Stellenangebote Arbeitsamt

In Anbetracht der Tatsache, dass das Arbeitsamt die Behörde ist, die sich der Arbeitsvermittlung widmet, ist es nicht verwunderlich, dass diesem stets aktuelle Stellenangebote vorliegen. Die örtlichen Agenturen für Arbeit verfügen über ein umfassendes Netzwerk und stehen typischerweise mit den Unternehmen der Region in Kontakt, die ihre Gesuche unter anderem auch über das Arbeitsamt veröffentlichen.

Es kommt auch vor, dass Betriebe besonders eng mit dem Arbeitsamt zusammenarbeiten und diesem offene Stellen mitteilen, bevor entsprechende Stellenangebote veröffentlicht werden. Die Arbeitsämter erhalten so einen besonders tiefen Einblick in die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt. All diejenigen, die der eigenen Arbeitslosigkeit endlich ein Ende bereiten möchten oder eine berufliche Veränderung anstreben, sind somit bei ihrem Arbeitsamt an der richtigen Adresse und sollten erst einmal eine Beratung in Anspruch nehmen.

Offene Stellenangebote beim Arbeitsamt

Die Arbeitsvermittler/innen der Arbeitsämter verfügen im Allgemeinen über eine gute Beratungskompetenz und kennen zudem die Lage auf dem Arbeitsmarkt. Dafür sorgt der Umstand, dass ihnen die offenen Stellenangebote diverser Unternehmen vorliegen. Im persönlichen Gespräch mit Arbeitssuchenden wird zunächst der Ist-Zustand analysiert, bevor es dann um die beruflichen Pläne und Ziele geht. Nun findet ein Abgleich mit den offenen Stellenangeboten statt, um den Arbeitssuchenden konkrete Vorschläge unterbreiten zu können. Gegebenenfalls werden vorab noch Qualifizierungsmaßnahmen und Bewerbungstrainings durchgeführt, um die Erfolgschancen der Arbeitsvermittlung zu optimieren.

Im Idealfall erfahren Arbeitssuchende über das Arbeitsamt von offenen Stellen, die noch gar nicht veröffentlicht wurden. Die Sachbearbeiter wissen von zu besetzenden Arbeitsplätzen und bringen ihre Kunden gegebenenfalls bei den Unternehmen ins Gespräch. Arbeitssuchende sollten allerdings nicht darauf vertrauen, dass sie sich zurücklehnen können und vom Arbeitsamt passende Jobangebote geliefert bekommen.

Ganz so einfach ist es trotz der kompetenten Unterstützung durch die Sachbearbeiter nicht. Auch hier muss man Engagement an den Tag legen und aktiv werden. So sollte man kooperieren, mit dem zuständigen Sachbearbeiter in Kontakt bleiben und sich immer wieder nach offenen Stellenangeboten erkundigen. Auf diese Art und Weise kann die Stellensuche beim Arbeitsamt gelingen. Weiterhin ist anzumerken, dass vor allem Empfänger/innen von Arbeitslosengeld II beziehungsweise Hartz IV eine gewisse Mitwirkungspflicht haben und Arbeitsbereitschaft an den Tag legen müssen.

Stellensuche online mithilfe des Arbeitsamtes

Wer bei der Agentur für Arbeit persönlich vorstellig wird, erhält zuweilen direkt Stellenangebote und kann so die Jobsuche intensivieren. Allerdings sollte man es nicht allein dabei belassen, sondern auch auf eigene Faust nach offenen Stellen suchen. Zeitungen und die Webseiten in Betracht kommender Unternehmen sind dabei verlässliche Quellen für die Stellensuche. Darüber hinaus gibt es eine große Vielzahl an Jobportalen im Internet, die mit einer komfortablen Suchfunktion ausgestattet sind und per Mausklick relevante Stellenangebote liefern.

