Umschulung Heilpraktiker - Quereinstieg über das Arbeitsamt
Eine klassische Umschulung zum Heilpraktiker gibt es nicht, weil Heilpraktiker kein anerkannter Ausbildungsberuf ist. Der Weg in den Beruf führt über die amtsärztliche Überprüfung beim Gesundheitsamt. Vorbereitungslehrgänge an Heilpraktikerschulen ersetzen die fehlende Regelausbildung und machen fit für diese Prüfung. Nach bestandener Überprüfung erhält man die Heilpraktikererlaubnis und darf die Heilkunde ohne Approbation ausüben - meist in einer eigenen Praxis.
Die genauen Rahmenbedingungen und Perspektiven sollten Interessierte vorab sorgfältig recherchieren. Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Fakten zu Voraussetzungen, Ablauf, Kosten und Berufsaussichten der sogenannten Heilpraktiker-Umschulung.
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
- Heilpraktiker ist kein Ausbildungsberuf - deshalb gibt es keine klassische Umschulung, sondern nur Vorbereitungskurse auf die amtsärztliche Überprüfung.
- Voraussetzungen sind unter anderem ein Mindestalter von 25 Jahren, mindestens ein Hauptschulabschluss, gesundheitliche Eignung und ein einwandfreies Führungszeugnis.
- Die Prüfung wird beim örtlichen Gesundheitsamt abgelegt und umfasst einen schriftlichen und einen mündlichen Teil; die Prüfungsgebühr liegt je nach Amt oft bei rund 300 bis 600 Euro.
- Agentur für Arbeit und Rentenversicherung fördern die Vorbereitungskurse in der Regel nicht, da kein anerkannter Berufsabschluss entsteht.
- Die meisten Heilpraktiker arbeiten selbständig in eigener Praxis; feste Anstellungen sind selten, das Einkommen hängt stark vom Praxiserfolg ab.

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Inhaltsverzeichnis
- Berufsbild Heilpraktiker: Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten
- Der Weg in den Heilpraktikerberuf ohne klassische Umschulung
- Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Qualifizierung
- Persönliche Eignung für den Heilpraktikerberuf
- Die Anerkennung des Heilpraktikerabschlusses
- Lehrgänge und Anbieter im Überblick
- Fünf Tipps zur Vorbereitung
- So läuft die amtsärztliche Überprüfung ab
- Der Berufsalltag in der eigenen Praxis
- Berufsaussichten und Arbeitsmarkt
- Häufige Fragen zur Heilpraktiker-Umschulung
Berufsbild Heilpraktiker: Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten
Heilpraktiker/innen sind zwar keine Ärzte, üben die Heilkunde aber dennoch aus. Zumeist sind sie in einer eigenen Praxis tätig, weshalb Jobs für angestellte Heilpraktiker/innen eher Mangelware sind. Durch die Existenzgründung schaffen sich die meisten Heilpraktiker/innen einfach selbst ihren Arbeitsplatz. In der eigenen naturheilkundlichen Praxis setzen sie verschiedene alternativmedizinische oder naturheilkundliche Verfahren ein, um ihren Patienten zu einem besseren Wohlbefinden zu verhelfen.
Hier sind beispielsweise die folgenden Methoden zu nennen:
- Homöopathie
- Akupunktur
- Phytotherapie
- Bachblüten
- Traditionelle Chinesische Medizin
Da Heilpraktiker/innen selbständig tätig sind, erhalten sie auch kein festes Gehalt, was bei der Analyse der Verdienstmöglichkeiten zu beachten ist. Es kommt ganz darauf an, wie gut die eigene Praxis läuft. Grundsätzlich kann man als Heilpraktiker/in von beispielsweise 24.000 Euro bis 42.000 Euro brutto im Jahr ausgehen. Wer sich für weitere Gesundheitsberufe interessiert, findet einen Überblick im Bereich Umschulung im Gesundheitswesen.
