Informationsportal rund um die Thematik Arbeitslosigkeit, Jobsuche und Weiterbildungsmöglichkeiten. Diese Website ist keine offizielle Website einer Arbeitsagentur oder einer anderen Behörde. mehr...

Umschulung Fahrdienstleiter - Quereinstieg ĂĽber das Arbeitsamt

Das Wichtigste in KĂĽrze

  • Dauer: Die Umschulung zum Fahrdienstleiter (Zugverkehrssteuerer) dauert je nach Anbieter rund 6 bis 12 Monate in Vollzeit.
  • Kosten: Bei betrieblichen Programmen der Eisenbahnunternehmen fallen fĂĽr Teilnehmende keine LehrgangsgebĂĽhren an, häufig gibt es bereits während der Qualifizierung eine VergĂĽtung.
  • Förderung: Ăśber einen Bildungsgutschein nach § 81 SGB III kann die Agentur fĂĽr Arbeit die Kosten bei zugelassenen, AZAV-zertifizierten Bildungsträgern ĂĽbernehmen.
  • Voraussetzungen: Mindestens Hauptschulabschluss, abgeschlossene Berufsausbildung, gute Deutschkenntnisse, Schichtdienst-Bereitschaft sowie eine bestandene Eignungsuntersuchung.
  • Verdienst: Das Bruttojahresgehalt bewegt sich meist zwischen rund 30.000 und 50.000 Euro, abhängig von Region, Tarif und Verantwortungsbereich.

Menschen, die schon in ihrer Kindheit den Berufswunsch Lokführer/in oder Eisenbahner/in entwickelt, dann aber einen anderen Weg eingeschlagen haben, können einen beruflichen Neuanfang für eine Umschulung zum/zur Fahrdienstleiter/in nutzen. So sichern sie sich neue Perspektiven im zukunftssicheren Schienenverkehr, auch wenn sie im alten Job wenig Aufstiegschancen hatten.

Wer per Umschulung Fahrdienstleiter/in werden möchte, sollte sich Zeit für den Entscheidungsprozess nehmen und vorab einen gewissen Rechercheaufwand betreiben. Nur so gewinnt man einen realistischen Eindruck und kann die richtigen Weichen für den Quereinstieg im Schienenverkehr stellen. Die Agentur für Arbeit ist dabei gerne behilflich und bietet zunächst eine ausführliche Beratung rund um den Neuanfang als Fahrdienstleiter/in.

Umschulung zum Fahrdienstleiter - Quereinstieg als Zugverkehrssteuerer ĂĽber das Arbeitsamt

Berufsbild Fahrdienstleiter/in - Aufgaben und Verdienst

Als Fahrdienstleiter/in - im offiziellen Ausbildungsberuf auch Zugverkehrssteuerer/in genannt - koordiniert man den Schienenverkehr und stellt Fahrstraßen, Signale und Weichen so, dass Züge sicher und pünktlich fahren können. Die Sicherheit des Zugverkehrs liegt damit maßgeblich in der Verantwortung der Fahrdienstleiter/innen, die zugleich auf einen wirtschaftlichen und reibungslosen Betriebsablauf achten.

Überall dort, wo Schienenverkehr stattfindet, sind Fahrdienstleiter/innen gefragt. Die Deutsche Bahn sowie zahlreiche Eisenbahn- und Verkehrsunternehmen kommen als Arbeitgeber in Betracht und eröffnen ambitionierten Quereinsteigern interessante Karrierechancen. Gearbeitet wird in Stellwerken oder in modernen Betriebszentralen, aus denen große Streckenabschnitte digital überwacht werden.

Die Verdienstmöglichkeiten sind ein weiterer Pluspunkt. Je nach Verantwortungsbereich, Erfahrung, Tarif und Region kann die Einkommenssituation zwar variieren, im Allgemeinen bewegt sich das durchschnittliche Bruttojahresgehalt aber zwischen rund 30.000 Euro und 50.000 Euro. Hinzu kommen häufig Zuschläge für Schicht-, Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit.

