkrete Angaben lassen sich aufgrund der unterschiedlichen Berufsbilder allerdings nur als Richtwert machen: Einsteiger nach einer Umschulung starten je nach Region und Branche häufig bei rund 2.800 bis 3.400 Euro brutto im Monat, mit Berufserfahrung und Spezialisierung sind deutlich höhere Gehälter erreichbar.


Möglichkeiten für IT-Umschulungen

Wer ernsthaft an einer IT-Umschulung interessiert ist und seine Möglichkeiten ausloten möchte, tut gut daran, sich zunächst mit den anerkannten Ausbildungsberufen im IT-Bereich zu befassen.

Hier sind vor allem die folgenden Berufsbilder zu nennen:

Neben einer Ausbildung kann auch eine Umschulung zum entsprechenden Berufsabschluss führen. Wer bislang einen anderen Beruf ausgeübt hat, kann sich somit mit einer der genannten Umschulungen neue Perspektiven sichern und einen vielversprechenden Berufswechsel vollziehen. Besonders gefragt sind die beiden Fachrichtungen des Fachinformatikers sowie die Umschulung zum IT-Systemelektroniker.

Voraussetzungen, Dauer und Kosten

Die Inhalte von IT-Umschulungen können aufgrund der verschiedenen Berufsbilder in der IT sehr variieren. Dies gilt auch für die Rahmenbedingungen, wobei hier durchaus allgemeingültige Aussagen getroffen werden können.

Angehende Umschüler/innen sollten zwar stets sorgfältig und zielgerichtet recherchieren, aber in der Regel lassen sich die grundlegenden Konditionen einer IT-Umschulung folgendermaßen zusammenfassen.


So funktioniert die Finanzierung einer IT-Umschulung

In Anbetracht der hohen Kosten einer außerbetrieblichen IT-Umschulung stellt sich schnell die Frage nach der Finanzierung dieses Vorhabens. Es ist außerdem zu bedenken, dass eine Umschulung in Vollzeit keinen Freiraum für einen parallelen Job lässt. Dementsprechend müssen nicht nur die Lehrgangsgebühren, sondern auch die laufenden Lebenshaltungskosten finanziert werden.

Hier kommt die Agentur für Arbeit ins Spiel, die Arbeitssuchenden und von Arbeitslosigkeit bedrohten Menschen finanziell unter die Arme greifen kann. Die Finanzierung der IT-Umschulung setzt sich dann aus einem Bildungsgutschein für die Lehrgangskosten und Leistungen zum Lebensunterhalt zusammen. Voraussetzung ist, dass der Anbieter nach der AZAV zugelassen ist. Mehr dazu unter Umschulung mit Bildungsgutschein.


Weiterbildungsmöglichkeiten nach einer IT-Umschulung

Insbesondere in der IT ist das lebenslange Lernen von größter Bedeutung. Immer wieder neue Innovationen und die Vielfalt an Technologien sorgen dafür, dass IT-Fachkräfte regelmäßig an Weiterbildungen teilnehmen. Wer am Ball bleibt, sichert seine Beschäftigungsfähigkeit und eröffnet sich zusätzliche Aufstiegschancen.

Nach einer IT-Umschulung ist es daher wichtig, die Weiterbildungsmöglichkeiten zu kennen und zu nutzen. Ein systematischer Überblick findet sich im Bereich Weiterbildung über das Arbeitsamt.

Seminare und Kurse sind ein guter Anfang und vermitteln spezielles Wissen zu beispielsweise Programmiersprachen, Netzwerktechnik, IT-Sicherheit oder der IT-Beratung. Echte Fortbildungen gibt es ebenfalls, so dass es möglich ist, einen höheren beruflichen Abschluss zu erlangen. Hier sind vor allem die folgenden Qualifikationen zu nennen:

Darüber hinaus kann man im Anschluss an eine IT-Umschulung studieren.

Ein berufsbegleitendes Studium eignet sich besonders gut zu Weiterbildungszwecken und kann beispielsweise in einer der folgenden Disziplinen zum Bachelor oder Master führen:


Anzeige

Alternativen zu einer Umschulung in der IT

Die stetige Präsenz moderner IT sorgt dafür, dass eine entsprechende Umschulung stets eine gute Wahl ist und sehr gute Perspektiven bietet. Wer sich damit aber nicht identifizieren kann, sollte nach Ausweichmöglichkeiten suchen. Als Alternativen zu IT-Umschulungen bieten sich beispielsweise Weiterbildungen aus dem IT-Bereich an.

Diese sorgen für keinen beruflichen Neubeginn, sondern ergänzen die vorhandene Fachkompetenz um IT-Kenntnisse. Wenn es jedoch eine Umschulung sein soll, kommen auch Qualifizierungen aus dem technischen oder kaufmännischen Bereich in Betracht. Wer im kreativen Feld arbeiten möchte, findet mit der Umschulung zum Mediengestalter eine gestalterisch geprägte Alternative mit digitalem Schwerpunkt.


