Umschulung Versicherungskaufmann - Quereinstieg über das Arbeitsamt

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Eine Umschulung zum Versicherungskaufmann dauert in der Regel zwei Jahre und führt zum anerkannten Abschluss Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen. Sie eignet sich für Berufswechsler, die eine kaufmännische Tätigkeit im Versicherungs- und Finanzwesen anstreben. Wer arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann die Umschulung über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit fördern lassen.

Der frühere Begriff Versicherungskaufmann beziehungsweise Versicherungskauffrau ist noch weit verbreitet, offiziell heißt der Beruf seit der Neuordnung Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen. Im Folgenden finden Sie alle Wissenswerten zu Ablauf, Voraussetzungen, Kosten und Förderung sowie zu den Berufsaussichten in dieser Branche.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • Die offizielle Berufsbezeichnung lautet Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen; Versicherungskaufmann ist der frühere Name.
  • Die Umschulung dauert in der Regel zwei Jahre und endet mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK).
  • Eine bestimmte schulische Vorbildung ist nicht vorgeschrieben; Beratungs- und Kommunikationsstärke sind wichtiger.
  • Bei Arbeitslosigkeit oder drohender Arbeitslosigkeit ist eine Förderung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit möglich.
  • Das Bruttojahresgehalt bewegt sich je nach Region, Arbeitgeber und Erfahrung meist zwischen rund 30.000 und 55.000 Euro.
2 JahreDauerVollzeit / je nach Lehrgang
30.000-55.000 €Verdienstbrutto/Jahr
IHK-AbschlussAbschlussAnerkannte Qualifikation
BildungsgutscheinFörderung§ 81 SGB III, AZAV-Träger

Umschulung Versicherungskaufmann - Beratung zu Versicherungen und Finanzanlagen

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Inhaltsverzeichnis

Das Berufsbild: Karrierechancen und Verdienst

Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen widmen sich Versicherungsthemen ebenso wie Fragen rund um Kapitalanlagen und Altersvorsorge. In diesem Kontext beraten sie ihre Kunden und helfen ihnen, die passenden Produkte zu finden. Zudem erstellen sie entsprechende Angebote und betreuen den Vertragsabschluss. Aufgaben aus dem Controlling und Rechnungswesen komplettieren das Aufgabenspektrum.

Wer diese Umschulung anstrebt, findet über die Umschulungsangebote der Agentur für Arbeit einen breiten Überblick zu passenden Berufen. Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen verfügen über umfangreiches Fachwissen und sind daher in vielen Bereichen gefragte Fachkräfte. Insbesondere in den folgenden Bereichen können sie Fuß fassen:

Eine gelungene Laufbahn als Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen umfasst selbstverständlich auch ein angemessenes Einkommen. Die Verdienstmöglichkeiten sind daher von großem Interesse. Aufgrund zahlreicher Einflussfaktoren wie Region, Arbeitgeber, Berufserfahrung und Provisionsanteil kann das Einkommen allerdings variieren. Grundsätzlich bewegt sich das Bruttojahresgehalt aber meist zwischen rund 30.000 Euro und 55.000 Euro; im Vertrieb kommen häufig erfolgsabhängige Provisionen hinzu.

Inhalte und Ablauf der Umschulung

Menschen, die in ihrem alten Job keine Zukunft mehr sehen und daher per Umschulung Versicherungskaufmann beziehungsweise Versicherungskauffrau werden möchten, setzen große Hoffnungen in diese Qualifizierung. Die stabile Nachfrage in der Versicherungs- und Finanzbranche zeigt, dass diese Hoffnungen berechtigt sind.

Ebenso wie bei der dualen Berufsausbildung für Schulabgänger geht es bei der Umschulung darum, den anerkannten Berufsabschluss zu erlangen. Hinsichtlich der Inhalte gibt es daher keine grundlegenden Abweichungen. Die folgenden Themen werden im Rahmen der Qualifizierung behandelt:

Die Umschulung kann als betriebliche Qualifizierung in einem Versicherungsunternehmen oder als schulische beziehungsweise überbetriebliche Maßnahme bei einem Bildungsträger stattfinden. Wer eine breitere kaufmännische Weiterbildung sucht, findet über die Weiterbildungsangebote des Arbeitsamts ergänzende Lehrgänge, etwa zum Versicherungsfachmann oder Fachwirt.

Voraussetzungen, Dauer und Kosten

Der Ablauf der Umschulung ist für angehende Berufswechsler überaus wichtig. Während sich in der regulären dualen Ausbildung Phasen im Betrieb und Berufsschulunterricht abwechseln, kann die Umschulung als betriebliche Qualifizierung oder als außerbetrieblicher Lehrgang gestaltet sein. Letzteres ist besonders häufig der Fall und sorgt für kompaktere Rahmenbedingungen.