Der Weg in den Heilpraktikerberuf ohne klassische Umschulung
Umschulungen kommen grundsätzlich nur in klassischen Ausbildungsberufen infrage und richten sich dann an Erwachsene, die den betreffenden Berufsabschluss nachholen möchten, um beruflich noch einmal neu zu starten. Da es keine Berufsausbildung zum Heilpraktiker gibt, erübrigt sich die Frage nach einer entsprechenden Umschulung. Einen Überblick über echte förderfähige Umschulungsberufe bietet der Ratgeber zur Umschulung über das Arbeitsamt.
Da die Qualifizierung als Heilpraktiker/in vielfach für einen beruflichen Neubeginn sorgt und den Teilnehmenden neue Perspektiven verschafft, ist aber dennoch vielfach von einer Umschulung die Rede. Genau genommen handelt es sich bei den angebotenen Lehrgängen aber um keine Heilpraktiker-Umschulungen, sondern um Vorbereitungskurse auf die amtsärztliche Überprüfung.
Im Zuge dessen werden die folgenden Themen behandelt, um die Lernenden für die Heilpraktikerprüfung fit zu machen:
- Berufskunde und Recht
- Bewegungsapparat
- Herz und Kreislauf
- Atemwege
- Verdauung und Stoffwechsel
- Hormone
- Haut
- Blut und Lymphsystem
- Psychologie
- Ernährung
- Nervensystem
- Infektionskrankheiten
- Erste Hilfe und Hygiene
- Existenzgründung
Voraussetzungen, Dauer und Kosten der Heilpraktiker-Qualifizierung
Eine vorgeschriebene Heilpraktikerausbildung existiert nicht, weshalb zumindest theoretisch auch eine Teilnahme an der Heilpraktikerprüfung ohne vorherigen Lehrgang möglich ist. Eine Umschulung ist somit kein Muss.
Im Gegenzug gelten allerdings die folgenden formalen Voraussetzungen:
- Mindestalter 25 Jahre
- mindestens Hauptschulabschluss
- gesundheitliche Eignung (Nachweis durch ärztliches Attest)
- sittliche Zuverlässigkeit (Nachweis durch ein polizeiliches Führungszeugnis)
In Ermangelung einer einheitlichen und vorgeschriebenen Regelausbildung können Dauer und Kosten sehr variabel sein. Vollzeitlehrgänge dauern häufig rund ein Jahr, berufsbegleitende Kurse in Teilzeit oder als Fernlehrgang meist zwei bis drei Jahre. Es kommt hier sehr auf den jeweiligen Lehrgang sowie den betreffenden Anbieter an. Pauschale Aussagen sind schwierig, weshalb Interessierte die Heilpraktikerschulen kontaktieren sollten, um sich dort über die Konditionen zu informieren. Dabei dürfen sie nicht vergessen, dass die Gesundheitsämter zusätzlich Prüfungsgebühren erheben, die je nach Amt oft bei rund 300 bis 600 Euro liegen.
Persönliche Eignung für den Heilpraktikerberuf
Wer die formalen Voraussetzungen für die Teilnahme an der amtsärztlichen Heilpraktikerprüfung erfüllt, kann diese auch in Angriff nehmen. Interessierte sollten allerdings ebenfalls ihre persönliche Eignung hinterfragen.
So sollten sie die folgenden Eigenschaften mitbringen, um den Anforderungen des Berufs langfristig gerecht werden zu können:
- medizinisches Interesse
- Offenheit
- Freude am Umgang mit Menschen
- Kommunikationsstärke
- Verantwortungsbewusstsein
- Organisationsgeschick
Zudem muss man für alternative Heilmethoden sowie die Naturmedizin offen sein und den Wunsch haben, Menschen mit Beschwerden zu helfen. Dabei müssen Heilpraktiker/innen natürlich ihre Grenzen kennen und sollten ihre Arbeit stets als Ergänzung der klassischen Schulmedizin sehen. Wer lieber in einem geregelten Gesundheitsberuf mit anerkanntem Abschluss arbeiten möchte, sollte etwa die Umschulung zum Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten prüfen.
Die Anerkennung des Heilpraktikerabschlusses
All diejenigen, die über eine Umschulung zum Heilpraktiker nachdenken, sollten wissen, dass es sich um keinen Ausbildungsberuf handelt. Nichtsdestotrotz ist die Bezeichnung in gewissem Maße geschützt, denn nur erfolgreiche Absolventen der amtsärztlichen Überprüfung dürfen sich Heilpraktiker/in nennen.