So läuft eine IT-Umschulung ab

Eine IT-Umschulung folgt in ihrem Aufbau der jeweiligen Ausbildungsordnung des Zielberufs, wird zeitlich jedoch verdichtet. Statt der üblichen drei Ausbildungsjahre erstreckt sich die Umschulung meist über 24 Monate. In dieser Zeit werden dieselben Lernfelder vermittelt wie in der regulären Ausbildung, allerdings in einem strafferen Takt und mit Rücksicht darauf, dass Umschüler bereits Berufserfahrung und Lebenspraxis mitbringen.

Grundsätzlich sind zwei Wege verbreitet. Bei der schulischen Umschulung findet der Unterricht bei einem Bildungsträger statt und wird durch Betriebspraktika ergänzt, die den Praxisbezug sicherstellen. Bei der betrieblichen Umschulung lernen die Teilnehmenden dagegen von Anfang an überwiegend im Unternehmen, ähnlich einer klassischen Ausbildung. Für Quereinsteiger, die über die Agentur für Arbeit gefördert werden, ist die schulische Variante mit Praktikumsphasen der häufigste Fall.

Inhaltlich stehen je nach Fachrichtung Programmierung und Anwendungsentwicklung, Netzwerk- und Systemadministration, Datenbanken, IT-Sicherheit sowie Projekt- und Kundenmanagement im Mittelpunkt. Am Ende steht die Abschlussprüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK), die in einen schriftlichen und einen praktischen Teil gegliedert ist. Wer sie besteht, erhält denselben anerkannten Berufsabschluss wie ein regulär Ausgebildeter.

So läuft die IHK-Abschlussprüfung ab

Die IHK-Abschlussprüfung besteht in den IT-Berufen aus mehreren Teilen. Der schriftliche Teil prüft in mehreren Bereichen Fachwissen, etwa zu Anwendungsentwicklung oder Systemintegration sowie zu Wirtschafts- und Sozialkunde. Der praktische Teil umfasst in den neu geordneten IT-Berufen eine betriebliche Projektarbeit mit Dokumentation und einem anschließenden Fachgespräch, in dem die Prüflinge ihr Vorgehen erläutern. Diese Prüfungsstruktur stellt sicher, dass Absolventen einer Umschulung dieselben Anforderungen erfüllen wie Auszubildende im klassischen dualen System.


Berufsalltag und Arbeitsmarkt in der IT

Der Berufsalltag in der IT hängt stark vom gewählten Beruf ab. Ein Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung entwirft, programmiert und testet Software, dokumentiert seine Arbeit und stimmt sich eng mit Fachabteilungen ab. In der Systemintegration liegt der Schwerpunkt dagegen auf dem Aufbau und der Betreuung von Netzwerken, Servern und Endgeräten sowie auf der Beratung und Unterstützung der Anwender. Kaufleute für Digitalisierungsmanagement wiederum verbinden IT-Wissen mit betriebswirtschaftlichen Aufgaben und begleiten Digitalisierungsprojekte.

Gemeinsam ist den meisten IT-Berufen die Arbeit im Team, ein hoher Anteil an Bildschirmtätigkeit sowie die Notwendigkeit, sich fortlaufend in neue Technologien einzuarbeiten. Viele Stellen lassen sich zumindest teilweise im Homeoffice ausüben, was die IT für Menschen mit Betreuungspflichten oder eingeschränkter Mobilität attraktiv macht.

Der Arbeitsmarkt ist für qualifizierte IT-Fachkräfte günstig. Der Fachkräftemangel im IT-Bereich ist seit Jahren spürbar, und offene Stellen bleiben oft lange unbesetzt. Für Umschüler bedeutet das gute Übernahme- und Einstellungschancen, sofern sie die Umschulung erfolgreich abschließen und bereit sind, sich weiter zu spezialisieren. Konkrete Stellenangebote und passende Bildungsanbieter lassen sich über die Jobbörse und die Weiterbildungsdatenbank KURSNET der Bundesagentur für Arbeit recherchieren.

Ein Vorteil des Berufsfelds ist seine Vielseitigkeit: Wer sich nach einigen Jahren umorientieren möchte, kann innerhalb der IT wechseln, ohne den Beruf komplett aufzugeben. Aus der Systemadministration führt der Weg beispielsweise in die IT-Sicherheit, aus der Anwendungsentwicklung in die Bereiche Datenanalyse, Cloud oder Softwarearchitektur. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit als IT-Dienstleister oder Freelancer ist möglich. Diese Durchlässigkeit macht eine IT-Umschulung zu einer soliden Grundlage für eine langfristige berufliche Entwicklung und nicht nur zu einem einmaligen Neustart.