Umschulung per Fernstudium - bis zu 100% gefördert vom Arbeitsamt

Bei all unseren Fernschulen haben Sie die Möglichkeit, ein kostenloses vierwöchiges Probestudium zu absolvieren. So können Sie schon im Vorfeld ganz unverbindlich testen, ob das ausgewählte Fernstudium zu Ihnen passt und Sie die richtige Fernschule und den perfekten Studiengang für sich ausgesucht haben.

Doch die Wahl fällt oft schwer, denn insbesondere hinsichtlich Dauer, Kosten und Studieninhalte unterscheiden sich die Studiengänge meist zum Teil erheblich. Nutzen Sie daher die Möglichkeit und vergleichen Sie die Studienführer der Fernschulen untereinander. So haben Sie alle relevanten Informationen auf einen Blick vorliegen und können sich in Ruhe entscheiden.

Fordern Sie dazu gleich jetzt kostenlos und unverbindlich die NEUEN StudienfĂĽhrer 2025 bei den folgenden Fernschulen an:

 

Informationsmaterial-anzufordern

 

Jetzt kostenlos BroschĂĽre anfordern und vergleichen!

NameFernschuleAbschlussQualitätZertifierter LehrgangStudienführer
SGDZertifikatInfomaterial bestellen
Fernakademie (FEB)ZertifikatInfomaterial bestellen
ILSZertifikatInfomaterial bestellen
LaudiusZertifikatInfomaterial bestellen

Der Weg zur Umschulung als Fahrdienstleiter/in

Wenn es um einen Quereinstieg als Fahrdienstleiter/in geht, ist eine Umschulung beziehungsweise eine betriebliche Qualifizierung ĂĽber ein Eisenbahnunternehmen die erste Wahl. Im Zuge des Lehrgangs werden die Teilnehmenden schrittweise an die Aufgaben der Fahrdienstleitung herangefĂĽhrt und sammeln parallel praktische Erfahrungen. Bei einer betrieblichen Umschulung ist zudem in der Regel eine Ăśbernahme vorgesehen, sodass einem Direkteinstieg nichts im Wege steht.

Die Qualifizierung kombiniert Theorie, Praxis und modernes Simulatortraining. So werden Umschüler/innen von Beginn an mit realen Arbeitsabläufen vertraut gemacht und entwickeln die nötige Sicherheit für die spätere verantwortungsvolle Tätigkeit im Stellwerk oder in der Betriebszentrale.

Voraussetzungen, Dauer und Kosten im Ăśberblick

Die Rahmenbedingungen der Fahrdienstleiter-Umschulung werden von den jeweiligen Anbietern vorgegeben und können daher unterschiedlich ausfallen. In der Regel werden Menschen mit mindestens qualifizierendem Hauptschulabschluss und einer abgeschlossenen Ausbildung - vorzugsweise im technischen oder gewerblichen Bereich - gerne genommen.

Weitere formale Voraussetzungen sind meist gute Deutschkenntnisse, da die Kommunikation im Schienenverkehr präzise und unmissverständlich erfolgen muss, ein Mindestalter von etwa 18 bis 20 Jahren, die Bereitschaft zum Schichtdienst sowie eine bestandene betriebsärztliche und psychologische Eignungsuntersuchung. Geprüft werden dabei unter anderem Seh- und Hörvermögen, Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsvermögen.

Die Umschulung dauert je nach Anbieter und Vorerfahrung zwischen sechs und zwölf Monaten in Vollzeit. Bei berufsbegleitenden Modellen verlängert sich die Ausbildungszeit entsprechend, da die Lerneinheiten auf einen größeren Zeitraum verteilt werden. Ein großer Vorteil der betrieblichen Umschulung liegt in der Kostenstruktur: Der Arbeitgeber übernimmt in der Regel die anfallenden Ausbildungskosten, und die Teilnehmenden erhalten häufig bereits vom ersten Tag an eine Vergütung. Wer die Qualifizierung dagegen über einen externen, AZAV-zugelassenen Bildungsträger absolviert, kann eine Förderung über die Agentur für Arbeit beantragen.