In Zusammenhang mit einer Online-Stellensuche sollte man die Angebote der Agentur für Arbeit nicht gänzlich außer Acht lassen, schließlich gibt es hier unter anderem die virtuelle Jobbörse. Dabei handelt es sich um das Online-Stellenportal des Arbeitsamtes, das allen Interessierten zugänglich ist. Hier kann man nicht nur eine Umkreissuche durchführen oder gegebenenfalls bundesweit suchen, sondern auch angeben, ob man eine Arbeitsstelle, einen Ausbildungsplatz, ein Praktikum oder eine geringfügige Stelle sucht.

Unter Angabe eines relevanten Stichwortes oder konkreten Berufes landet man dann bei offenen Stellenangeboten. Sämtliche Offerten, die der Agentur für Arbeit vorliegen, werden im Rahmen der Online-Stellensuche berücksichtigt, so dass sich darunter auch so manches exklusives Jobangebot befindet. Unabhängig davon, ob man Kunde der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters ist oder nicht, bietet sich eine Online-Stellensuche über Jobboerse.Arbeitsagentur.de an. Wer auf finanzielle Unterstützung seitens des Arbeitsamtes angewiesen ist, sollte persönliche Termine aber dennoch unbedingt wahrnehmen und zudem sämtliche Bewerbungsaktivitäten ausführlich dokumentieren.

Wie lange bleiben Stellenangebote aktuell?

Vor allem im Rahmen einer Online-Stellensuche besteht zuweilen die Gefahr, dass man auf veraltete Stellenangebote stößt und der betreffende Job folglich gar nicht mehr zu besetzen ist. Es stellt sich also die Frage, wie lange Stellenangebote aktuell bleiben. Grundsätzlich sind Jobportale und auch das Arbeitsamt um einen aktuellen Datensatz bemüht. Weiterhin sind die Unternehmen natürlich angehalten, alte Ausschreibungen zu löschen.

Auf diese Art und Weise schüren sie keine falschen Hoffnungen und erhalten zudem keine Bewerbungen auf einen Job, der längst vergeben wurde. So sollte man davon ausgehen, dass alle öffentlich einsehbaren Stellenangebote aktuell sind. Zumindest bei den individuellen Vorschlägen seitens des Arbeitsamtes kann man dies jedenfalls annehmen.

Wie viele Stellenangebote darf man ablehnen?

Wer Arbeitslosengeld I oder Hartz IV bezieht, hat eine Mitwirkungspflicht dem Arbeitsamt gegenüber und muss sich um einen beruflichen Wiedereinstieg bemühen. Dementsprechend sind Bewerbungsaktivitäten nachzuweisen, während zudem die Vermittlungsvorschläge des Arbeitsamtes zu berücksichtigen sind. Lediglich unzumutbare Vermittlungsvorschläge dürfen abgelehnt werden, während ansonsten eine Bewerbung zu erfolgen hat. So können selbst bei der ersten Ablehnung eines Jobangebots Sanktionen folgen. Kommt es häufiger zu Ablehnungen, ist die Wahrscheinlichkeit von Konsequenzen natürlich höher.

Wie kann das Arbeitsamt bei der Stellensuche noch helfen?

Abgesehen von Vermittlungsvorschlägen und einer virtuellen Jobbörse hat das Arbeitsamt noch einiges mehr zu bieten, wenn es darum geht, den richtigen Job zu finden. So kann man im Berufsinformationszentrum vorstellig werden, eine Eingliederungshilfe in Anspruch nehmen oder auch ein Stellengesuch über die Arbeitsagentur schalten. Die Teilnahme an Qualifizierungen, eine Existenzgründung oder auch der Besuch bei einem privaten Arbeitsvermittler, der teilweise sogar bezuschusst wird, sind hier zu nennen. Entscheidend ist die Einsatzbereitschaft des Arbeitssuchenden, denn dieser darf sich nicht nur auf das Arbeitsamt verlassen, sondern muss selbst aktiv werden.