Zur groben Orientierung finden sich nachfolgend ein paar wesentliche Eckpunkte:


Finanzierung über das Arbeitsamt

Die Lehrgangsgebühren und der laufende Lebensunterhalt stellen angehende Kaufleute für Versicherungen und Finanzanlagen vor eine Herausforderung. Der berufliche Neuanfang soll aber nicht am Geld scheitern.

Wer arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann beim Arbeitsamt eine Förderung beantragen. Das zentrale Instrument ist der Bildungsgutschein: Er deckt die Lehrgangskosten sowie Prüfungs- und Fahrtkosten ab. Während der Maßnahme kann außerdem der Lebensunterhalt über das Arbeitslosengeld weiter gezahlt werden. Ob eine Förderung bewilligt wird, entscheidet die Agentur für Arbeit individuell im Beratungsgespräch. Voraussetzung ist in der Regel, dass die Umschulung die Eingliederung in den Arbeitsmarkt verbessert und der gewählte Bildungsträger nach der AZAV zugelassen ist. Passende Anbieter finden sich über KURSNET, die Weiterbildungsdatenbank der Bundesagentur für Arbeit.

Einen umfassenden Überblick zu weiteren Umschulungsberufen mit Förderung bietet die Übersicht der Umschulungen über das Arbeitsamt.


Alternativen zur Umschulung

Berufswechsler, die sich bei der Umschulung zum Versicherungskaufmann noch nicht sicher sind, sollten nicht vorschnell entscheiden, sondern genau abwägen. Dabei lohnt sich auch der Blick auf verwandte kaufmännische Berufsbilder. Als mögliche Umschulungsalternativen kommen beispielsweise die folgenden Berufe in Betracht:

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Der Berufsalltag als Versicherungskaufmann

Der Arbeitstag von Kaufleuten für Versicherungen und Finanzanlagen ist geprägt vom Kontakt mit Menschen. Ein großer Teil der Zeit entfällt auf die Beratung: Kunden schildern ihre Situation, und die Fachkraft ermittelt den passenden Versicherungsschutz oder eine geeignete Form der Altersvorsorge. Dabei kommt es darauf an, komplexe Bedingungen verständlich zu erklären und individuelle Lösungen aufzuzeigen, statt Standardprodukte zu verkaufen.

Neben dem Vertrieb gehört die Bestandsbetreuung zum Alltag. Verträge müssen angepasst werden, wenn sich die Lebensumstände der Kunden ändern - etwa bei Heirat, Hausbau oder Familienzuwachs. Auch die Bearbeitung von Schadensfällen fällt an: Meldungen werden geprüft, Ansprüche bewertet und Leistungen reguliert. Wer im Innendienst arbeitet, kümmert sich stärker um Antragsbearbeitung, Kalkulation und Verwaltung, während der Außendienst überwiegend beim Kunden vor Ort tätig ist.

Digitale Werkzeuge spielen eine wachsende Rolle. Angebotsrechner, Vertragssysteme und Videoberatung gehören inzwischen zum Standard. Sorgfalt und Verlässlichkeit sind unverzichtbar, denn Fehler in Verträgen oder bei der Beratung können für Kunden erhebliche finanzielle Folgen haben. Gerade dieser Mix aus Beratung, Fachwissen und Verantwortung macht den Beruf für viele Umschüler attraktiv.

Berufsaussichten und Arbeitsmarkt

Die Versicherungs- und Finanzbranche zählt zu den beständigen Arbeitgebern in Deutschland. Versicherungsschutz und Altersvorsorge werden dauerhaft nachgefragt, weshalb der Bedarf an qualifizierten Beraterinnen und Beratern über die Jahre stabil bleibt. Hinzu kommt, dass viele Beschäftigte in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen, sodass Nachwuchskräfte gute Chancen auf einen Einstieg haben.

Gleichzeitig verändert die Digitalisierung das Berufsbild. Einfache Standardprodukte werden zunehmend online abgeschlossen, während die persönliche Beratung bei komplexen Themen wie Berufsunfähigkeit, Gewerbeversicherung oder Altersvorsorge an Bedeutung gewinnt. Wer beratungsstark ist und sich fachlich weiterbildet, verbessert seine Position auf dem Arbeitsmarkt deutlich.

Auch die Aufstiegsmöglichkeiten sind ein Pluspunkt. Nach einigen Jahren Berufserfahrung stehen Wege zum Fachwirt für Versicherungen und Finanzen, zur Teamleitung oder in die Spezialisierung als Underwriter oder Schadenexperte offen. Wer sich selbstständig machen möchte, kann als Versicherungsvermittler oder -makler tätig werden. Diese Bandbreite macht die Umschulung zu einer soliden Grundlage für eine langfristige berufliche Entwicklung.