Folglich ist durchaus eine gewisse Anerkennung gegeben. Davon zeugt auch der Umstand, dass das Heilpraktikergesetz Heilpraktikern die Ausübung der Heilkunde ohne Approbation gestattet. Die staatliche Erlaubnis ist dazu aber zwingend erforderlich und dient gewissermaßen der Anerkennung als Heilpraktiker/in.
Lehrgänge und Anbieter im Überblick
Besteht der Wunsch, sich als Heilpraktiker eine Existenz aufzubauen, muss man grundsätzlich an keinem Kurs teilnehmen, sondern lediglich die amtsärztliche Überprüfung bestehen. Da diese aber mit einem hohen Anspruch einhergeht und die spätere Tätigkeit umfassende Kenntnisse erfordert, ist die Teilnahme an einem entsprechenden Lehrgang doch empfehlenswert.
Vielerorts existieren Heilpraktikerschulen, die Vorbereitungslehrgänge auf die Heilpraktikerprüfung durchführen. Wer eher dem E-Learning zugetan ist, kann an der einen oder anderen Fernschule fündig werden und somit einen Online-Kurs zum Heilpraktiker absolvieren. Einen breiteren Überblick über berufsbegleitende Qualifizierungen bietet der Ratgeber zur Weiterbildung über das Arbeitsamt.
An Anbietern mangelt es auf dem Gebiet der Heilpraktiker-Qualifizierung also nicht. Interessierte sollten bei verschiedenen Schulen vorstellig werden, sich beraten lassen und auch das Informationsmaterial anfordern. Dann kann man einen ausführlichen Vergleich durchführen und die richtige Basis für eine Laufbahn als Heilpraktiker/in schaffen.
Fünf Tipps zur Heilpraktiker-Umschulung
Wenn es um einen beruflichen Neustart als Heilpraktiker/in geht, müssen einige Dinge beachtet werden. Interessierte tun sich teilweise schwer, alle relevanten Informationen zusammenzutragen. Der Rechercheaufwand erscheint auf den ersten Blick enorm, aber wer diesen betreibt, kann sich vorab ein genaues Bild von der Heilpraktiker-Umschulung machen und so die richtige Entscheidung für die eigene berufliche Zukunft treffen.
Menschen, die sich noch in der Phase der Entscheidungsfindung befinden, sollten sich die folgenden Tipps zu Herzen nehmen. Auf diese Art und Weise können sie ihren Weg zur Heilpraktikererlaubnis besser planen und feststellen, ob dies die richtige Wahl für sie ist.
Nutzen Sie Prüfungsprotokolle zur Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung
Die Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung sollte nicht nur aus der bloßen Teilnahme an einem entsprechenden Lehrgang bestehen, denn sie erfordert auch Eigeninitiative. Besonders empfehlenswert ist es, online nach möglichst aktuellen Prüfungsprotokollen zu suchen.
Heilpraktikeranwärter/innen sollten dabei ein besonderes Augenmerk auf Erfahrungsberichte in Bezug auf das für sie zuständige Gesundheitsamt legen.
Nehmen Sie an einem Crashkurs zur Prüfungsvorbereitung teil
Der Besuch einer Heilpraktikerschule schafft eine solide Basis zur Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung. Zudem sollten Heilpraktikeranwärter/innen an einem Crashkurs teilnehmen. Unmittelbar vor der Prüfung werden sie im Zuge dessen intensiv auf die Prüfung vorbereitet. Einerseits werden die wesentlichen Inhalte noch einmal wiederholt, andererseits wird die Prüfungssituation durchgespielt.
Vergleichen Sie die verschiedenen Lehrgangsformen
Dass im Bereich der Heilpraktiker-Umschulung verschiedene Lehrgangsanbieter existieren, wird schnell deutlich. Interessierte sollten die Angebote genau vergleichen und sich einen Überblick über die Vorbereitungsmöglichkeiten auf die Heilpraktikerprüfung verschaffen. Dabei ist es auch wichtig zu wissen, dass verschiedene Lehrgangsformen zur Auswahl stehen.