Persönliche Eignung für den Quereinstieg

Die formalen Voraussetzungen für die Teilnahme an einer Fahrdienstleiter-Umschulung halten sich in Grenzen und sind keine wirklichen Hürden. Das bedeutet aber nicht, dass es sich um einen Job für jedermann handelt. Wer einen erfolgreichen Quereinstieg vollziehen möchte, sollte auf die persönliche Eignung achten und diese selbstkritisch hinterfragen. Dabei geht es vor allem um die folgenden Eigenschaften:

  • Zuverlässigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Flexibilität
  • Belastbarkeit
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Organisationsgeschick
  • Einsatzbereitschaft

Wer darĂĽber hinaus mit einer abgeschlossenen Ausbildung beispielsweise als Kraftfahrzeugmechatroniker/in, Industriemechaniker/in oder Elektroniker/in aufwarten kann, hat besonders gute Chancen auf eine Qualifizierung zum/zur Fahrdienstleiter/in. Aber auch Bewerber/innen aus ganz anderen Berufsfeldern kommen zum Zug, wenn Eignung und Motivation stimmen.

Fördermöglichkeiten für die Fahrdienstleiter-Umschulung
Im Gegensatz zu vielen anderen Umschulungen kommt die Qualifizierung als Fahrdienstleiter/in häufig als vergütete betriebliche Ausbildung daher. Hohe Lehrgangskosten sind in diesem Fall nicht zu befürchten. Wer die Umschulung dagegen über einen externen, AZAV-zugelassenen Bildungsträger macht oder arbeitslos beziehungsweise von Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann die Kostenübernahme per Bildungsgutschein nach § 81 SGB III bei der Agentur für Arbeit beantragen. Ergänzend lässt sich der Lebensunterhalt während der Qualifizierung absichern.

Fördermöglichkeiten durch das Arbeitsamt

Wenn Sie arbeitslos sind oder von Arbeitslosigkeit bedroht werden, kann die Agentur für Arbeit eine Umschulung zum Fahrdienstleiter nach § 81 SGB III fördern, sofern die Maßnahme Ihren Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt sicherstellt. Die Förderung erfolgt über einen Bildungsgutschein, der die Kostenübernahme für die Umschulung bei einem zugelassenen, AZAV-zertifizierten Bildungsträger regelt. Passende Anbieter finden Sie über das Portal KURSNET der Bundesagentur für Arbeit.

Bei rein betrieblichen Programmen der Eisenbahnunternehmen wird eine externe Förderung durch das Arbeitsamt oft überflüssig, da die Arbeitgeber sowohl die Ausbildungskosten als auch die Vergütung während der Umschulung übernehmen. Das ist für Umschüler/innen eine besonders attraktive Variante, da sie von Beginn an finanziell abgesichert sind und nach erfolgreichem Abschluss meist gute Übernahmechancen haben. Ob Bildungsgutschein oder betriebliches Programm die bessere Wahl ist, lässt sich am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch klären. Einen Überblick über weitere Fördermöglichkeiten bietet auch unsere Übersicht zur Weiterbildung über das Arbeitsamt.

Alternativen und verwandte Umschulungsberufe

Der Quereinstieg als Fahrdienstleiter/in wirkt ĂĽberaus vielversprechend, das bedeutet aber nicht, dass es nicht auch interessante Umschulungsalternativen geben kann. Wer sich fĂĽr den Bereich Verkehr und Logistik interessiert, kann unter anderem folgende Berufe in Betracht ziehen:

Einen vollständigen Überblick über weitere geförderte Berufswechsel bietet unsere Übersicht der Umschulungen über das Arbeitsamt. Indem man auch diese Optionen berücksichtigt, sichert man sich eine größtmögliche Auswahl und kann eine individuelle Entscheidung unter Berücksichtigung der persönlichen Wünsche und der Lage auf dem Arbeitsmarkt treffen. Wer sich noch unsicher ist, kann den Beratungstermin bei der Agentur für Arbeit zur Entscheidungsfindung nutzen.