So läuft die Abschlussprüfung ab

Die Umschulung endet mit der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK). Sie ist in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil gegliedert und orientiert sich an denselben Anforderungen wie die reguläre Berufsausbildung. Umschüler und Auszubildende legen also dieselbe anerkannte Prüfung ab.

Der schriftliche Teil umfasst mehrere Prüfungsbereiche, darunter Versicherungs- und Finanzprodukte, kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. Geprüft wird anhand praxisnaher Aufgabenstellungen, die zeigen sollen, dass die Kandidaten Kundensituationen fachlich richtig einschätzen können. Im mündlichen Teil steht ein fallbezogenes Fachgespräch im Mittelpunkt, in dem ein Beratungsgespräch simuliert wird.

Wer die Prüfung besteht, erhält den bundesweit anerkannten Abschluss Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen. Zur Vorbereitung bieten viele Bildungsträger gezielte Prüfungssimulationen und Wiederholungskurse an. Sollte ein Prüfungsteil nicht bestanden werden, ist eine Wiederholung möglich, sodass der angestrebte Berufsabschluss weiterhin erreichbar bleibt.

Für wen sich die Umschulung eignet

Die Umschulung zum Versicherungskaufmann richtet sich an Menschen, die im direkten Kontakt mit Kunden arbeiten und dabei kaufmännisch denken möchten. Wer gerne zuhört, komplizierte Sachverhalte verständlich erklärt und Freude daran hat, für andere passende Lösungen zu finden, bringt gute Grundvoraussetzungen mit. Auch Zahlenaffinität und ein gewisses Interesse an rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen sind hilfreich.

Besonders geeignet ist der Weg für Berufswechsler aus anderen kaufmännischen oder dienstleistungsnahen Tätigkeiten, etwa aus dem Einzelhandel, dem Bankwesen oder der Sachbearbeitung. Sie können vorhandene Erfahrung im Umgang mit Kunden und in der Verwaltung unmittelbar einbringen. Aber auch Quereinsteiger ohne einschlägige Vorbildung finden hier einen realistischen Einstieg, weil die Umschulung das nötige Fachwissen von Grund auf vermittelt.

Wer unsicher ist, ob der Beruf zu den eigenen Stärken passt, sollte das kostenlose Beratungsangebot der Agentur für Arbeit nutzen. Im Gespräch lassen sich Eignung, Fördermöglichkeiten und passende Bildungsträger klären, bevor eine Entscheidung fällt. So vermeiden Sie Fehlstarts und starten die Umschulung mit einer belastbaren Grundlage.

Umschulung, Ausbildung und Weiterbildung im Vergleich

Für den Einstieg in die Versicherungsbranche gibt es mehrere Wege, die sich in Dauer, Anspruch und Zielgruppe unterscheiden. Die klassische Berufsausbildung dauert drei Jahre und richtet sich an junge Menschen ohne Berufserfahrung. Die Umschulung hingegen ist auf Erwachsene zugeschnitten und in der Regel auf zwei Jahre verkürzt, weil bereits vorhandene Lebens- und Berufserfahrung berücksichtigt wird.

Wer keinen vollständigen Berufsabschluss anstrebt, kann alternativ eine kürzere Qualifizierung zum Versicherungsfachmann in Betracht ziehen. Diese vermittelt vor allem Vertriebs- und Beratungswissen, führt aber nicht zum anerkannten IHK-Abschluss. Für einen soliden und breit anerkannten Berufseinstieg ist die vollständige Umschulung daher meist die bessere Wahl, gerade wenn eine Förderung über den Bildungsgutschein möglich ist.

Nach dem Berufsabschluss lässt sich das Qualifikationsniveau schrittweise anheben. Aufbauende Weiterbildungen wie der Fachwirt oder Betriebswirt eröffnen Fach- und Führungspositionen. So bildet die Umschulung den ersten Baustein einer längerfristigen Entwicklung, die sich flexibel an die eigenen Ziele anpassen lässt.