Zu nennen sind hier die folgenden Optionen:
- Präsenzlehrgang in Vollzeit
- Abendkurs
- Fernstudium
- Wochenendlehrgang
- Teilzeitkurs
Unabhängig davon, ob man sich voll und ganz dem Quereinstieg als Heilpraktiker/in widmen möchte oder eine berufsbegleitende Ausbildung ins Auge fasst, lassen sich geeignete Lösungen finden.
Regeln Sie die Finanzierung der Heilpraktiker-Umschulung frühzeitig
Das Arbeitsamt oder die Rentenversicherung übernimmt die Kosten einer Heilpraktiker-Umschulung in der Regel nicht, weil kein anerkannter Berufsabschluss entsteht und der Beruf überwiegend in die Selbständigkeit führt. Daher ist es wichtig, dass angehende Heilpraktikeranwärter bereits vor der verbindlichen Anmeldung die Finanzierung regeln. Andernfalls stehen sie vor einem großen Problem, wenn sie sich vertraglich gebunden haben und die Gebühren nicht bezahlen können.
Idealerweise sind ausreichende Ersparnisse vorhanden, um die Kosten zu tragen. Zudem lassen sich die Anbieter vielfach auf eine Ratenzahlung ein. Wer eine berufsbegleitende Ausbildung absolviert, kann die monatliche Rate dann einfach vom Einkommen bezahlen. Ansonsten besteht noch die Möglichkeit, einen Kredit aufzunehmen, um sich die Heilpraktiker-Qualifizierung leisten zu können.
Tauschen Sie sich mit Heilpraktikern und Heilpraktikeranwärtern aus
Dass die Lehrgangsanbieter überaus positiv von ihren Bildungsangeboten und dem Beruf des Heilpraktikers sprechen, liegt in der Natur der Sache und ist nicht unbedingt objektiv. Interessierte tun daher gut daran, sich mit anderen Heilpraktikeranwärtern und Heilpraktikern auszutauschen. So erfahren sie nicht nur mehr über den Beruf und die Prüfung beim Gesundheitsamt, sondern erhalten auch Einblicke in die Qualifizierungsangebote verschiedener Heilpraktikerschulen.
So läuft die amtsärztliche Überprüfung ab
Kernstück auf dem Weg zum Heilpraktiker ist die Überprüfung durch das zuständige Gesundheitsamt. Sie soll sicherstellen, dass von der ausübenden Person keine Gefahr für die Volksgesundheit ausgeht. Geprüft wird kein bestimmtes Therapieverfahren, sondern medizinisches Grundlagenwissen und die Fähigkeit, gefährliche Krankheitsbilder zu erkennen und die eigenen Grenzen einzuhalten.
Die Überprüfung besteht in der Regel aus zwei Teilen. Der schriftliche Teil findet üblicherweise zweimal jährlich, meist im März und Oktober, statt und umfasst einen Fragenkatalog im Multiple-Choice-Format. Wer diesen besteht, wird zur mündlichen Überprüfung eingeladen. Dort führt eine Kommission ein Fachgespräch, in dem unter anderem Anatomie, Krankheitslehre, Diagnostik, Notfallsituationen sowie die rechtlichen Grenzen der Heilpraktikertätigkeit abgefragt werden.
Die Anforderungen sind hoch, und die Durchfallquoten liegen je nach Amt spürbar über denen mancher Ausbildungsprüfungen. Eine gründliche Vorbereitung über mehrere Monate ist deshalb dringend anzuraten. Nach bestandener Überprüfung stellt das Gesundheitsamt die Heilpraktikererlaubnis aus, die zur Ausübung der Heilkunde berechtigt.
Der Berufsalltag in der eigenen Praxis
Der Arbeitsalltag von Heilpraktiker/innen unterscheidet sich deutlich von dem angestellter Gesundheitsberufe. Da die meisten selbständig arbeiten, gehören neben der eigentlichen Behandlung auch unternehmerische Aufgaben dazu. Terminplanung, Buchhaltung, Abrechnung mit Selbstzahlern und privaten Kassen sowie Praxismarketing nehmen einen festen Platz im Wochenablauf ein.