Der Berufsalltag als Fahrdienstleiter/in

Der Arbeitsplatz einer Fahrdienstleiterin oder eines Fahrdienstleiters ist das Stellwerk oder die Betriebszentrale. Von dort aus wird der Zugverkehr auf einem oder mehreren Streckenabschnitten überwacht und gesteuert. Zu den Kernaufgaben gehört es, Fahrstraßen einzustellen, Signale und Weichen zu bedienen, Zugfahrten freizugeben und im Störungsfall schnell und besonnen zu reagieren. Fällt ein Zug aus oder kommt es zu einer Verspätung, sorgen Fahrdienstleiter/innen dafür, dass der Betrieb möglichst reibungslos weiterläuft.

Ein wesentlicher Teil des Alltags besteht aus präziser Kommunikation. Fahrdienstleiter/innen stehen ständig in Kontakt mit Triebfahrzeugführern, benachbarten Stellwerken, der Leitstelle und dem Wartungspersonal. Klare Absprachen und ein kühler Kopf sind hier entscheidend, denn Fehler können die Sicherheit gefährden. Da der Zugverkehr rund um die Uhr läuft, ist der Beruf typischerweise mit Schicht-, Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit verbunden. Wer damit gut umgehen kann, findet in dem Beruf eine abwechslungsreiche und sinnstiftende Tätigkeit mit hoher Verantwortung.

So läuft die Abschlussprüfung ab

Am Ende der Qualifizierung steht eine Prüfung, in der die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten nachgewiesen werden. Sie besteht in der Regel aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil werden unter anderem Kenntnisse zu Signalen, Fahrdienstvorschriften, Betriebsabläufen sowie zu Sicherheits- und Notfallregelungen abgefragt. Diese Regeln sind bundesweit in der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung und den zugehörigen Richtlinien verankert.

Der praktische Teil findet häufig am Simulator oder direkt im Stellwerk statt. Hier zeigen die angehenden Fahrdienstleiter/innen, dass sie Fahrstraßen sicher einstellen, den Zugverkehr koordinieren und auf Störungen richtig reagieren können. Erst nach bestandener Prüfung dürfen Fahrdienstleiter/innen eigenverantwortlich Dienst tun. Auch danach sind regelmäßige Fortbildungen und wiederkehrende Eignungsuntersuchungen verpflichtend, um die hohen Sicherheitsstandards im Schienenverkehr dauerhaft zu gewährleisten.

Berufsaussichten und Arbeitsmarkt

Die Berufsaussichten für Fahrdienstleiter/innen sind gut. Der Schienenverkehr soll im Rahmen der Verkehrs- und Klimaziele deutlich ausgebaut werden, gleichzeitig gehen in den kommenden Jahren viele erfahrene Beschäftigte in den Ruhestand. Dadurch besteht ein anhaltender Bedarf an qualifiziertem Betriebspersonal, was die Chancen für Quereinsteiger/innen zusätzlich verbessert.

Für Umschüler/innen bedeutet das gute Übernahmechancen und in der Regel unbefristete Anstellungsverhältnisse nach erfolgreichem Abschluss. Da es sich um einen sicherheitsrelevanten Beruf mit tariflicher Bindung handelt, ist die Beschäftigung vergleichsweise krisenfest. Wer Bereitschaft zum Schichtdienst mitbringt und Verantwortung übernehmen möchte, findet als Fahrdienstleiter/in eine langfristige und stabile berufliche Perspektive.

Weiterbildungen und Studium fĂĽr Fahrdienstleiter/innen

Nach einer Ausbildung, Umschulung oder anderen Qualifizierung zum/zur Fahrdienstleiter/in ist das Ende der Fahnenstange längst noch nicht erreicht. Wer eine nachhaltige Karriere anstrebt, sollte sich regelmäßig weiterbilden. Zunächst bieten sich Seminare und Kurse an, die sich beispielsweise der Arbeitssicherheit und dem Schienenverkehr widmen.