Häufige Fragen zur Umschulung zum Versicherungskaufmann

Wie lange dauert die Umschulung zum Versicherungskaufmann?
Die Umschulung dauert in der Regel zwei Jahre und ist damit gegenüber der dreijährigen Erstausbildung verkürzt. Sie endet mit der Abschlussprüfung vor der IHK. Je nach Bildungsträger und gewählter Form - betrieblich oder überbetrieblich - kann die genaue Dauer leicht abweichen.
Welche Voraussetzungen muss ich für die Umschulung erfüllen?
Eine bestimmte schulische Vorbildung ist nicht vorgeschrieben. Wichtiger sind Freude am Kundenkontakt, Kommunikationsstärke und Interesse an Versicherungs- und Finanzthemen. Für eine Förderung über das Arbeitsamt müssen Sie arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sein und die Umschulung muss Ihre Vermittlungschancen verbessern.
Wird die Umschulung vom Arbeitsamt bezahlt?
Ja, eine Förderung ist über den Bildungsgutschein möglich. Er deckt die Lehrgangs-, Prüfungs- und Fahrtkosten ab. Voraussetzung ist ein Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit und ein nach AZAV zugelassener Bildungsträger. Ob die Förderung bewilligt wird, entscheidet die Agentur individuell.
Wie heißt der Beruf heute offiziell?
Die frühere Bezeichnung Versicherungskaufmann beziehungsweise Versicherungskauffrau wird umgangssprachlich weiter verwendet. Offiziell lautet der anerkannte Ausbildungsberuf seit der Neuordnung Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen. Der Abschluss ist bundesweit anerkannt.
Wie viel verdient man als Versicherungskaufmann?
Das Bruttojahresgehalt bewegt sich je nach Region, Arbeitgeber und Berufserfahrung meist zwischen rund 30.000 und 55.000 Euro. Im Vertrieb kommen häufig erfolgsabhängige Provisionen hinzu. Mit Weiterbildungen wie dem Fachwirt und mehr Erfahrung steigt das Einkommen spürbar.
Welche Weiterbildungen sind nach der Umschulung möglich?
Nach der Umschulung stehen mehrere Wege offen. Beliebt ist der Fachwirt für Versicherungen und Finanzen, der auf Führungs- und Fachaufgaben vorbereitet. Auch Spezialisierungen im Schaden- oder Underwriting-Bereich sowie berufsbegleitende Studiengänge sind möglich. Die Agentur für Arbeit berät zu passenden Weiterbildungen.
Ist ein Quereinstieg in die Versicherungsbranche auch ohne einschlägige Vorbildung möglich?
Ja, der Quereinstieg in die Versicherungsbranche gelingt in vielen Fällen über eine Umschulung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen, für die keine bestimmte schulische Vorbildung vorgeschrieben ist. Wichtiger sind Beratungs- und Kommunikationsstärke sowie Interesse am Versicherungswesen. So können auch Berufswechsler ohne kaufmännische Erstausbildung in die Versicherungsbranche einsteigen und einen anerkannten IHK-Abschluss erwerben.
Erhalte ich während der Umschulung zum Kaufmann für Versicherungen eine Vergütung?
Eine klassische Ausbildungsvergütung wie bei der regulären Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen zahlt der Umschulungsträger in der Regel nicht, da eine Umschulung anders aufgebaut ist. Wird die Umschulung über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert, sichert diese den Lebensunterhalt in der Regel über die weiterlaufende Entgeltersatzleistung ab. Ihre konkrete finanzielle Situation klären Sie am besten direkt mit Ihrer Beraterin oder Ihrem Berater bei der Agentur für Arbeit.
Arbeitet man als Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen im Innendienst oder im Aussendienst?
Beides ist möglich, denn Kaufleute für Versicherungen und Finanzen werden sowohl im Innendienst als auch im Aussendienst eingesetzt. Im Innendienst bearbeiten Sie Verträge, erstellen Angebote und übernehmen Aufgaben aus Controlling und Rechnungswesen, während der Aussendienst stärker auf die persönliche Kundenberatung vor Ort ausgerichtet ist. Nach der Umschulung können Sie sich je nach Neigung gezielt auf Stellen im Innen- oder Aussendienst bewerben und über Weiterbildungsmöglichkeiten den weiteren Karriereweg vertiefen.
Achtung! Tipp aus der Redaktion

Dass die Umschulung zum Kaufmann beziehungsweise zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen gute Perspektiven bietet, steht außer Frage. Eine tragfähige Laufbahn erfordert in Zeiten des lebenslangen Lernens aber mehr Einsatz. Aus diesem Grund sollten ambitionierte Versicherungskaufleute den folgenden Tipp aus unserer Redaktion beherzigen.

Entwickeln Sie sich nach der Umschulung beruflich weiter. Wer die Umschulung geschafft hat, kann eine zweite Karriere beginnen. Um langfristig erfolgreich zu sein und weiter aufzusteigen, sollte man das lebenslange Lernen verinnerlichen. Seminare, Lehrgänge und berufsbegleitende Studien sorgen für zusätzliche Qualifikationen und ermöglichen einen weiteren Aufstieg. Auch in diesem Punkt kann das Arbeitsamt eine gute Beratung bieten.