Häufige Fragen zur IT-Umschulung

Wie lange dauert eine IT-Umschulung?
Eine IT-Umschulung dauert in der Regel zwei Jahre in Vollzeit und ist damit gegenüber der dreijährigen Erstausbildung verkürzt. In Teilzeit kann sich die Dauer entsprechend verlängern. Die Umschulung endet mit der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer im jeweiligen IT-Beruf.

Welche Voraussetzungen brauche ich für eine IT-Umschulung?
Eine bestimmte Vorbildung ist nicht vorgeschrieben. Verlangt werden meist ein abgeschlossener Erstberuf oder mehrjährige Berufserfahrung sowie eine ausgeprägte IT-Affinität. Wichtig sind logisches Denkvermögen, Sorgfalt und die Bereitschaft, sich ständig in neue Technologien einzuarbeiten. Über die Förderfähigkeit entscheidet die Agentur für Arbeit im Einzelfall.

Zahlt das Arbeitsamt die IT-Umschulung?
Ja, bei entsprechender Voraussetzung übernimmt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter über einen Bildungsgutschein die vollen Lehrgangskosten bei einem AZAV-zugelassenen Anbieter. Zusätzlich wird während der Umschulung der Lebensunterhalt gesichert. Ein Rechtsanspruch besteht nicht; die Entscheidung trifft die zuständige Beratungsfachkraft.

Welche IT-Berufe eignen sich für eine Umschulung?
Besonders gefragt sind die Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und Systemintegration, IT-Systemelektroniker sowie Kaufleute für Digitalisierungsmanagement und für IT-Systemmanagement. Welcher Beruf passt, hängt von den eigenen Neigungen ab: Anwendungsentwicklung ist programmierlastig, die Systemintegration technisch-organisatorisch geprägt.

Lohnt sich eine IT-Umschulung mit über 40 oder 50?
Ja, das Alter ist selten ein Hindernis. Angesichts des Fachkräftemangels sind Arbeitgeber auf gut ausgebildete Quereinsteiger angewiesen, und Berufs- sowie Lebenserfahrung sind in vielen IT-Rollen von Vorteil. Entscheidend sind Motivation, Lernbereitschaft und ein realistischer Blick auf den späteren Einstieg. Eine Beratung bei der Agentur für Arbeit klärt die individuellen Chancen.

Wie finde ich einen anerkannten Anbieter für die IT-Umschulung?
Anerkannte Anbieter sind nach der AZAV zertifiziert und damit förderfähig. Am zuverlässigsten findet man sie über KURSNET, die Weiterbildungsdatenbank der Bundesagentur für Arbeit. Dort lassen sich Umschulungen nach Beruf, Ort und Beginn filtern. Die eigene Beratungsfachkraft der Agentur für Arbeit unterstützt zusätzlich bei der Auswahl.
Ist ein Quereinstieg in die IT auch ohne technische Vorkenntnisse moeglich?
Ein Quereinstieg in die IT setzt formal keine bestimmte Vorbildung voraus, sodass auch Menschen aus fachfremden Berufen den Weg in den Bereich IT finden. Wichtiger als Vorwissen sind ein grundlegendes technisches Verstaendnis, logisches Denken und Freude an digitaler Vernetzung. Diese Grundlagen werden waehrend der Umschulung im IT-Bereich systematisch aufgebaut, sodass Sie sich Schritt fuer Schritt in die Fachthemen einarbeiten.
Welche Foerdermoeglichkeiten gibt es neben dem Bildungsgutschein?
Die zentrale Foerderung fuer eine IT Umschulung laeuft ueber den Bildungsgutschein der Agentur fuer Arbeit oder des Jobcenters, mit dem die Lehrgangskosten bei einem zugelassenen Traeger uebernommen werden. Ob darueber hinaus weitere Foerdermoeglichkeiten fuer Sie in Frage kommen, haengt von Ihrer persoenlichen Situation ab. Ein Beratungstermin bei der Arbeitsagentur schafft hier Klarheit, weil dort geprueft wird, welche Leistungen zu Ihrem Fall passen.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende der Umschulung?
Am Ende der Umschulung steht in der Regel die IHK-Abschlusspruefung im jeweiligen Ausbildungsberuf, etwa zum Fachinformatiker fuer Anwendungsentwicklung oder Systemintegration. Sie erhalten damit einen anerkannten Berufsabschluss, der einer regulaeren Ausbildung gleichgestellt ist. Der Unterschied zwischen Ausbildung oder Umschulung liegt vor allem in der Dauer, denn als Umschueler erwerben Sie das Zertifikat in verkuerzter Zeit und gelten anschliessend als gut ausgebildete Fachkraft im Bereich IT.