In der Behandlung selbst führen Heilpraktiker/innen ausführliche Anamnesegespräche, erheben Befunde und wählen anschließend passende naturheilkundliche Verfahren aus. Anders als in der Schulmedizin nehmen sich viele bewusst mehr Zeit pro Patient, was von einem Teil der Klientel geschätzt wird. Wichtig ist dabei stets die verantwortungsvolle Einschätzung, wann eine Beschwerde in ärztliche Hände gehört.
Weil das Einkommen unmittelbar vom Praxiserfolg abhängt, sind gerade die ersten Jahre oft von Aufbauarbeit geprägt. Ein tragfähiger Patientenstamm entsteht selten über Nacht. Viele Berufsangehörige spezialisieren sich mit der Zeit auf bestimmte Verfahren oder Beschwerdebilder, um sich am Markt zu positionieren. Verwandte Tätigkeiten mit körpernaher Arbeit finden sich etwa in der Umschulung zum Masseur und medizinischen Bademeister.
Berufsaussichten und Arbeitsmarkt
Das Interesse an naturheilkundlichen und ergänzenden Behandlungsmethoden ist in den vergangenen Jahren stabil geblieben, und ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein sorgt für eine grundsätzliche Nachfrage. Gleichzeitig ist der Markt an vielen Orten gut besetzt, sodass der wirtschaftliche Erfolg stark von Standort, Spezialisierung und persönlichem Engagement abhängt.
Feste Anstellungen sind die Ausnahme. Sie finden sich am ehesten in größeren Praxisgemeinschaften, Wellness- und Gesundheitszentren oder bei spezialisierten Kliniken. Der Regelfall bleibt jedoch die Selbständigkeit, häufig zunächst in Teilzeit neben einem bestehenden Beruf, um das finanzielle Risiko zu begrenzen.
Realistisch sollten angehende Heilpraktiker/innen einplanen, dass sich ein auskömmliches Einkommen erst mit einem etablierten Patientenstamm einstellt. Wer betriebswirtschaftlich denkt, sich fachlich fortbildet und eine klare Positionierung entwickelt, hat gute Chancen, langfristig eine tragfähige Praxis aufzubauen. Für den Vergleich mit anderen anerkannten Gesundheitsberufen lohnt ein Blick auf das gesamte Berufsfeld Gesundheitswesen.
Häufige Fragen zur Heilpraktiker-Umschulung
Gibt es eine offizielle Umschulung zum Heilpraktiker?
Welche Voraussetzungen muss ich für die Heilpraktikerprüfung erfüllen?
Was kostet der Weg zum Heilpraktiker?
Übernimmt das Arbeitsamt die Kosten der Heilpraktiker-Ausbildung?
Wie lange dauert die Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung?
Kann ich als Heilpraktiker angestellt arbeiten?
Heilpraktikeranwärter/innen träumen von einem beruflichen Neuanfang und fassen vielfach die Gründung einer eigenen Naturheilpraxis ins Auge. Zunächst müssen sie natürlich die Heilpraktikererlaubnis erlangen, um dann die nächsten Schritte gehen zu können.
Damit die zweite Karriere als Heilpraktiker/in ein Erfolg wird, gibt es nachfolgend noch einen passenden Tipp aus unserer Redaktion.
Denken Sie über eine berufsbegleitende Existenzgründung als Heilpraktiker/in nach
Eine berufsbegleitende Ausbildung in Teilzeit ist in Zusammenhang mit einem Quereinstieg als Heilpraktiker/in mehr oder weniger die Regel. Auch nach bestandener Prüfung ist das Teilzeitmodell für Heilpraktiker/innen eine vielversprechende Option.
Indem sie im alten Job etwas kürzertreten und parallel eine eigene Praxis eröffnen, können sie den beruflichen Wechsel behutsam vollziehen und müssen nicht sofort alles auf eine Karte setzen. Da es einige Zeit dauern kann bis die Praxis läuft, ist eine Terminpraxis neben dem Hauptberuf eine sinnvolle Lösung.