Eine Aufstiegsfortbildung kommt ebenfalls in Betracht und stellt zum Beispiel folgende AbschlĂĽsse in Aussicht:

  • Techniker/in - Verkehrstechnik
  • Meister/in - Bahnverkehr
  • Fachwirt/in - Bahnbetrieb
  • Fachwirt/in - GĂĽterverkehr und Logistik

Wer zusätzlich einen Hochschulabschluss anstrebt, für den ist ein Studium neben dem Beruf eine gute Lösung. Per Fernstudium oder anderem Teilzeitstudium kann man mit dem Ziel Bachelor oder Master studieren und so die Aufstiegschancen erheblich verbessern. Besonders geeignet sind folgende Fächer:

  • Verkehrsingenieurwesen
  • Logistik
  • Mechatronik
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Verkehrsmanagement

Häufige Fragen zur Umschulung Fahrdienstleiter

Was kostet die Umschulung zum Fahrdienstleiter?
Bei betrieblichen Programmen der Eisenbahnunternehmen fallen für Teilnehmende in der Regel keine Lehrgangsgebühren an, häufig wird sogar von Beginn an eine Vergütung gezahlt. Bei einer Umschulung über einen externen, AZAV-zugelassenen Bildungsträger können Kosten entstehen, die sich jedoch über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit vollständig abdecken lassen.
Wie lange dauert die Umschulung zum Fahrdienstleiter?
Die Umschulung dauert je nach Anbieter und Vorerfahrung in der Regel sechs bis zwölf Monate in Vollzeit. Berufsbegleitende Modelle erstrecken sich über einen längeren Zeitraum, da die Lerneinheiten auf mehr Zeit verteilt werden. Die Qualifizierung kombiniert Theorie, Praxis und Simulatortraining bis zur Abschlussprüfung.
Welche Voraussetzungen brauche ich fĂĽr die Fahrdienstleiter-Umschulung?
Verlangt werden meist ein Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung, gute Deutschkenntnisse, ein Mindestalter von etwa 18 bis 20 Jahren sowie die Bereitschaft zum Schichtdienst. Hinzu kommt eine betriebsärztliche und psychologische Eignungsuntersuchung, bei der unter anderem Seh- und Hörvermögen sowie Konzentrationsfähigkeit geprüft werden.
Ăśbernimmt das Arbeitsamt die Kosten der Umschulung?
Ja. Wer arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann bei der Agentur für Arbeit einen Bildungsgutschein nach § 81 SGB III beantragen. Damit übernimmt das Arbeitsamt die Kosten der Umschulung bei einem zugelassenen, AZAV-zertifizierten Bildungsträger. Bei rein betrieblichen Programmen ist eine externe Förderung meist nicht nötig.
Wie viel verdient man als Fahrdienstleiter?
Das Bruttojahresgehalt liegt meist zwischen rund 30.000 und 50.000 Euro und hängt von Region, Tarifvertrag, Erfahrung und Verantwortungsbereich ab. Hinzu kommen häufig Zuschläge für Schicht-, Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit. Schon während einer betrieblichen Umschulung wird in der Regel eine Vergütung gezahlt.
Ist Fahrdienstleiter ein sicherer Beruf mit Zukunft?
Ja. Der Schienenverkehr wird im Rahmen der Verkehrs- und Klimaziele ausgebaut, und viele erfahrene Beschäftigte gehen in den Ruhestand. Dadurch besteht ein anhaltend hoher Bedarf an Betriebspersonal. Für Quereinsteiger/innen bedeutet das gute Übernahmechancen, meist unbefristete Verträge und einen vergleichsweise krisenfesten Arbeitsplatz.
Achtung! Tipp aus der Redaktion

Menschen, die von einem Quereinstieg bei der Bahn träumen, haben oftmals eine Tätigkeit als Fahrdienstleiter/in im Sinn. Angehende Quereinsteiger/innen sollten nach passenden Umschulungen suchen und zudem den folgenden Tipp beherzigen.

Befassen Sie sich frĂĽhzeitig mit Jobangeboten fĂĽr Fahrdienstleiter/innen!

Bereits während der Entscheidungsfindung sollten angehende Fahrdienstleiter/innen passende Stellenangebote studieren. Für Bewerbungen ist es zwar noch zu früh, aber so lässt sich abschätzen, welche Jobs später warten. Zudem gibt es meist ein klares Anforderungsprofil, das wichtige Impulse für die Qualifizierung liefert.

Umschulung