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Unterstützung durch das Arbeitsamt für Auszubildende

Dass sich junge Menschen ohne Ausbildungsplatz an das Arbeitsamt wenden und zunächst ausbildungssuchend melden, liegt mehr oder weniger auf der Hand. Wer dahingegen einen Ausbildungsplatz ergattern konnte und nun seinen Wunschberuf erlernt, sieht zunächst keinen Grund dafür, sich an die Bundesagentur für Arbeit zu wenden.

Die Ausbildungssuche war schließlich erfolgreich, so dass man eigentlich kein Fall für das Arbeitsamt ist. Auszubildende sollten allerdings wissen, dass das Aufgabenspektrum des Arbeitsamtes weitaus mehr als die bloße Vermittlung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen umfasst.

All diejenigen, die im Laufe ihrer beruflichen Ausbildung die eine oder andere Hürde nehmen müssen und sich dabei kompetente Unterstützung wünschen, sollten einen unverbindlichen Beratungstermin beim Arbeitsamt vereinbaren. Im persönlichen Gespräch können Auszubildende ihre Situation darlegen und etwaige Unterstützungsmöglichkeiten ergründen.

Wann sollten Auszubildende das Arbeitsamt um Unterstützung bitten?

Auszubildende sind in der Regel sehr froh darüber, einen Ausbildungsplatz gefunden zu haben und nicht auf eine Maßnahme des Arbeitsamtes angewiesen zu sein. Trotzdem sollten diese wissen, dass sie im Bedarfsfall dort Hilfe finden. Insbesondere in den folgenden Situationen kann die kompetente Unterstützung durch das Arbeitsamt sehr hilfreich sein und selbst in schwierigen Lagen Lösungen ermöglichen:

  • Ausbildungsvergütung reicht nicht für den Lebensunterhalt
  • drohender Verlust der Ausbildungsstelle
  • Insolvenz des Ausbildungsbetriebs
  • Probleme mit dem Arbeitgeber
  • Unzufriedenheit mit der Berufswahl

Dies sind typische Punkte, die Auszubildende schwer belasten und zum Arbeitsamt führen. Dort treffen sie auf geballte Fachkompetenz und haben einen Ansprechpartner, der ihnen auf unterschiedliche Art und Weise weiterhelfen kann.

Schwierigkeiten während der Berufsausbildung kommen häufig vor und sind kein Hindernis für einen vielversprechenden Start ins Erwerbsleben. Auszubildende sollten stets daran denken und nicht verzweifeln, sondern sich gegebenenfalls Hilfe suchen.

Wie unterstützt das Arbeitsamt Auszubildende?

Auszubildende, die sich hilfesuchend an das Arbeitsamt wenden, erhalten dort zunächst eine eingehende Beratung. Dabei kristallisiert sich schnell heraus, worum es konkret geht. Die Unterstützungsangebote der Bundesagentur für Arbeit setzen an verschiedenen Punkten an und umfassen vor allem die folgenden Maßnahmen:

  • Berufsausbildungsbeihilfe
  • Konfliktlösung mit dem Arbeitgeber
  • Vermittlung in einen anderen Ausbildungsbetrieb
  • Berufsberatung
  • Berufseinstiegsbegleitung
  • assistierte Ausbildung
  • Nachhilfe

Ausbildungsbegleitende Hilfen sollen dafür sorgen, dass Auszubildende trotz etwaiger Hindernisse den Abschluss schaffen. So soll ein Abbruch der Ausbildung vermieden werden. Wer eine Berufsausbildung absolviert und bemerkt, dass die Situation schwierig ist, sollte folglich nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern seine Probleme offensiv angehen.

In vielen Fällen hilft es bereits, sich alles von der Seele zu reden und fachlichen Rat von einem unbeteiligten Dritten einzuholen. Bei der Bundesagentur für Arbeit sind Experten für die Beratung rund um Ausbildung und Beruf tätig, die zudem den Arbeitsmarkt bestens kennen.